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forschung & lehre

Archiv für: Oktober 2007

19.10.07

And the winner is........

Jetzt ist es amtlich. Nachdem zuletzt acht Universitäten im Rennen lagen haben sich neben dem Favoriten RWTH Aachen die FU Berlin und die Universitäten Konstanz, Freiburg, Göttingen und Heidelberg durchgesetzt und erhielten heute in Bonn in der zweiten und letzten Rund der Exzellenz-Initiative das Prädikat Elite.

Bis zuletzt blieb es spannend wer hinter den verschlossenen Türen des Bonner Wissenschaftszentrums, wo ein Expertengremium aus Vertretern des Deut–schen Forschungsgemeinschaft (DFG) und des Wissenschaftsrats (WR) über die Zukunftskonzepte der acht Finalisten beriet. Am Ende schieden die Humboldt-Universität Berlin sowie die Universitäten Bochum aus.

2006 hatten bereits die TH Karlsruhe, die TU und die LMU München das begehrte Gütesiegel erhalten. Insgesamt wurden in der ersten Runde 873 Millionen Euro an 22 deutsche Hochschulen verteilt.

Mit dem Förderprogramm Exzellenzinitiative soll die Spitzenforschung an deutschen Universitäten ausgebaut werden. In dem Bund-Länder-Programm stehen für fünf Jahre insgesamt 1,9 Milliarden Euro zur Verfügung.

Wir gratulieren und wünschen den Gewinnern viel Freude mit dem satten Geldsegen. 

17.10.07

Forschung Hui – Lehre Pfui?

Die Exzellenzinitiative und der Alltag in deutschen Hörsälen

An diesem Freitag werden in Bonn die letzten Universitäten mit dem Elite-Prädikat versehen. Im Wettbewerb um die staatliche Adelung sind die Humboldt- und die Freie Universität Berlin, die Universitäten Heidelberg, Freiburg und Konstanz sowie die RWTH Aachen, die Ruhr-Universität Bochum und die Göttinger Georg-August-Universität. Das Rennen macht wer exzellenten Forschungsleistungen und Doktorandenprogrammen glänzt – die Qualität der Lehre ist unerheblich.

Im Rahmen des „Internationalen Dialogs über Hochschullehre“ meldeten sich jetzt die führenden Vertreter des DAAD und der Fulbright-Kommision zu Wort und übten scharfe Kritik an dem mangelnden Augenmerk auf der Lehrleistung bei der Auswahl der Elite-Unis.

Gegenüber der taz sagte Christian Bode, Generalsekretär des DAAD „Es ist ein Skandal, dass wir immer noch keinen Lehrpreis im Lande Wilhelm von Humboldts haben, für den Universität notwendig aus Forschung und Lehre bestand.“

Weitaus stärkere Bedeutung erfährt die Lehre derweil etwa in Australien, Kanada und Großbritannien wo die Evalueirung von Lehrveranstaltungen in die Beurteilung und Budgetierung von Professuren einfließt oder wie Im Falle Australien Preisgelder für den Universitätslehrer des Jahres ausgelobt werden. Solche Anreize könnten auch hierzulande geschaffen werden. Schwieriger dürfte da die Etablierung eines Benotungssystems für Professoren sein.

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