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Archiv für: 2006
17.10.06

Georg von Holtzbrinck Preis für Wissenschaftsjournalismus verliehen
Ulrich Schnabel und das Journalistenteam Michael Lange und Martin Winkelheide sind Preisträger des Georg von Holtzbrinck Preis für Wissenschaftsjournalismus 2006.
Ulrich Schnabel, Redakteur bei der Wochenzeitung DIE ZEIT und die freien Wissenschaftsjournalisten Michael Lange und Martin Winkelheide werden mit dem Georg von Holtzbrinck Preis für Wissenschaftsjournalismus 2006 ausgezeichnet. Prämiert wird ihre Fähigkeit, komplexe wissenschaftliche Themen auf herausragende Art anschaulich zu vermitteln, um sie auch der breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Der Preis wird in den Kategorien Print und Elektronische Medien verliehen und ist mit jeweils € 5000,- dotiert. Anlässlich des 150jährigen Jubiläums von "Scientific American", einer der ältesten Wissenschaftszeitschriften der Welt, hat die Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck den Preis 1995 ins Leben gerufen und verleiht ihn in diesem Jahr zum 12. Mal.
Begründung der Jury
Kategorie Print:
Ulrich Schnabel, Jg. 1962, Redakteur bei der Wochenzeitung DIE ZEIT
wird für seine herausragenden und vielseitigen wissenschaftsjournalistischen Beiträge ausgezeichnet. Die Bandbreite seiner Themen von der Quantenphysik am Beispiel des komplexen Forschungsfeldes der Quanteninformation, neuen Ergebnissen der Neurowissenschaften zum Wechselspiel von Welt und Hirn bis hin zu seiner Arbeit über die wissenschaftliche Aufarbeitung und historische Rekonstruktion der katholischen Buchzensur ist beeindruckend. Sein eigener Stil ist sprachlich brillant geschliffen. Die fundiert recherchierten Beiträge sind kurzweilig und spannend. Auch sperrige Themen werden mit wissenschaftlichem Tiefgang unterhaltsam und verständlich aufbereitet. Mit seiner überzeugenden journalistischen Arbeit leistet Ulrich Schnabel einen wesentlichen Beitrag dazu, die breite Öffentlichkeit über die Wissenschaften zu informieren.
Kategorie elektronische Medien:
Michael Lange, Jg. 1963 und Martin Winkelheide, Jg. 1963, freie Wissenschaftsjournalisten
werden für ihre Hörfunkbeiträge im Deutschlandfunk und WDR ausgezeichnet. Diese widmen sich Themen der Molekularbiologie und Biotechnologie, der Gentherapie am Menschen im Falle einer Mukoviszidose-Erkrankung sowie der Entwicklung von Medikamenten, die nur für eine ethnische Gruppe zugelassen werden (die Ethno-Pille). Ihre hervorragenden Arbeiten vermitteln dem fachfremden Zuhörer anschaulich, übersichtlich und verständlich komplexe Wissenschaftsthemen. Die beiden Autoren beeindrucken durch die Choreographie und Tiefe der Themen und geben dem Zuhörer nicht nur eine Einordnungshilfe, sondern zeigen deren Verflechtungen, insbesondere bei heiklen Themen. Die Arbeiten von Michael Lange und Martin Winkelheide tragen in bedeutender Weise zum besseren Verständnis von wissenschaftlicher Forschung und ihrem ethischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichem Kontext in der Öffentlichkeit bei.
Die Preisverleihung findet statt im Rahmen eines Wissenschaftssymposiums zum Thema
Wissenschaft - Politik - Öffentlichkeit
Wer bremst wen?
in der Humboldt-Universität zu Berlin
am 31. Oktober 2006 um 19.30 Uhr
im Senatssaal der Humboldt-Universität,
Unter den Linden 6, Berlin-Mitte.
Es diskutieren:
Prof. Dr. Angela Friederici, Direktorin am Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften, Dr. Klaus Rauscher, Vorstandsvorsitzender Vattenfall Europe AG, Prof. Dr. Hans-Joachim Schellnhuber, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung und Andreas Storm, MdB, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung.
Weitere Informationen zum Preis und dem Symposium gibt es auf den Seiten von Holtzbrinck:
13.10.06
Klaus-Tschira-Preis für Berliner Physiker
Die Studienstiftung des deutschen Volkes und die Klaus-Tschira-Stiftung verlieh erstmals den Klaus-Tschira-Preis für verständliche Wissenschaft.
Der Preis ging an Dr. Nils Huse, Wissenschaftler am Max-Born-Institut für seine Arbeit zum "strukturellen Gedächtnis des Wassers". Damit würdigten die Studienstiftung des deutschen Volkes und die Klaus-Tschira-Stiftung die Zusammenfassung der Dissertation des Physikers. Die beiden Organisationen hatten in diesem Jahr erstmals junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dazu aufgerufen, ihre Ergebnisse möglichst spannend und allgemeinverständlich darzustellen. Aus rund achtzig eingesandten Beiträgen wählten die Juroren sechs Preisträger aus, deren Artikel in einer Sonderausgabe des Novemberhefts von "Bild der Wissenschaft" veröffentlicht werden. Der Preis ist mit je 5000 Euro dotiert.
