EU plant Verdopplung des Etats für Wissenschaftskommunikation
Das Interesse an Wissenschaft wecken, den Dialog zwischen Forschern und Bürgern vereinfachen sowie Erkenntnisse aus der Forschung über die Medien zu vermitteln ist das Anliegen des zweitägigen EU-Kongresses "Communicating European Research", zu dem rund 3000 Wissenschaftler und Kommunikationsexperten aus aller Welt nach Brüssel gereist sind. Redner aus den USA und China befaßten sich etwa mit globaler Risikokommunikation bei den Themen Aids, Vogelgrippe oder Rinderwahnsinn. "Go glocal" lautet die prägnante Botschaft von Alan Leshner, dem Herausgeber der Fachzeitschrift "Science": globale Themen auf lokaler Ebene kommunizieren. Genau diesen Weg beschreitet die chinesische Vereinigung für Wissenschaft und Technologie (Cast) bereits, wie Cast-Forscherin Donghong Cheng beim Forum lokale Initiativen für Teenager, Bauern und für die Landbevölkerung aufzeigte. Die EU stehe mit dieser Initiative erst am Anfang und will im 7. Forschungsrahmenprogramm, so kündigte Forschungskommissar Janez Potocnik an, die Mittel für Wissenschaftskommunikation verdoppeln - vorausgesetzt, die EU-Mitgliedsstaaten stimmen einer Verdopplung des EU-Forschungsbudgets (2007-2013) zu. TAF.
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