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forschung & lehre
Archiv für: 2006
19.10.06

Schüler und Lehrer begleiten internationales Polarforschungsprojekt
Polarforschung auf faszinierende und unmittelbare Weise in der Schule miterleben zu können – dies ist das Ziel eines gemeinsamen Projekts des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven und der Pädagogischen Hochschule Heidelberg. Den Mittelpunkt des Vorhabens bildet das internationale Antarktis-Bohrprogramm ANDRILL (Antarctic Geologic Drilling, Geologisches Bohren in der Antarktis), das am 23. Oktober beginnt. Über 50 Wissenschaftler und Techniker aus Deutschland, den USA, Neuseeland und Italien werden bis Ende Dezember einen etwa 1200 Meter mächtigen Sedimentkern aus dem Meeresboden unter dem Ross-Schelfeis erbohren.
Ziel des internationalen Forschungsprojektes ANDRILL ist es, das Klima der letzten 50 Millionen Jahre und dabei insbesondere die Ausdehnung des Schelfeises in den jeweiligen Kalt- und Warmzeiten zu rekonstruieren. Es gab in der Vergangenheit Phasen, in denen es auch in der Antarktis weitaus wärmer war als heute. „Nur wenn wir wissen, wie stark das Eis in der Antarktis damals zurückgegangen ist, können wir abschätzen, welche Auswirkungen der Klimawandel auf den Meeresspiegel in Zukunft haben wird“, erklärt Dr. Frank Niessen, Wissenschaftler am Alfred-Wegener-Institut und deutscher Vertreter im ANDRILL-Projektteam. Die aktuelle Polarforschung auch in den Schulunterricht zu integrieren, ist neben der wissenschaftlichen Erkenntnis ein zweites Ziel von ANDRILL.
project iceberg
Neben dem rein wissenschaftlichen Aspekt verfolgt das Projekt aber auch noch ein weiteres Ziel: Die Vermittlung der Bedeutung der Polarforschung für das Verständnis des globalen Klimas in der Öffentlichkeit und in Schulen. Im Rahmen des ARISE-Projekts (ANDRILL Research Immersion for Science Educators; Einbinden von Lehrern in das ANDRILL-Projekt) nehmen an dem Forschungsaufenthalt in der Antarktis international sechs Fachdidaktiker teil, von deutscher Seite Prof. Dr. Alexander Siegmund von der Pädagogischen Hochschule Heidelberg. Bei dem Projekt sollen unter anderem über eine eigens eingerichtete Homepage (http://www.andrill.org/iceberg) sowie in Kooperation mit verschiedenen Schulen die vielfältigen Aspekte der Polar- und Klimaforschung anschaulich vermittelt und aus der Antarktis aktuell über die Forschungsarbeiten berichtet werden.
In regelmäßigen Internet-Chats mit der Antarktis können sich Schulklassen live mit Alexander Siegmund über die Polarforschung und das Leben als Wissenschaftler an einer Forschungsstation austauschen. „Als Lehrer freue ich mich ganz besonders, meine Schülerinnen und Schüler hautnah an die Forschung heranführen zu können. Ich möchte die jungen Menschen für die Polargebiete begeistern und ihnen auf diese Weise die aktuellen Fragen des Klimawandels nahe bringen“, sagt Eberhard Kern, Geographie-Lehrer am Fürstenberg-Gymnasium in Donaueschingen.
Weitere Informationen gibt es beim Alfred Wegener Institut und auf project iceberg
17.10.06

Veranstaltungsreihe an der Universität Jena beschäftigt sich mit wissenschaftlichen Fehltritten
Konrad Kujaus Hitler-Tagebücher sind als Fälschungen weltberühmt geworden. Bekannt geworden - als Negativbeispiel - ist auch der südkoreanische Klonforscher Woo Suk Hwang, der Studien über seine Stammzellforschung gefälscht hat.
Sind die beiden spektakuläre Ausnahmen oder nimmt ihre Zahl zu? Und woran liegt es, wenn Wissenschaftler zu Fälschern werden? Mit diesem Themenkreis beschäftigt sich in diesem Semester das Studium Generale der Friedrich-Schiller-Universität Jena. "Wahrheit - Irrtum - Fälschung: Wege und Irrwege der Wissenschaft" steht im Mittelpunkt der Vorlesungen, zu denen die Öffentlichkeit herzlich eingeladen ist. Sie finden 14-täglich jeweils mittwochs um 17.15 Uhr in der Aula des Universitätshauptgebäudes (Fürstengraben 1) statt.
