Wider das geistige Eigentum?
Nicht nur in der IT-Branche nimmt die Bedeutung von Open Source zu
Morgen erscheint zur CeBIT die gedruckte Ausgabe des Open Source Jahrbuchs 2006. Als PDF-Version ist das Buch bereits kostenlos online abrufbar. Open Source ist auch in diesem Jahr einer der Haupttrends der IT-Industrie. Ob als
Entwicklungskonzept, als Investitionsentscheidung oder als Geschäftsmodell für Unternehmen – an Open Source kommt heute niemand mehr vorbei. Enstanden ist das Jahrbuch im Rahmen eines studentischen Projekts an der TU Berlin, Fachgebiet Informatik und Gesellschaft.
Interessant dürften vor allem die aktuelle rechtliche, ökonomische und gesellschaftliche Betrachtungen zu Open Source von Autoren wie Eben Moglen (Erfinder der GPL) und Lawrence Lessig (Gründer von Creative Commons) sein.
Lambert Heller von der Universitätsbibliothek der FU Berlin erklärt, warum das gemeinsame Publizieren in einem Wiki für Wissenschaftler eine gute Ergänzung zu etablierten Publikationssystemen sein kann (zum PDF).
Zu empfehlen ist der Beitrag von Bernd Lutterbeck, Wirtschaftsinformatiker an der TU Berlin. Lutterbeck plädiert für eine Gesellschaft mit offenen Wissensquellen. Das Konzept des geistigen Eigentums sollte hingegen aufgegeben werden sollte. (zum PDF).
Das Open Source Jahrbuch in der "Light-Version" gibt es hier (6,7 MB)
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