Nils Huse wurde für seine Dissertation erst vor wenigen Monaten mit dem Lise-Meitner-Preis der "Vereinigung der Freunde und Förderer des Institutes für Physik der Humboldt-Universität zu Berlin" ausgezeichnet. In seiner Arbeit geht es um das kurze Gedächtnis des Wassers. Huse hatte sich mit der Dynamik und den Kopplungsmechanismen von Wasserstoffbrückenbindungen befasst. Er nutzte zur Analyse ultraschnelle Laserpulse, mit denen er die Moleküle zu Schwingungen anregte und zugleich diese Schwingungen vermaß. So konnte er mit seinen Kollegen Jahrzehnte alte Fragen der Physik beantworten (mehr Details dazu hier)
Weitere Informationen zum Klaus-Tschira-Preis für verständliche Wissenschaft und den anderen Preisträgern gibt es hier sowie hier
Mehr Infos über die Forschung des Preisträgers aus dem MBI finden Sie hier
Zum achten Mal schreibt die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) den Communicator-Preis, Wissenschaftspreis des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft, mit einer Preissumme von 50.000 Euro aus. Dieser persönliche Preis wird an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vergeben, die sich in herausragender Weise um die Vermittlung ihrer wissenschaftlichen Ergebnisse in die Öffentlichkeit bemüht haben.
Der Communicator-Preis richtet sich an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller Fachrichtungen, die ihre Forschungsarbeiten und deren Ergebnisse für die Öffentlichkeit verständlich und nachvollziehbar machen. Dies kann in Form von Vorträgen, Artikeln, Ausstellungen, Filmen und anderen möglichen Formen der Präsentation geschehen.
Der Preis kann sowohl an einzelne Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler als auch an eine Gruppe von Forschern verliehen werden, die in einem der Zielsetzung entsprechenden Projekt zusammengearbeitet haben. Es werden Arbeiten ausgewählt, die im deutschen Sprachraum angesiedelt sind. Es sind sowohl Selbstbewerbungen als auch Vorschläge möglich.
Über die Vergabe entscheidet eine Jury, die aus Kommunikationswissenschaftlern, Journalisten, PR-Fachleuten sowie ausgewählten Wissenschaftlern besteht. Als Maßstab gelten die bisherigen Preisträger, die sich durch die Breite und Nachhaltigkeit ihrer Vermittlungsarbeit auszeichnen. Mehr dazu hier.
12.10.06
DFG veranstaltet Symposium
Wie ehrlich ist die Wissenschaft? Diese Frage steht im Mittelpunkt eines Symposiums des DFG vom 19.-20.Oktober in Hamburg. Eine Umfrage unter 3000 US-amerikanischen Wissenschaftlern erbrachte kürzlich, dass gut 30% bei ihren wissenschaftlichen Publikationen schon einmal "gemogelt" hätten. Die Sprecherin des Ombudsman-Wesens der DFG in Deutschland, Frau Prof. Dr. Ulrike Beisiegel, schätzt, dass diese Zahlen auch auf andere Länder und auch auf Deutschland übertragbar sind. Sie macht den steigenden Druck auf die Wissenschaftler zu publizieren hierfür verantwortlich, auch das deutsche Fördersystem würde die Zahl der Publikationen immer mehr in den Vordergrund stellen. Es müsse aber wieder eine Rückbesinnung auf "Qualität statt Quantität" geben, so Beisiegel.
Um gute wissenschaftliche Praxis zu garantieren, nutzt das Wissenschaftssystem in Deutschland Ombudsgremien als unabhängige Organe der Selbstkontrolle. Ombudsgremien gibt es an allen deutschen Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen und als zentrale Ombudsgremien der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Diese sind im universitären Betrieb sowie bei außeruniversitären Forschungseinrichtungen allerdings noch immer nicht generell akzeptiert. Auf der anderen Seite muss eine präventive Grundausbildung zur guten wissenschaftlichen Praxis an unseren Universitäten ständig verbessert werden. All diesen Themenkreisen widmet sich das zweite "Symposium der deutschen Ombudspersonen", das als gemeinsame Veranstaltung des DFG-Ombudsmans und der DFG vom 19. bis 20. Oktober 2006 an der Universität Hamburg ausgerichtet wird und zu dem auch Vortragende aus Europa und den USA erwartet werden.
In erster Linie dient das Symposium dem Erfahrungsaustausch und der Koordination der Ombudspersonen auf nationaler Ebene. Zudem soll es den Dialog mit der Öffentlichkeit fördern. Dazu dient eine öffentliche Abendveranstaltung über "Unredlichkeit in der Wissenschaft - Arbeitsstress oder persönliches Versagen?" am 19. Oktober um 19.00 Uhr mit einem Vortrag von Professor Johannes Siegrist, Düsseldorf, sowie eine abschließende Podiumsdiskussion. Hier erörtern Redakteure der Wochenzeitung "Die Zeit" und des "Hamburger Abendblatts" gemeinsam mit dem Generalsekretär der DFG, Dr. Reinhard Grunwald, mit Professor Wolfgang Löwer als Vertreter des DFG-Ombudsmans sowie Holger Wormer, Professor für Wissenschaftsjournalismus an der Universität Dortmund, am 20. Oktober um 10.00 Uhr über das Thema "Alltag in der Wissenschaft - Öffentliches Interesse an guter wissenschaftlicher Praxis?" (Moderation: Professor Ulrike Beisiegel).