Ein Biologe, ein Mathematiker, ein Mediziner, ein Physiker, ein Jurist und ein Theologe werden sich zu Wort melden, um einen allgemeinverständlichen Einblick in ausgewählte Aspekte der Thematik zu geben. Den Auftakt macht am 18. Oktober der Mathematiker Prof. Dr. Gerd Wechsung. Er thematisiert "die Quadratur des Kreises". Im Alltag vergleicht man damit schier unlösbare Aufgaben. Was es mit dieser aus der Mathematik stammenden Redeweise auf sich hat, erläutert Wechsung in einer auch für Nicht-Mathematiker verständlichen Weise.
Technische Fachhochschule Wildau wirbt für freien Zugang zu digitalen Publikationen / Informationsveranstaltung am 26. Oktober 2006 zu "Open Access" und Urheberrecht
Wissenschaftliche Kommunikation ist bekanntlich eine der Grundvoraussetzungen für erfolgreiche Forschung und Lehre. So wollen Wissenschaftler ihre aktuellen Forschungsergebnisse publizieren, in Fachbeiträgen zitiert werden und sich mit anderen Wissenschaftlern weltweit austauschen. Zum anderen suchen Forschende, Lehrende und Studierende, aber auch die interessierte Öffentlichkeit den möglichst umfassenden und kostenlosen Zugang zum gesamten Bestand der für sie relevanten Literatur ohne Lizenzbeschränkungen. Insbesondere mit der breiten Nutzung des Internets und des damit verbundenen Online-Publizierens besteht die Möglichkeit, diese Ziele auch tatsächlich zu verwirklichen.
Die Forderung nach einem kosten- und barrierefreien Zugang zu wissenschaftlichen Daten wurde erstmals im Jahr 2001 von namhaften internationalen Wissenschaftlern in ihrer Budapester Initiative erhoben und verbindet sich seitdem mit dem Begriff "Open Access". Das kostenlose Online-Publizieren ist bis heute allerdings noch längst keine Selbstverständlich-keit. Hemmnisse und Hürden bestehen zum einen in der technischen Infrastruktur, häufig sind sie aber auch ausschließlich subjektiv begründet. Die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) hat deshalb erst im Februar 2006 "Maßnahmen zur schrittweisen Erreichung von Open Access" beschlossen.
Am 26. Oktober wird sich von 14 bis 18 Uhr eine Informationsveranstaltung an der Technischen Fachhochschule Wildau (Haus 13, Hofsaal) unter dem Titel "Wissenschaft im Netz mit Open Access" mit diesem wichtigen Thema beschäftigen. Eingeladen sich die Hochschullehrer, Mitarbeiter und Studierenden der TFH Wildau, aber auch interessierte Gäste. Experten aus wissenschaftlichen Einrichtungen der Region Berlin-Brandenburg werden in Fachvorträgen über Open Access und Urheberrecht informieren und in der Diskussion mit den Teilnehmern Anregungen für eine verstärkte Publikationstätigkeit und Rezeption geben.
Die Veranstaltung wird transparent machen, wie Open Access funktioniert, was es Wissenschaftlern, Lehrenden und Studierenden bringt, wie im Publikationsprozess die Qualität gesichert werden kann und welches Ansehen Open Access Publikationen haben. Die Bibliothek der TFH Wildau wird über ihren Wandel zum Kommunikations- und Medienzentrum der Hochschule informieren und die vorhandenen digitalen Angebote vorstellen. Im Mittelpunkt steht dabei der neu eingerichtete Publikationsserver, auf dem Hochschullehrer und wissen-schaftliche Mitarbeiter ihre Forschungsergebnisse und Studierende ihre Bachelor-, Diplom- oder Masterabschlussarbeiten verstärkt digital veröffentlichen können.
Weitere Informationen gibt es hier.....
13.10.06
"Saturday Morning Physics" in Bochum
Zum Start ins Wintersemester 2006/07 hat die Ruhr-Universität eine Übersicht der öffentlichen Ringvorlesungen ins Internet gestellt. Mit dabei: "Star Trek" und Nanotechnologie in der Reihe "Saturday Morning Physics".
Man kennt den "Warp-Antrieb", den berühmten Satz "Scotty, beam me up" und vieles mehr aus der Serie "Star Trek", ihren Ablegern und Filmen. Was darin Fakt ist und was Fiktion, ist das Auftaktthema der beliebten Reihe "Saturday Morning Physics" (ab 28.10.) im Museum Bochum, veranstaltet von der Fakultät für Physik und Astronomie der RUB. Die Reihe ist eine von neun öffentlichen Ringvorlesungen in diesem Wintersemester in der Ruhr-Universität, zu denen alle Interessierten herzlich eingeladen sind.
Eine Übersicht der Ringvorlesungen finden Sie hier
12.10.06

Wie viel Englisch verträgt eine Pressemitteilung?
