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forschung & lehre

Archiv für: August 2006

23.08.06

Agendasetting im Wissenschaftsjournalismus

In der Alpenrepublik prägen "Science" und "Nature" die Berichterstattung

Die Kollegen von sciblog berichten dieser Tage über eine Studie zum Agendasetting im österreichischen Wissenschaftsjournalismus. Die Ergebnisse sind nicht grad überraschend:

"Die Fachmedien „Nature“ und „Science“ sind die Agendasetter der Wissenschaftsberichterstattung in Österreichs Medien. Dies ergab eine empirische Auswertung der Wissenschaftsberichterstattung in Tageszeitungen, Online-Portalen und Magazinen, die das Medienhaus Wien durchgeführt hat. Rund 45 % aller Berichte basierten auf Informationen/Artikeln von Fachmedien, allen voran die anglo-amerikanischen Wissenschaftszeitschriften „Nature“ und „Science“ sowie „New Scientist“.

Vor dem Hintergrund dieser Ergebnisse erarbeitet das Medienhaus Wien derzeit ein Weiterbildungsangebot.

Weitere Informationen zur Studie gibt es hier ......

16.08.06

Märkte virtualisierter Wissenschaft

Neue Studie beleuchtet IT-bedingte Veränderungen im Wissenschaftsbetrieb

Welche neuen Technologien entwickeln sich? Wie ist die deutsche Forschungslandschaft darauf vorbereitet? Was sollte unternommen werden, um aus neuen Ideen innovative Produkte und Dienstleistungen zu machen? Wie kann die Forschungsförderung dabei unterstützend wirken? Antworten auf diese Fragen liefern Technik- und Innovationsanalysen.

Um besser zu verstehen, welchen Einfluss Virtualisierung sowohl auf die Zukunft der (deutschen) Wissenschaft als auch auf die Umsetzung von Ergebnissen der wissenschaftlichen Entwicklung in der (deutschen) Wirtschaft hat wurde von RAND Europe im Auftrag des BMBF eine Studie durchgeführt, die jetzt zum Download bereitsteht.

Erörtert werden die möglichen Konsequenzen der Virtualisierung des Wissenschaftsmarkts für die deutsche Wissenschaft und den allgemeineren gesellschaftlichen Kontext. Dabei werden die durch IT-Einsatz verursachten Änderungen der Kosten- und Leistungsbeziehungen zwischen Wissenschaftlern und in der wissenschaftlichen Wertschöpfungskette betrachtet und forschungspolitische Handlungsfelder benannt.

Die Autoren definieren die „Virtualisierung“ als den Einsatz neuer Informations- und Kommunikationstechnologien, um eine Jahrtausende alte Tradition wissenschaftlicher Zusammenarbeit und gemeinsamer Ressourcennutzung zwischen den Zentren der Lehre und der Innovation weiter fortzuführen.

Darüber hinaus bedeute sie für uns die intensivere und an jedem beliebigen Ort mögliche Nutzung gemeinsamer Datenmengen, Modelle und Methoden, ebenso wie die gemeinsame Verwendung von Ausrüstungen [Zubehör] für Experimente.

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