"In einer Zeit, in der die wirtschaftliche Entwicklung stark von der Wissenschaft, also der Erarbeitung von neuem Wissen abhängt und der Druck auf Forscher stetig steigt, sind Ombudsgremien wichtiger denn je", betont Professor Ulrike Beisiegel, die derzeitige Sprecherin des 1999 eingerichteten DFG-Ombudsmans. Er hat die Aufgabe, bei Verdacht auf wissenschaftliches Fehlverhalten zu prüfen, ob die von der DFG erarbeiteten und 1998 publizierten Vorschläge zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis eingehalten wurden. Der Ombudsman der DFG steht allen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern unmittelbar und unabhängig von einer DFG-Förderung zur Beratung und Unterstützung in Fragen guter wissenschaftlicher Praxis zur Verfügung.
23.08.06
(idw) Für die besonders ansprechende und auch für Laien leicht verständliche Präsentation seiner Doktorarbeit gewann Carsten Lemmen den diesjährigen Wettbewerb um den Günther-Leibfried-Preis des Forschungszentrums Jülich. Auf Platz 2 und 3 landeten die Medizinerin Zina Mary Manjaly und der Nanoelektroniker Björn Lüssem.
"Die Konkurrenz war für die Bewerber in diesem Jahr besonders stark", sagte Thomas Thelen, Tageszeitungsjournalist und Mitglied der 11-köpfigen Jury. "Aber dennoch lag der Siegervortrag eindeutig vorn. Sowohl Vortragsstil, als auch die Sprache und der Aufbau waren durchweg gelungen". Die Jury hatte im Vorfeld aus über einem Dutzend schriftlicher Beiträge, diejenigen ausgewählt, die die beste journalistische Form gefunden hatten. Im Finale mussten die letzten drei Kandidaten dann im mündlichen Vortrag überzeugen im vollbesetzten Großen Hörsaal des Forschungszentrums. "Die anderen beiden Finalisten waren sehr gut und hätten in anderen Jahren durchaus gewinnen könne", sagt Thelen.
"Wissenschaft transparent präsentieren und den Dialog mit der Öffentlichkeit suchen", so fasst Prof. Joachim Treusch, Vorstandsvorsitzender des Forschungszentrum Jülich, den Anspruch des Günther-Leibfried-Preises zusammen. Junge Forscher will er mit dem 1990 gestifteten Preis motivieren neben dem Streben nach wissenschaftlicher Exzellenz auch ihre Vermittlerrolle zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit ernst zu nehmen. "Und ich freue mich besonders, dass es in diesem Jahr so viele sehr gute Beiträge gab", so Treusch.
Die Themen der diesjährigen Finalisten: Carsten Lemmens Berechnungen auf dem Jülicher Supercomputer JUMP belegen, dass das FCKW-Verbot aus dem Jahr 1987 voraussichtlich tatsächlich seinen Zweck erfüllt, d.h. dass es kein Ozonloch über dem Nordpol geben wird. Björn Lüssem erklärte, wie elektronische Schalter zukünftig aus einzelnen Molekülen anstatt aus Transistoren gebaut werden können. Zina Mary Manjaly zeigte, wie sich die Hirnaktivitäten von Autisten und Gesunden unterscheiden und gab damit Ausblicke auf neue angemessenere Therapiewege.
Die drei jungen Finalisten erhalten Urkunden und Preisgeld im Rahmen des Festaktes zum 50. Jubiläum des Forschungszentrum am 10. September 2006. Mehr Informationen zu den Themen der Preisträger finden Sie unter www.fz-juelich.de oder http://www.fz-juelich.de/portal/angebote/pressemitteilungen/leibfried06 .
Weitere Informationen:
http://www.fz-juelich.de
17.08.06
Journalisten müssen täglich eine große Informationsflut bewältigen und - gerade im Bereich Wissenschaft – richtige von falschen Meldungen unterscheiden. Damit Wissenschaftsjournalisten ihr Wissen auf einen aktuellen Stand bringen können, schreibt die Robert Bosch Stiftung erstmalig das Programm "Journalisten in der Forschung" aus. Das Programm richtet sich an fest angestellte Redakteure, die für einen begrenzten Zeitraum von max. drei Monaten ihren Redaktionsjob gegen eine Tätigkeit in einem Forschungslabor eintauschen wollen.
Die Stiftung übernimmt die Kosten für einen Ersatzredakteur und gewährt Zuschüsse für Reise- und Aufenthaltskosten. Für das Programm nimmt die Stiftung laufend Bewerbungen entgegen. "Wir sind überzeugt davon, daß ein solcher Aufenthalt für jeden Journalisten und für jede Redaktion ein großer Gewinn ist und abseits der elektronischen Recherche wieder mehr Zeit für das unmittelbare Erleben der Forschungsrealität gibt", sagt Ingrid Wünning, Leiterin des Bereichs Wissenschaft und Forschung bei der Robert Bosch Stiftung.
Die Teilnehmer sollen sich während ihres Aufenthalts mit einem selbst gewählten Thema aus der Forschung oder Forschungspolitik befassen. Das kann eine Beteiligung an einem Forschungsprojekt sein, eine Rundreise zu mehreren Forschungseinrichtungen oder eine gründliche Literaturrecherche.