Journalisten-Umfrage zum Umgang mit Pressemitteilungen
Wie viel Englisch verträgt eine Pressemitteilung? Das wollte die PR-Agentur GlobalCom GmbH von Journalisten wissen und startete eine Umfrage. Das Ergebnis kurz gefaßt: "Redakteure wünschen sich, dass möglichst viele Begriffe in lesbares Deutsch übersetzt werden, außer wenn die Übersetzung zu Missverständnissen führt. Je technischer der Redakteur desto größer ist aber auch die Angst vor Fehlübersetzungen und der Aufruf, die Fachtermini im Original zu belassen."
Als besonders übersetzungsresistent erweist sich etwa der Begriff "Compliance", der nur mit langen Erläuterungen ins Deutsche zu übertragen ist. Superlative und Begriffe wie „Weltmarktführer“, „unübertroffen“, „optimieren“ und „pro-aktiv“ möchten die Redakteure möglichst gar nicht lesen – egal in welcher Sprache.
Die Anekdoten zeigen aber auch: für Marketing ist und bleibt das Englische einfach unschlagbar, denn wie sonst kommt man von einem Drucker ohne Papier-Auffangvorrichtung auf „Paper is gravity-collected at floor level“?
Details zu den Antworten finden Sie hier...
23.08.06
In der Alpenrepublik prägen "Science" und "Nature" die Berichterstattung
Die Kollegen von sciblog berichten dieser Tage über eine Studie zum Agendasetting im österreichischen Wissenschaftsjournalismus. Die Ergebnisse sind nicht grad überraschend:
"Die Fachmedien „Nature“ und „Science“ sind die Agendasetter der Wissenschaftsberichterstattung in Österreichs Medien. Dies ergab eine empirische Auswertung der Wissenschaftsberichterstattung in Tageszeitungen, Online-Portalen und Magazinen, die das Medienhaus Wien durchgeführt hat. Rund 45 % aller Berichte basierten auf Informationen/Artikeln von Fachmedien, allen voran die anglo-amerikanischen Wissenschaftszeitschriften „Nature“ und „Science“ sowie „New Scientist“.
Vor dem Hintergrund dieser Ergebnisse erarbeitet das Medienhaus Wien derzeit ein Weiterbildungsangebot.
Weitere Informationen zur Studie gibt es hier ......
16.08.06
Neue Studie beleuchtet IT-bedingte Veränderungen im Wissenschaftsbetrieb
Welche neuen Technologien entwickeln sich? Wie ist die deutsche Forschungslandschaft darauf vorbereitet? Was sollte unternommen werden, um aus neuen Ideen innovative Produkte und Dienstleistungen zu machen? Wie kann die Forschungsförderung dabei unterstützend wirken? Antworten auf diese Fragen liefern Technik- und Innovationsanalysen.
Um besser zu verstehen, welchen Einfluss Virtualisierung sowohl auf die Zukunft der (deutschen) Wissenschaft als auch auf die Umsetzung von Ergebnissen der wissenschaftlichen Entwicklung in der (deutschen) Wirtschaft hat wurde von RAND Europe im Auftrag des BMBF eine Studie durchgeführt, die jetzt zum Download bereitsteht.
Erörtert werden die möglichen Konsequenzen der Virtualisierung des Wissenschaftsmarkts für die deutsche Wissenschaft und den allgemeineren gesellschaftlichen Kontext. Dabei werden die durch IT-Einsatz verursachten Änderungen der Kosten- und Leistungsbeziehungen zwischen Wissenschaftlern und in der wissenschaftlichen Wertschöpfungskette betrachtet und forschungspolitische Handlungsfelder benannt.
Die Autoren definieren die „Virtualisierung“ als den Einsatz neuer Informations- und Kommunikationstechnologien, um eine Jahrtausende alte Tradition wissenschaftlicher Zusammenarbeit und gemeinsamer Ressourcennutzung zwischen den Zentren der Lehre und der Innovation weiter fortzuführen.
Darüber hinaus bedeute sie für uns die intensivere und an jedem beliebigen Ort mögliche Nutzung gemeinsamer Datenmengen, Modelle und Methoden, ebenso wie die gemeinsame Verwendung von Ausrüstungen [Zubehör] für Experimente.
29.06.06

Und wieder ein neuer Studiengang: Zum Wintersemester 2006/07 beginnt an der Universität Regensburg ein zweijähriger, forschungsorientierter Masterstudiengang "Wissenschaftsgeschichte". Ziel ist die Vermittlung von Inhalten und Methoden, die sowohl für eine anspruchsvolle Berufstätigkeit als auch für die Weiterqualifikation für die Forschung nutzbar gemacht werden können.
Zum spezifischen Profil der Regensburger Wissenschaftsgeschichte gehört die Vermittlung einer Doppelqualifikation in der Geschichte der Wissenschaften sowie in den Objektdisziplinen. Die Besonderheit des Studienganges liegt darin, daß Studierende nach einem ersten Studienabschluß in den Geschichts-, Kultur- oder Gesellschaftswissenschaften mit Studierenden zusammenführt werden, die ein naturwissenschaftliches oder mathematisches Studium absolviert haben.
