Powered by scienceintermedia
forschung & lehre

Archiv für: Februar 2008

12.02.08

Studie zu Wissenschaftsjahren: Ziel verfehlt

 

Zum neunten Mal veranstaltet das Bundesministerium für Bildung und
Forschung (BMBF) zusammen mit der Initiative Wissenschaft im Dialog ein
Themenjahr. Dieses Mal wollen das BMBF und Wirtschaftssponsoren bis zu
8 Millionen Euro zur Verfügung stellen. Mit im Boot ist die Deutsche
Mathematiker-Vereinigung. Eine große Werbeagentur gestaltete wie immer
das Konzept.

 

Die bisherigen
Wissenschaftsjahre waren allerdings kein großer Erfolg. Wie in einer
noch unveröffentlichten Studie über verschiedene Arten der
Wissenschaftskommunikation festgestellt wurde, verfehlte die Aktion
jedes Mal das Ziel, eine breite Öffentlichkeit dauerhaft für die Themen
zu begeistern. "Es gibt keine klar definierte Zielgruppe und kein klar
definiertes Ziel, außer dass man Werbung für die Wissenschaft machen
will", sagte der Bielefelder Professor Peter Weingart, Mitautor der vom
BMBF beauftragten Studie, im Interview mit "Das Parlament". Wer dem Fachkräftemangel in
Natur- und Ingenieurwissenschaften etwas entgegen setzen wolle, müssen
Aktionen in Schulen starten und auf Frauen zugehen. Das sei in den
vergangenen Jahren versäumt worden.

Diesen Fehler wollen die Akteure 2008 nicht wiederholen. "Schüler und
Schülerinnen sind die Zielgruppe", betonte Titiana Zugaro,
Pressesprecherin des BMBF. Es seien neue Konzepte für den
Matheunterricht und Fortbildungen für Lehrer entwickelt worden, denn es
sei oft der Unterricht, der junge Leute von der Arbeit mit den Zahlen
abschrecke.

11.02.08

Kann Technik der Wissenschaft helfen?

Würzburger Forschungsprojekt ergründet die Potenziale des Web 2.0

Es zwonullt ja mittlerweile nahezu allerorten. Um das ganze im deutschen Wissenschaftsbetrieb in Schwung zu bringen engagieren sich nicht nur renomierte Verlage wie zuletzt mit dem deutschen Ableger der sciblogs es wird auch geforscht und entwickelt. So nun auch in Würzburg wo man unter dem Label Scholarz.net nicht nur der Frage nachgehen will wie das Internet die generierung von Wissen verändert und wie es das wissenschaftliche Arbeiten beflügeln könnte sondern gleich an einem eigenen Vorschlag schraubt. Wie und ob die geplante Plattform mit Literaturverwaltung, anspruchsvollem Wissensmanagement, Social Knowledge und Wissenschaftlernetzwerk das deutche Forschevolk aktiviert bleibt abzuwarten.

Zu hoffen ist das das ambitionierte Projekt stärkerses Augenmerk auf Stragien zum Einsatz digitaler Medien in der Forschung legt. Denn der höchste Nachholbedarf scheint in der Urbarmachung bestehender Technologien für Forschung und Lehre zu liegen. Das erfordert kluge Konzepte.

Weitere Informationen finden Sie hier

Powered by scienceintermedia