Mit ihren Programmen fördert die Robert Bosch Stiftung den Dialog zwischen Wissenschaft, Forschung und der Öffentlichkeit. Dazu zählt die Förderung von Journalisten, zum Beispiel mit Reisen zu wissenschaftlichen Einrichtungen in Mittel- und Osteuropa und zu den Wissenschaftstagungen AAAS und ESOF.
Weitere Informationen: http://www.bosch-stiftung.de/jif/
17.07.06
(idw) Nicht nur die französiche Revolution jährte sich am vergangenen Freitag, auch die Wissenschafts-Pressekonferenz (WPK) feierte in den Räumen der Münchner Max-Planck-Gesellschaft ihren Geburtstag.
Zum 20 jährigen Bestehen gratulierten unter anderen auch die Gründungsmitglieder der WPK Anne-Lydia Edingshaus und Jean Pütz, der 1986 mit zwei Dutzend Kolleginnen und Kollegen die "Mafia der Vernunft" ins Leben rief. Angefangen hat alles mit der Tschernobyl-Katastrophe. Die Berichterstattung in den bundesdeutschen Medien war einseitig, es fehlte nach Meinung der WPK-Gründer der kritische Blick. Ihr Ziel war, die Öffentlichkeit verantwortungsvoll, sachgerecht und unabhängig über die Vorgänge in der Ukraine und darüber hinaus über alle Bereiche von Wissenschaft, Medizin und Technik zu informieren.
In Festvorträgen beschäftigten sich der Hirnforscher Professor Wolf Singer aus Frankfurt und der Philosoph Professor Jürgen Mittelstraß aus Konstanz mit den Grenzen wissenschaftlicher und menschlicher Erkenntnis. Unterstützt vom Zauberer Thomas Fraps, der dem Publikum eindrucksvoll vor Augen führte, wie begrenzt es die Welt wahrnimmt.
Heute hat die WPK 193 aktive journalistische Mitglieder, zum Freundeskreis gehören 76 Vertreter aus Wissenschaft, Pressestellen und Medien. Über 850 Veranstaltungen mit mehr als 2050 Referenten konnten bisher realisiert werden. "Die WPK hat sich zu einer festen Größe im Netzwerk der Wissenschaftskommunikation entwickelt und ist für die kommenden 20 Jahr gut gerüstet", sagte die 1. Vorsitzende der WPK Christiane Götz-Sobel in ihrem Festvortrag .
Wissenschafts-Pressekonferenz
12.07.06

Angesichts der anhaltenden Hitzewelle gibt es ein paar Tipps zum standesgemäßen online-shopping von den modebewussten Kolleginnen von inkycircus.
Ob philosophische Maxime, mathematische Gleichung oder biologisches Prinzip: mit dem richtigen Statement auf der Brust begegnet der Wissenschafts-Nerd den klimatischen Erfordernissen und erweist sich als humoriger Feinspitz. Auf den seiten der britischen Wissenschaftsblogger gibt es jetzt die Top-Ten der Nerd-Shirts mit dazugehörigem shopping-link.
29.06.06

Bremer Magazin für Wirtschaft und Technik feiert die zehnte Ausgabe
Was haben Gentomaten, Ferrari und australischer Rotwein gemeinsam? Ganz klar die Farbe natürlich.
In der Jubiläumsausgabe des Magazins [econ.tec] wird der mit so gegensätzlichen Assoziationen belegten Farbe ein Schwerpunkt gewidmet. Von Nahrungsmitteln über Autos bis hin zu fernen Ländern beleuchten die Studenten des Studiengangs Fachjournalistik an der Hochschule Bremen die Farbe Rot mal ganz anders, nämlich unter den Aspekten Wirtschaft und Technik. Als "Textpaten" haben Redakteure und Mitarbeiter, angefangen bei der Deutschen Presseagentur über den Spiegel bis zur Süddeutschen Zeitung, den studentischen Autoren letzte Tipps gegeben.
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[econ.tec], das Magazin für Wirtschaft und Technik, wird von Studenten des Internationalen Studiengangs Fachjournalistik der Hochschule Bremen produziert. Es erscheint halbjährlich mit jeweils wechselnden Schwerpunktthemen.
Die aktuelle gibt es hier im PDF-Format (2,9 MB)
Weitere Informationen erhalten Sie unter folgender Adresse:
Redaktion [econ.tec], Neustadtswall 30, 28199 Bremen
Ansprechpartner: Friederike Stüven (V.i.S.d.P.), Tel.: 0421/5905-3522, E-Mail: stueven@fbawg.hs-bremen.de
26.06.06
Halbzeit für journalistische Beiträge im Informatikjahr 2006
Für das Wissenschaftsjahr 2006, das ganz im Zeichen der Informatik steht, hat das saarländische Ministerium für Wirtschaft und Arbeit im Februar dieses Jahres einen Journalistenpreis Informatik gestiftet. Noch bis zum 5. Oktober 2006 können journalistische Beiträge eingesandt werden. Halbzeit also für alle Journalisten aus Print, Hörfunk und Fernsehen, die sich für den mit insgesamt 15.000 Euro dotierten Journalistenpreis Informatik bewerben möchten. Für jede der drei Kategorien Print (auch Online), Hörfunk und Fernsehen gibt es einen Hauptpreis von 5.000 Euro.