Der Studiengang ist um drei Kernbereiche organisiert:
- Methodologie und Historiographie,
- Naturbegriff und Wissensordnung (ideengeschichtlich),
- Wissenschaft und Gesellschaft (sozial- und institutionengeschichtlich).
Ergänzende Lehrveranstaltungen werden aus dem Bereich der Geschichts- und Kulturwissenschaften sowie der Philosophie (Geschichte der Philosophie, Erkenntnistheorie, Wissenschaftstheorie) gewählt; inner- und außeruniversitäre Leistungen und einschlägige Praktika (Archive, Museen) können eingebracht werden.
Berufsprofil: Die moderne Wissensgesellschaft basiert nicht nur auf Wissenschaft; sie ist auch in verstärktem Maße auf ein Wissen über Wissenschaft angewiesen. Solches Wissen stellt die Wissenschaftsgeschichte in historischer Perspektive bereit. Wissenschaftshistoriker arbeiten in der Wissenschaftskommunikation und Öffentlichkeitsarbeit, in der Wissenschaftsverwaltung oder als Wissenschaftsjournalisten, in Verlagen, Forschungsbibliotheken, Wirtschafts- und Firmenarchiven oder in Wissenschafts- und Technikmuseen. Der Masterstudiengang eignet sich auch als Aufbaustudium für Gymnasiallehrer naturwissenschaftlicher Fächer.
Bewerbung: Die Zulassung setzt einen ersten Studienabschluß (B.A., Magister, Diplom, Staatsexamen oder vergleichbar) voraus, und zwar entweder in einem historischen, kultur- oder gesellschaftswissenschaftlichen Fach oder in einer Naturwissenschaft bzw. in Mathematik. Verlangt werden gesicherte Kenntnisse in Englisch und einer weiteren Fremdsprache.
Termine: Bewerbung zum WS 2006/07: Ausländer bis 15.7.2006; deutsche Studienbewerber und Bildungsinländer bis spätestens 1.9.2006. Einschreibung zum WS 2006/07: 21.9. - 9.10.2006.
Weitere Informationen gibt es hier....
oder unter dieser Adresse:
Ansprechpartner:
Prof. Dr. Christoph Meinel
Lehrstuhl für Wissenschaftsgeschichte
Universität Regensburg, 93040 Regensburg
Tel. 0941 943-3659
Fax 0941 943-1985
E-Mail: christoph.meinel@psk.uni-regensburg.de
22.06.06

Who‘s hot - who‘s not? WissdeX publiziert Ranking der vermeintlich "besten" Forscher
Wer wissen möchte wo die umtriebigsten arbeiten Forscher ansässig sind kann das ab sofort können in dem von "bild der wissenschaft" herausgegebenen Wissenschaftsindex WissdeX nachlesen. Der WissdeX stellt solche Institutionen vor, die in einem brisanten Forschungsgebiet besonders aktiv sind und stärker als andere wahrgenommen werden.
Die Grundlagen dafür liefert die Zentralbibliothek des Forschungszentrums Jülich. Sie hat für "bild der wissenschaft" aus Tausenden von Publikationen diejenigen herausgesucht und in Ranglisten platziert, die besonders hervorstechen. Die bisher erstellten Rankings beschäftigen sich mit Stammzellen, Naturkatastrophen, Brennstoffzellen und Robotik. Mehr dazu finden Sie hier....
08.06.06

Workshop der Universität Mannheim zeigt, dass Schiedsrichter parteiisch sind und Fans großen Einfluss auf das Spielergebnis haben
Dass auch Wissenschaftler der schönsten Nebensache der Welt verfallen sein können, zeigte ein internationaler Workshop, der vor wenigen Tagen an der Universität Mannheim stattfand. Vom 2. bis 3. Juni diskutierten Forscher aus den Fachbereichen Wirtschaft und Psychologie verschiedene Phänomene rund um den Fußball. Organisiert wurde der Workshop "Economics and Psychology of Football" vom Sonderforschungsbereich 504 der Universität, der sich mit Entscheidungsverhalten befasst.
Im Folgenden sind die Ergebnisse des Workshops zusammengefasst. Genauere Informationen gibt es im Internet unter diesem link.
- Schiedsrichter tendieren dazu, für die Heimmannschaft parteiisch zu
sein. Sie geben beispielsweise oft eine längere Nachspielzeit, wenn das Team mit Heimvorteil im Rückstand ist. Diese Tendenz hat jedoch selten Auswirkungen auf den Spielausgang.
- Die Position der Linienrichter an der Seite des Spielfeldes führt zu systematischen Fehlern.
- Drei weit verbreitete Mythen des Fußballspiels konnten nicht belegt werden:
1. Es gibt keine Anhaltspunkte, dass Spieler, die im vorangegangenen Spiel getroffen haben, im nächsten Spiel systematisch häufiger das Tor treffen.