Das saarländische Ministerium für Wirtschaft und Arbeit will in Zusammenarbeit mit dem Kompetenzzentrum Informatik der Universität des Saarlandes im Jahr der Informatik journalistische Beiträge honorieren, die in der breiten Öffentlichkeit das Interesse für Themen der Informatik wecken. Denn wie kaum eine andere Wissenschaft durchdringt die Informatik fast alle Bereiche unseres Lebens. Jeder nutzt sie täglich, ohne es bewusst wahrzunehmen, sei es am Handy, im Auto oder in Haushaltsgeräten. Dabei wird die Informatik als recht junge wissenschaftliche Disziplin von der Bevölkerung noch wenig wahrgenommen.
Einsendeschluss der Bewerbungsunterlagen ist der 5. Oktober 2006. Der saarländische Wirtschafts- und Arbeitsminister Dr. Hanspeter Georgi wird den Preis im November 2006 in Saarbrücken überreichen.
Die Teilnahmebedingungen finden Sie hier...
15.06.06
Nach dem großen Erfolg des Fotowettbewerbs „Bilder der Forschung 2005“ geht der größte deutsche Wettbewerb für Wissenschaftsfotografie in die zweite Runde. Das Nachrichtenmagazin FOCUS und der Verband Forschender Arzneimittelhersteller suchen auch in diesem Jahr Profifotografen und Amateure, die in ihren Bildern die Faszination von Forschung und Wissenschaft zum visuellen Erlebnis machen. Aufnahmen, die nach dem 1. September 2005 entstanden sind, können für den Wettbewerb eingereicht werden. Eine Jury aus Fachleuten und Prominenten wählt die Gewinner in den Kategorien „Faszination Forschung“ und „Gesichter der Forschung“.
Das Preisgeld in beiden Kategorien beträgt jeweils 10.000 Euro. Einsendeschluss: 1. September 2006.
Alles weitere zum Wettbewerb finden Sie hier ...
07.06.06

RoboCup 2006 in Bremen
Deutschland ist im Fußballfieber - gekickt wird auch in Bremen: Beim RoboCup, der Weltmeisterschaft der Roboter vom 14. bis 18. Juni 2006 in der Messe Bremen. Rund 350 Teams aus 40 Ländern kämpfen um einen Platz auf dem Treppchen: In fünf verschiedenen Ligen (Simulations-, ’Small Size’-, ’Middle Size’-, ’Sony Legged’- und ’Humanoid’-Liga) kicken autonome Roboter auf vier Füßen, zwei Beinen oder diversen Rädern um Ruhm und Ehre.
Das Regelwerk ist mindestens ebenso umfangreich wie das der menschlichen Variante des beliebten Ballsports: Unter anderem ist während des Spiels ein direktes Eingreifen durch Menschenhand absolut verboten, die Roboter sollen sich vollkommen eigenständig bewegen. Auch Fouls werden bei den Maschinen unnachsichtig geahndet, etwa wenn der Ball zu lange von einem Spieler gehalten wird oder ein anderer Opfer einer tätlichen Attacke werden sollte.
Der Medienpartner ZDF sendet täglich kurz nach Mitternacht ein "RoboCup"-Magazin sowie Reportagen und Hintergrundberichte rund um das Thema Robotik.
Die offizielle Eröffnung wird am Mittwoch, den 14. Juni um 9:30 Uhr auf dem Center Court in der Halle 5 stattfinden.
Flankiert wird der Robo Cup von der „Robotikwoche“ die vom 13. - 20.06.2006 mit spannenden Veranstaltungen rund um die Robotik einen Blick in die Zukunft wirft.
Weitere Infos im Internet unter www.robocup2006.org.
17.05.06

Heute legt die MS Wissenschaft in Magdeburg ab. Mit an Bord des 105 Meter langen Binnenschiffs eine Ausstellung die zeigt wie Informatik den Sport und seine Geräte verändert.
Informatik wird für Leistungsanalysen genutzt und verändert Trainingsmethoden, sie steckt im Turnschuh ebenso wie im Hochleistungs-Speer. Unter dem Motto „Jeden Tag ein bisschen besser werden ...“ orientiert sich die Themenstruktur für das Ausstellungsschiff 2006 an vier verschiedenen Bereichen: „Körper“, „Fähigkeiten“, „Material“ und nicht zuletzt Intelligenz und Psyche, in der Ausstellung zusammengefasst im Bereich „Kopf“. Nur wenn ein Sportler jeden dieser Bereiche trainiert, kann er gute Leistungen erzielen.
Gemeinsam mit dem Aktionspartner ZDF tivi wurde in diesem Jahr eine „Ausstellung in der Ausstellung“ für Kinder im Grundschulalter entwickelt. Hierfür wurden kindgerechte Exponate mit eigens entwickelten Ausstellungstexten ausgewählt. Dies und die Medienpartnerschaft mit GEOlino sind weitere Schritte, Wissenschaft und Forschung speziell für Kinder spannend und erlebbar zu machen.
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung und die Deutsche Telekom Stiftung unterstützen das Projekt finanziell. Die Exponate stellen die Fraunhofer Gesellschaft, die Leibniz-Gemeinschaft und die Max-Planck-Gesellschaft zur Verfügung. Zudem sind die die Universitäten aus Darmstadt, Münster und Hohenheim beteiligt, das Institut für Forschung und Entwicklung von Sportgeräten FES gemeinsam mit dem Olympiastützpunkt Berlin sowie die Deutsche Sporthochschule.