2. Ein Tor kurz vor der Halbzeit hat keinen größeren Effekt auf den Spielausgang als ein Tor am Anfang der ersten Hälfte.
3. Teams, die gerade ein Tor geschossen haben, befinden sich direkt danach nicht in größerer Gefahr, selbst ein Tor zu kassieren als sonst auch.
- Seit Johann Neesken 1974 den ersten Elfmeter in einem internationalen
Wettbewerb in die Mitte des Tores geschossen hat, ist das Schießen und Halten von Elfmetern komplexer geworden. Fest steht: Statistisch gesehen werden Elfmeter seit 1974 immer häufiger verwandelt. Dies belegen Bundesligadaten.
- Die Unterstützung der Fans beeinflusst den Ausgang des Spiels: Ungefähr 60 Prozent der Punkte einer Saison werden von den Heimmannschaften gewonnen. Neben dem Heimvorteil gibt es aber auch einen Heimnachteil: Mannschaften, die im eigenen Stadion spielen, vergeben mehr Strafstöße - vor allem dann, wenn ein Spieler der Heimmannschaft einen Elfmeter in die Richtung des eigenen Fanblocks schießt.
- Mannschaften, die rote Trikots tragen, gewinnen nicht häufiger als Mannschaften in blauen Trikots.
- Die Entlassung des Trainers hat kaum Einfluss auf die Leistung eines Teams.
- Die Vorhersagen von Fußballexperten zum Ausgang einer Weltmeisterschaft treffen im Durchschnitt nicht eher zu als Vorhersagen, denen einfache Daumenregeln zugrunde liegen - wie etwa der Blick auf die aktuelle FIFA-Weltrangliste, auf der festgehalten wird, welches Team im Moment nach Spielen das stärkere ist. Generell können Experten etwa die Hälfte der Spiele korrekt vorhersagen.
- Wer lieber auf Favoriten setzt, sollte seine Wette beim Buchmacher mit festgelegter Gewinnchance platzieren. Wetten auf einen Außenseiter sind dann lohnender, wenn man sie an einer Wettbörse mit variablen Gewinnchancen abschließt.
- Statistisch die besten Chancen, den WM-Titel zu holen, haben Nationalteams, deren einheimische Spieler zum großen Teil bei ausländischen Vereinen unter Vertrag stehen sowie Mannschaften, in denen es einige ausländische Spieler gibt. Beispiele für diese Länder sind Frankreich, die Niederlande und Tschechien.
Die Ergebnisse des Workshops zeigen, dass die meisten Mythen rund um den Fußball einer wissenschaftlichen Analyse nicht standhalten. Der Inhalt des Workshops wird in einem Sammelband zusammengefasst.
Weitere Informationen gibt es im Internet.
07.06.06

Tagung in Zürich
Das neu gegründete Forum wissenschaftliches Schreiben hält seine erste internationale Tagung am 9. und 10. Juni an der Zürcher Hochschule Winterthur (Schweiz) ab. Schwerpunkt der Tagung ist "Schreiben und Bologna Prozess". http://www.forumschreiben.ch/
Als Hauptredner sind Andrea Frank vom Schreiblabor der Universität Bielefeld und David R. Russel von der Iowa State University eingeladen. Etwa 40 Referentinnen und Referenten werden in Vorträgen und Round-Table-Gesprächen zu unterschiedlichen Themen des wissenschaftlichen Schreibens und seiner Didaktik Stellung nehmen.
22.03.06
FH-Dortmund launcht neues Forschungsmagazin
"Orange" - das neue Forschungsmagazin der Fachhochschule Dortmund soll künftig auf rund 50 Seiten unterhaltsam, allgemeinverständlich und reich bebildert über Forschungsthemen an der FH informieren. Im ersten Heft geht es u.a. um Gassensorik, Sterbebegleitung, regenerative Energien oder Medizinische Informatik.
Das neue Magazin der FH Dortmund soll eine Brücke schlagen und die Öffentlichkeit über die Qualität der Forschungsleistungen an der Fachhochschule informieren, um auf diesem Wege auch für eine bessere Forschungsförderung zu werben.
"Orange" soll künftig einmal pro Jahr publiziert werden. Das Heft kann kostenlos unter Tel.: 0231/9112-118 bzw. bestellt werden. Sie können das Heft aber auch als PDF (ca. 5,4 MB) herunterladen oder die Printversion per E-Mail bestellen.
14.03.06
Wissenschaftsjournalisten zweifeln am Verstand ihrer Leser
Das der Wissenschaftsjournalismus keine allzu hohe Meinung von seiner Leserschaft hat könnte man aus einer Umfrage amerikanischer Medienwissenschaftler schließen, die im Juni in Dresden auf der ICA-Konferenz präsentiert wird. Viele Autoren und Redakteure glauben demnach, dass die breite Öffentlichkeit nicht in der Lage ist, Artikel über bestimmte Themen zu verstehen.
Dieses Phänomen könne dazu beitragen, dass Fachgebiete wie Genetik oder Biotechnologie in den Medien eine geringere Rolle spielten als ihnen nach Ansicht einiger Forscher gebühre, vermuten Glen Cameron und Mugur Geana von der University of Missouri, Columbia. Für ihre Studie hatten sie eine Umfrage unter 304 amerikanischen Wissenschafts- und Medizinjournalisten ausgewertet.
Von den Teilnehmern bekundeten 92 bzw. 82,5 Prozent ein reges Interesse an Forschungsergebnissen aus Medizin und Biotechnologie. Knapp 90 Prozent glaubten zudem an einen Nutzen der Biotechnologie für die Menschheit. Gleichzeitig hätten die meisten jedoch Zweifel an der angemessenen Rezeption entsprechender Artikel angemeldet, berichten die Medienforscher demnächst auf der Tagung der International Communication Association in Dresden.
"Die Reporter glaubten, dass nur die Hälfte der US-Bevölkerung den Einsatz von Biotechnologie befürworten würde", erläutert Cameron. Drei von vier Befragten seien zudem überzeugt gewesen, dass die wissenschaftliche Aussage solcher Texte stark vereinfacht werden müsste. Diese Ansichten seien umso bemerkenswerter, als sie die Versorgung der Öffentlichkeit mit "aktueller, akkurater und ausreichender Information" gerade auch über kontroverse Themen beeinträchtigen könnten.
Immerhin hätten die befragten Journalisten ein ausgeprägtes Bewusstsein für die Qualität ihrer Quellen an den Tag gelegt.
Missouri School of Journalism
09.03.06
Nicht nur in der IT-Branche nimmt die Bedeutung von Open Source zu
Morgen erscheint zur CeBIT die gedruckte Ausgabe des Open Source Jahrbuchs 2006. Als PDF-Version ist das Buch bereits kostenlos online abrufbar. Open Source ist auch in diesem Jahr einer der Haupttrends der IT-Industrie. Ob als
Entwicklungskonzept, als Investitionsentscheidung oder als Geschäftsmodell für Unternehmen – an Open Source kommt heute niemand mehr vorbei. Enstanden ist das Jahrbuch im Rahmen eines studentischen Projekts an der TU Berlin, Fachgebiet Informatik und Gesellschaft.
Interessant dürften vor allem die aktuelle rechtliche, ökonomische und gesellschaftliche Betrachtungen zu Open Source von Autoren wie Eben Moglen (Erfinder der GPL) und Lawrence Lessig (Gründer von Creative Commons) sein.
Lambert Heller von der Universitätsbibliothek der FU Berlin erklärt, warum das gemeinsame Publizieren in einem Wiki für Wissenschaftler eine gute Ergänzung zu etablierten Publikationssystemen sein kann (zum PDF).
Zu empfehlen ist der Beitrag von Bernd Lutterbeck, Wirtschaftsinformatiker an der TU Berlin. Lutterbeck plädiert für eine Gesellschaft mit offenen Wissensquellen. Das Konzept des geistigen Eigentums sollte hingegen aufgegeben werden sollte. (zum PDF).
Das Open Source Jahrbuch in der "Light-Version" gibt es hier (6,7 MB)
08.03.06

Wie organisiert man ein ordentliches „Wissenschafts-Event“? Antworten auf diese Frage finden Interessierte im Whitebook der Europäische Kommission DG Research "Science Communication Events in Europe".
Unter Federführung der "European Science Events Association - EUSCEA" wurden Science Weeks, Wissenschaftsfestivals oder ähnliche Aktivitäten quer durch Europa evaluiert, um daraus die DOs und DON'Ts für zukünftige Veranstaltungen zu ziehen – nach dem Motto "Gewusst wie".
Das Heft ist das Ergebnis eines dreijährigen Projekts, welches unter der Leitung des Österreichers Peter Rebernik (Generalsekretärs der EUSCEA, Website: www.scienceweek.at) durchgeführt wurde.
Mehr Infos und Bestelladresse: www.science-days.de/buch/whitebook.htm
Sciblog sei dank gibt es das Whitebook im PDF-Format zum Download: Teil 1 / Teil 2
17.02.06
Forschungsprojekt zur Bedeutungskonstruktion durch Massenmedien und Mediennutzer am Beispiel wissenschaftlicher Großprojekte
Am Forschungszentrum Jülich geht die Peogrammgruppe Mensch, Umwelt, Technik (MUT) der Frage nach dem Einfluß der Medienberichterstattung auf die individuellen Bedeutungskonstruktionen der Mediennutzer im Zusammenhang wissenschaftlicher Großprojekte nach.