Die Ausstellung ist täglich von 10 bis 19 Uhr geöffnet, der Eintritt ist frei. Hier finden Sie den Fahrplan!
Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Diese Redensart ist nirgends treffender als bei der Popularisierung wissenschaftlicher Inhalte. Wer Forschung erlebbar machen will, braucht gute Bilder. "bild der wissenschaft" und das Pressebüro Brendel haben daher den Wettbewerb zum deutschen Preis für Wissenschaftsfotografie ins Leben gerufen.
Neben arrivierten Bildjournalisten sprechen die von zahlreichen Sponsoren unterstützten Veranstalter mit diesem Wettbewerb auch Studierende der Fotografie und des Fotodesigns an. Sie laden die Fotografen dazu ein, sich mit Bildern aus Forschung und Technologie zu bewerben. Es winkt ein Preisgeld von 25.000 Euro. Weitere Informationen finden Sie hier>>
19.04.06
(Quelle: wisskomm) "Acatech", der Konvent für Technikwissenschaften der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften e.V., verleiht auch dieses Jahr wieder den "Punkt", um die Qualität der Berichterstattung über technische Themen zu fördern. "Punkt", der Acatech Preis für Technikjournalismus wird in den Kategorien Text (Sparte Zeitung und Sparte Magazin) und Foto (Sparte Einzelbild und Sparte Fotoserie) ausgeschrieben und ist mit 5000 Euro je Sparte dotiert. Einsendeschluss ist der 1. Mai 2006. (Mehr dazu hier.)
Prämiert werden mit dem "Punkt" journalistische Texte sowie Pressefotografien, die innovative Technik originell, allgemeinverständlich und mit Blick auf ihre konkreten Anwendungsmöglichkeiten in Produkten oder Dienstleistungen darstellen.
Der "Punkt" wurde 2005 zum ersten Mal verliehen. Sieger in der Kategorie Text wurde der Spiegel-Autor Hilmar Schmundt, dessen Beitrag „Lebenslang Telefon für 999 Dollar“ ausgezeichnet wurde.
10.04.06
(wisskomm) Der „Communicator-Preis - Wissenschaftspreis des Stifterverbandes“ geht in diesem Jahr an Friedemann Schrenk. Der Frankfurter Professor für Paläobiologie wird für herausragende Leistungen in der Vermittlung seiner wissenschaftlichen Arbeit in die Öffentlichkeit ausgezeichnet. Der Preis ist mit 50 000 Euro dotiert und wird gemeinsam von den Präsidenten der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft am 18. Juli 2006 in einer Festveranstaltung während des Wissenschaftssommers in München verliehen.
Der Communicator-Preis ist in enger Zusammenarbeit zwischen DFG und Stifterverband entstanden und wird in diesem Jahr zum siebten Mal verliehen. Mit diesem Preis werden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ausgezeichnet, die sich nachhaltig und in herausragender Weise um die Vermittlung ihrer Arbeit in eine breite Öffentlichkeit bemühen. Eine Jury aus Wissenschaftsjournalisten, Kommunikations- und PR-Fachleuten beurteilt die Bewerbungen nach den Kriterien Relevanz, Zielgruppe, Originalität und Nachhaltigkeit. In diesem Jahr gingen 44 Bewerbungen aus verschiedenen Fachgebieten ein, von denen zehn in die engste Wahl kamen. Unter ihnen wählte die Jury einstimmig Friedemann Schrenk als Träger des Communicator-Preises 2006 aus.
digital science communication gratuliert!
22.03.06

Stadt der Wissenschaft lädt ein zum Science-Fiction-Mitmach-Roman
Wer wissenschaftlich-technische Thriller mag und Schätzing, Crichton und Co. gern einmal nacheifern möchte, ist bei diesem Projekt des Stifterverbandes genau richtig. Auf der offiziellen Wettbewerbs-Seite finden ambitionierte Schreiber den Mitmach-Roman mit dem Titel "Die Chroniken der Zeitenwende".
Für das Projekt hat sich der Stifterverband professionelle Unterstützung gesichert. Das Autorenduo Olaf-Axel Burow und Jens Johler hat mit einem raffinierten "Epilog" die spannende Zukunftsgeschichte begonnen und bereits wichtige Fäden für einen spannenden Plot gesponnen. Der Mitmach-Roman des Stifterverbandes soll nicht nur eine spannende Story erzählen, sondern womöglich selbst eine sein. Denn wenn das Experiment klappt, das auf rund ein Jahr Laufzeit angelegt ist, kommt am Ende ein Buch dabei heraus.
Die komplette bisherige Story können Sie >hier als PDF-Datei downloaden.
Und hier können Sie Ihren persönlichen literarischen Beitrag loswerden
15.03.06

Portal "Welt der Physik" mit neuen Inhalten gestartet
(idw) Pünktlich zur Weltmeisterschaft 2006 können sich Fußball-Fans im Internet über die Physik des Spiels informieren. Das Portal Welt der Physik (www.weltderphysik.de) startet am Mittwoch mit neuen Inhalten und Design. Hier werden ständig neue Phänomene des Alltags erklärt. Erstes Thema ist die so genannte "Bananenflanke". Mit ihr bringen die Fußballer ihre Schüsse auch auf indirektem Weg ins Tor.