Um auf öffentliche Zustimmung zu stoßen, bedürfen wissenschaftliche Vorhaben einer auch außerhalb der Wissenschaft nachvollziehbaren Begründung. Das gilt besonders für Großprojekte wie z.B. die internationale Raumstation, die Europäische Spallationsneutronenquelle oder das Human Genome Project, die erhebliche öffentliche Mittel in Anspruch nehmen und von denen u.U. auch Risiken ausgehen. Der "Sinn", der außerhalb der Wissenschaft mit solchen Projekten verbunden wird, stimmt nicht unbedingt mit ihrer innerwissenschaftlichen Bedeutung überein, denn der "öffentliche Sinn" wird nicht einfach aus der Wissenschaft übernommen, sondern in der öffentlichen Diskussion dieser Projekte neu konstruiert.
Die Ergebnisse sollen zum einen einer Informierung und Versachlichung der Debatte über die Wirkungen der Medien bei der Entwicklung von Einstellungen über Wissenschaft und Technik in der Bevölkerung dienen. Zum anderen sollen die Ergebnisse Kommunikatoren (z.B. Wissenschaftler, PR-Verantwortliche, Journalisten) helfen, ein besseres Verständnis vom Publikum und der Rezeption ihrer Informationen zu entwickeln und so die Verständlichkeit und Relevanz ihrer Kommunikationsbemühungen zu verbessern.
Weitere Projekte zum Thema Wissenschaftskommunikation werden auf den Seiten der PROGRAMMGRUPPE MENSCH, UMWELT, TECHNIK (MUT) vorgestellt. Hier entlang .....
Bericht zur Expertenbefragung im Rahmen der
Evaluation des „Jahrs der Technik 2004“
In der Zeit zwischen September 2004 und Januar 2005 wurden deutsche Expertinnen und Experten aus unterschiedlichsten Bereichen der Wissenschaftskommunikation interviewt und gebeten, einen Überblick darüber zu geben, was aus ihrer Sicht der Stand der Wissenschaftskommunikation in Deutschland ist. Sie sollten Errungenschaften der letzten Jahre benennen, aber auch eine Einschätzung dazu abgeben, auf welchen Gebieten Nachholbedarf herrscht bzw. Herausforderungen liegen, die zukünftig zu bewältigen sind. Viele hatten dabei schon eine Vorstellung davon, an welchen Vorbildern – national und international – sich die deutsche Praxis in ihrer Weiterentwicklung orientieren könnte.Dieser Bericht gibt einen Überblick über die Entwicklung von Praxis und Expertise, die Rolle der Wissenschaftsjahre darin, leitende Ziele und große Vorbilder. Im Rahmen einer detaillierten Darstellung ausgewählter Beispiele guter Praxis v.a. aus dem europäischen Raum, aber auch aus Deutschland, sollen Impulse für die Zukunft der deutschen Wissenschaftskommunikation
entstehen.
Zur Studie von Melanie Borgmann und Cornelia Keller-Ebert im PDF-Format
Der Bedarf an wissenschaftsjournalistischer Berichterstattung wird in Zukunft stark steigen. Das ist das Ergebnis einer Studie der Bertelsmann Stiftung. Über 60 Prozent der befragten Journalisten rechnen damit, dass das Interesse des Publikums weiter zunehmen wird. Das gilt besonders für die sogenannten "Life Sciences": Vor allem Gentechnologie, Medizin, Gesundheit, Ernährung und Biotechnologie werden als wichtige journalistische Themenfelder der Zukunft genannt.
Die Untersuchung "Wissenschaftsjournalismus bei Regional- und Boulevardzeitungen" wurde im Auftrag der Bertelsmann Stiftung von der Universität Münster durchgeführt. Befragt wurden über 40 fest angestellte Redakteure und freie Journalisten, die für deutsche Regional- und Kaufzeitungen über Wissenschaft berichten, sowie 30 Führungskräfte dieser Medien. Eine Inhaltsanalyse im November 2002 untersuchte zudem die Wissenschaftsberichterstattung in 35 Tageszeitungen.
Die Studie im PDF-Format
09.02.06
19.01.06

Das gesellschaftliche Interesse an Debatten zu komplexen wissen- schaftlichen Themen ist größer denn je.
Um sich auf diesem schwierigem Terrain zurechtzufinden, benötigen Journalisten immer mehr Fachwissen. Mit dem Mentoringprogramm wollen Bertelsmann Stiftung, BASF Aktiengesellschaft und VolkswagenStiftung jungen Wissenschaftlern den qualifizierten Einstieg in den Journalismus erleichtern.