Das Portal stellt aktuelle Forschungsergebnisse der Physik vor, gibt so beispielsweise Einblicke in die Tiefen des Weltalls, zeigt die Geheimnisse der Materie und erklärt die Funktion von Lasern. Themen in Vorbereitung sind die trockenen Luft im Winter, die verschiedenen Farben des Himmels und das Brennen von DVDs.
Welt der Physik zeigt die Orte und Instrumente, an denen Forschung stattfindet. Außerdem finden Interessierte hier Veranstaltungen in ganz Deutschland, in denen Physik verständlich für Laien dargestellt wird.
Hier geht es zum Portal..
08.03.06

Pünktlich zur CeBIT 2006 haben sich auch Podcaster aus Deutschland an die Mikrofone gesetzt und produzieren ihre Beiträge zum Thema Computer, Internet und Digital Living. Beim 2. Deutschen Podcast Thementag - unterstützt vom Verband deutschsprachiger Podcaster - zeigen Podcaster aus dem deutschsprachigen Raum, wie sie sich des Themas annehmen und wie man solche Ereignisse auch als Social-Media-Berichterstatter begleiten kann.
Die Podcasts werden vor der Messe unter www.themencast.de bereitgestellt, und zwar ab Montag, 6. März 2006. Podcaster, die auf der Messe sind, werden ebenfalls Berichte veröffentlichen. Der RSS-Feed lautet http://themencast.podspot.de/rss+all.
03.03.06
Im Rahmen des EU-Projekts "DECIDE" können Laien auf spielerische Weise Zugang zu wissenschaftlichen Themen finden.
Die Öffentlichkeit stärker einzubeziehen in den Diskurs über Wissenschaft und neue Technologien ist Ziel des EU-Projekts DECIDE. Spielerisches, interaktives und selbst bestimmtes Lernen steht im Mittelpunkt des DECIDE-Konzepts, das auf eine kritische Auseinandersetzung mit Naturwissenschaft und Technik und deren Wechselbeziehung zu Entwicklungen der Gesellschaft zielt.
Ablauf der Spiele
Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen erwerben im Rahmen der Veranstaltungen zunächst durch Fallbeispiele und Infokarten spielerisch Grundwissen, um in einer folgenden, etwa 90-minütigen Diskussion zu gemeinsamen Empfehlungen zum politischen Umgang mit umstrittenen wissenschaftlichen Themen zu kommen.
Auf der Website von DECIDE werden Themenpakete (u.a. HIV, Stammzellen, Nanotechnologie) zum Download angeboten. Jedes Paket enthält Informationen zum Thema auf einzelnen Karten und eine Anleitung wie man die Karten einsetzt um eine strukturierte Diskussion zu führen.
Das Projekt DECIDE „DEliberative CItizens“ DEbates in European science centre and museums wird gefördert Gefördert über das Rahmenprogramm Wissenschaft und Gesellschaft der Europäischen Kommission.
Wer mehr über das Projekt erfahren, oder selbst eine Diskussion veranstalten möchte klickt hier.....
Die nächsten Veranstaltungen
Am 6. März, 18.30 im Technischen Museum geht es um das Thema „Präimplantationsdiagnostik“. Adresse: Mariahilfer Strasse 212, 1140 Wien. Anmeldung unter barbara.pandey@tmw.at.
Am 7. März, 18.30 lädt dialog<>gentechnik zum Spiel um das aktuelle Thema „Stammzellen“ ins Cafe Griensteidl. Adresse: Michaelerplatz 2, 1010 Wien. Anmeldung unter office@dialog-gentechnik.at.
23.02.06
Das saarländische Wirtschaftsministerium will in Zusammenarbeit mit dem Kompetenzzentrum Informatik der Universität des Saarlandes im Jahr der Informatik journalistische Beiträge honorieren, die in der breiten Öffentlichkeit das Interesse für Themen der Informatik wecken. Denn wie kaum eine andere Wissenschaft durchdringt die Informatik fast alle Bereiche unseres Lebens. Jeder nutzt sie täglich, ohne es bewusst wahrzunehmen, sei es am Handy, im Auto oder in Haushaltsgeräten. Dabei wird die Informatik als recht junge wissenschaftliche Disziplin von der Bevölkerung noch wenig wahrgenommen.
Deshalb stiftet das saarländische Ministerium für Wirtschaft und Arbeit einen neuen Journalistenpreis. Der Journalistenpreis Informatik ist in den Kategorien Print, Hörfunk und Fernsehen mit jeweils 5.000 Euro dotiert. Einsendeschluss der Bewerbungsunterlagen ist der 5. Oktober 2006.
Mehr Informationen (Kontaktadresse, Anmeldungsformular und die Statuten des Preises als pdf)gibt es hier!
08.02.06
In diesem Jahr verleiht die Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck bereits zum 12. Mal den Georg von Holtzbrinck Preis für Wissenschaftsjournalismus. Der mit 5 000 Euro dotierte Preis wird in den Kategorien „Print“ und „elektronische Medien“ verliehen.