Mit diesem neunmonatigen Programm möchten die Projektpartner zwölf jungen Natur- und Technikwissenschaftlern den Einstieg in den Wissenschaftsjournalismus ermöglichen. Bewerben können sich überdies auch Wissenschaftler, die den Einstieg in die Wissenschafts- und Innovations-PR suchen. Für diesen Kreis sind zwei der zwölf zu vergebenen Plätze reserviert.
Das Programm umfasst mehrmonatige Praktika in führenden Wissenschaftsredaktionen und renommierten Wissenschafts-PR-Abteilungen. Das "Qualifizierungsprogramm Wissenschaftsjournalismus" unterstützt die zwölf Wissenschaftler u. a. mit einem monatlichen Stipendium.
Die Ausschreibung des Programms erfolgt Anfang 2006. Interessenten
können sich bis zum 15. März 2006 schriftlich bei der Bertelsmann
Siftung bewerben.
Details zum Verlauf des Programms, den beteiligten Redaktionen sowie zum Bewerbungsverfahren gibt es hier. Das Infoblatt kann überdies auch im Bereich "Downloads" unter www.bertelsmann-stiftung.de/wissenschaftsjournalismus herunter geladen werden.
Die Bewerbungsfrist endet am 15. März 2006.
Die deutsche Forschungslandschaft ist äußerst vielfältig: Neben den großen Forschungsorganisationen gelten Hochschulen und Forschungsabteilungen in Unternehmen als die wichtigsten Zentren für wissenschaftliche Erkenntnisse und Innovationen in Deutschland. Bundes- und Landesforschungseinrichtungen und Akademien der Wissenschaften ergänzen das weite Spektrum der Wissenschaft in Deutschland. Eine detaillierte Übersicht findet sich im Faktenbericht Forschung 2002 und unter Forschungsportal.
Universitäten und Fachhochschulen gelten als Rückgrat des Forschungssystems. Nach der Wirtschaft bilden sie – gemessen an den Gesamtausgaben für Forschung und Entwicklung – den zweitgrößten Sektor. Die Forschung an Hochschulen reicht von der Grundlagenforschung bis hin zur Entwicklung neuer Materialien und Verfahren. Ihr Auftrag lautet: Forschung und Lehre.
Wissenschaftseinrichtungen setzen unterschiedliche Forschungsschwerpunkte.
Die Max-Planck-Gesellschaft (MPG) betreibt vor allem Grundlagenforschung, eine Forschung also, bei der zunächst der reine Erkenntnisgewinn im Vordergrund steht. Erkenntnisse aus der Grundlagenforschung fließen in die angewandte Forschung ein.
Die größte Wissenschaftsorganisation für angewandte Forschung in Deutschland ist die Fraunhofer Gesellschaft (FhG). Ihre Forschung ist auf die Umsetzung der Ergebnisse in Produkte, Verfahren und Dienstleistungen ausgerichtet. Das erklärt auch, weshalb die FhG in der Vertragsforschung besonders stark ist: Etwa zwei Drittel des FhG-Jahresbudgets erwirtschaften die Forscher selbst aus Aufträgen der Industrie und aus öffentlich finanzierten Forschungsprojekten.
Eine Bandbreite von der Grundlagenforschung bis hin zur Produktentwicklung haben die Forschungszentren der Helmholtz-Gemeinschaft und die Einrichtungen der Leibniz-Gemeinschaft (WGL). Sowohl nationale wie auch internationale Forschergruppen nutzen die Zentren der Helmholtz-Gemeinschaft um mit Hilfe von Großgeräten wie Teilchenbeschleunigern oder Forschungsreaktoren zu forschen. Ihre strategisch-programmatische Forschung konzentriert sich auf sechs Forschungsbereiche: Energie, Erde und Umwelt, Gesundheit, Schlüsseltechnologien, Struktur der Materie, Verkehr und Weltraum.
Die Einrichtungen der Leibniz-Gemeinschaft (WGL) arbeiten ebenfalls auf ganz unterschiedlichen Forschungsgebieten – zumeist an langfristigen Projekten, die sich wegen ihres Umfangs nur bedingt für die typische Universitätsforschung eignen würden.
Neben den Wissenschaftsorganisationen übernehmen auch 52 Bundeseinrichtungen wie beispielsweise die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) und 84 Landes- und kommunale Forschungsanstalten Aufgaben im Bereich Forschung und Entwicklung. Sie betreiben Forschung im Auftrag des Bundes oder der Länder.
Die Forschungsziele der Unternehmen liegen in erster Linie bei einer marktnahen Entwicklung und Nutzung der Ergebnisse. Einen Teil der Forschungs- und Entwicklungstätigkeit vergibt die Wirtschaft als Vertragsforschung an Forschungseinrichtungen und Unternehmen. Sehr viele Unternehmen arbeiten aber auch mit eigenen Forschungsabteilungen. Besonders bei Großunternehmen der Industrie nimmt die Eigenentwicklung einen hohen Stellenwert ein.
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