Teilnehmen können alle Journalisten, die im deutschen Sprachgebiet veröffentlichen. Über die Preisträger entscheidet dann eine Jury, die vor allem auf die möglichst originelle und leicht verständliche Darstellung der wissenschaftlichen Inhalte achtet.
Mitglieder des achtköpfigen Jurorenteams sind unter anderem Dr. Joachim Bublath (Leiter der Redaktion Naturwissenschaft und Technik, ZDF) und Prof. Dr. Peter Gruss (Präsident der Max-Planck-Gesellschaft).
Bewerbungen, bestehend aus einer Kurzbiographie und drei Arbeitsproben, die nicht älter als zwei Jahre sein dürfen, können noch bis zum 1. März eingesendet werden.

Weitere Informationen zum Wettbewerb gibt es hier >>>
07.02.06

Österreichs Forschung in adäquate Bilder zu fassen, war das Ziel des Fotowettbewerbs "Innovative Motive - Neue Bilder der Forschung" den das österreichische Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie im Rahmen des Dialogprogramms innovatives-oesterreich.at ins Leben gerufen hatte. Am 1. Februar wurden die Sieger im Wiener Museum der modernen Kunst MUMOK prämiert.
Sieger ist der Wiener Fotograf Andreas Scheiblecker, dessen Foto die achtköpfige Jury mit "Bemannte Raumfahrt" assoziierte. Das Bild entstand in Berndorf, Niederösterreich, bei Austrian Aerospace GmbH und zeigt die Herstellung von Thermoisolierfolien für Satelliten.
"Exploration F - Österreichs Forschung im Fokus", unter diesem Titel erscheint ab März 2006 im Buchhandel ein Bildband, zusammen gestellt aus den Fotos des Wettbewerbs. Fünf Essays nehmen Aspekte des zeitgenössischen Forschungsbetriebs sowie das Verhältnis von Forschung und Fotografie unter die Lupe.
Wer mehr über den Wettbewerb erfahren möchte klickt hier >>>
23.01.06
Erstmals schreibt das DFG Forschungszentrum MATHEON den MATHEON-Medienpreis für Nachwuchsjournalistinnen und Nachwuchsjournalisten aus. Die Auszeichnung würdigt herausragende journalistische Arbeiten im Print-Bereich zum Thema Mathematik in technologischen Anwendungen. Die drei besten Beiträge werden mit einem Preisgeld von insgesamt 3.000 Euro prämiert!
Wie lassen sich Handy-Netze optimieren? Wie können Wissenschaftler die Ausbreitung eines Tsunamis berechnen? Wie kann man das Risiko beim Börsenhandel gering halten? Moderne Mathematik trägt dazu bei, Probleme in Alltag, Wissenschaft und Wirtschaft zu lösen.
Mit dem MATHEON-Medienpreis werden Texte ausgezeichnet, die diesen praktischen Mehrwert der Mathematik thematisieren. Die Beiträge sollen in verständlicher Form für eine breite Öffentlichkeit geschrieben sein.
Teilnehmen können Nachwuchsjournalistinnen und -journalisten in den ersten drei Berufsjahren. Auch Volontärinnen und Volontäre, Studentinnen und Studenten sowie Schülerinnen und Schüler an Journalistenschulen oder anderen journalistischen Aus- und Fortbildungseinrichtungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz können sich bewerben.
Die Bewerber können sowohl unveröffentlichte Texte als auch Beiträge einreichen, die zwischen dem 1.6.2005 und dem 30.6.2006 veröffentlicht wurden. Die Beiträge müssen mindestens 2.000 Zeichen lang sein. Einsendeschluss ist der 30.6.2006.
Eine Jury aus namhaften Wissenschaftsredakteuren und Mathematikern wählt die 3 Gewinner aus. Der erste Preis ist mit 1.500 Euro dotiert, der zweite Preis mit 1.000 Euro und der Dritte mit 500 Euro. Darüber hinaus ist geplant, preisgekrönte Texte in der Zeitschrift SPEKTRUM DER WISSENSCHAFT zu veröffentlichen.
Das DFG-Forschungszentrum MATHEON arbeitet zusammen mit Industrie und Wissenschaft an anwendungsorientierten mathematischen Lösungen für komplexe Probleme. Die Forschungsprojekte am MATHEON betreffen folgende Bereiche: Lebenswissenschaften, Verkehrs- und Kommunikationsnetze, Produktion und Produktionsplanung, Elektronische Schaltkreise und Optische Technologien, Finanzmärkte sowie Ausbildung an Schulen und Universitäten. Am Forschungszentrum kooperieren Wissenschaftler der Freien Universität Berlin, der Technischen Universität Berlin, der Humboldt-Universität zu Berlin, des Weierstraß-Instituts Berlin und der Zuse Institute Berlin.
Weitere Informationen: www.matheon.de
19.01.06

Das gesellschaftliche Interesse an Debatten zu komplexen wissen- schaftlichen Themen ist größer denn je.
Um sich auf diesem schwierigem Terrain zurechtzufinden, benötigen Journalisten immer mehr Fachwissen. Mit dem Mentoringprogramm wollen Bertelsmann Stiftung, BASF Aktiengesellschaft und VolkswagenStiftung jungen Wissenschaftlern den qualifizierten Einstieg in den Journalismus erleichtern. Mehr zum Programm gibt es unter der Rubrik forschung & lehre.
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