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Matheon-Medienpreis für Nachwuchsjournalisten

23.01.06

Matheon-Medienpreis für Nachwuchsjournalisten

Erstmals schreibt das DFG Forschungszentrum MATHEON den MATHEON-Medienpreis für Nachwuchsjournalistinnen und Nachwuchsjournalisten aus. Die Auszeichnung würdigt herausragende journalistische Arbeiten im Print-Bereich zum Thema Mathematik in technologischen Anwendungen. Die drei besten Beiträge werden mit einem Preisgeld von insgesamt 3.000 Euro prämiert!

Wie lassen sich Handy-Netze optimieren? Wie können Wissenschaftler die Ausbreitung eines Tsunamis berechnen? Wie kann man das Risiko beim Börsenhandel gering halten? Moderne Mathematik trägt dazu bei, Probleme in Alltag, Wissenschaft und Wirtschaft zu lösen.

Mit dem MATHEON-Medienpreis werden Texte ausgezeichnet, die diesen praktischen Mehrwert der Mathematik thematisieren. Die Beiträge sollen in verständlicher Form für eine breite Öffentlichkeit geschrieben sein.

Teilnehmen können Nachwuchsjournalistinnen und -journalisten in den ersten drei Berufsjahren. Auch Volontärinnen und Volontäre, Studentinnen und Studenten sowie Schülerinnen und Schüler an Journalistenschulen oder anderen journalistischen Aus- und Fortbildungseinrichtungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz können sich bewerben.

Die Bewerber können sowohl unveröffentlichte Texte als auch Beiträge einreichen, die zwischen dem 1.6.2005 und dem 30.6.2006 veröffentlicht wurden. Die Beiträge müssen mindestens 2.000 Zeichen lang sein. Einsendeschluss ist der 30.6.2006.
Eine Jury aus namhaften Wissenschaftsredakteuren und Mathematikern wählt die 3 Gewinner aus. Der erste Preis ist mit 1.500 Euro dotiert, der zweite Preis mit 1.000 Euro und der Dritte mit 500 Euro. Darüber hinaus ist geplant, preisgekrönte Texte in der Zeitschrift SPEKTRUM DER WISSENSCHAFT zu veröffentlichen.

Das DFG-Forschungszentrum MATHEON arbeitet zusammen mit Industrie und Wissenschaft an anwendungsorientierten mathematischen Lösungen für komplexe Probleme. Die Forschungsprojekte am MATHEON betreffen folgende Bereiche: Lebenswissenschaften, Verkehrs- und Kommunikationsnetze, Produktion und Produktionsplanung, Elektronische Schaltkreise und Optische Technologien, Finanzmärkte sowie Ausbildung an Schulen und Universitäten. Am Forschungszentrum kooperieren Wissenschaftler der Freien Universität Berlin, der Technischen Universität Berlin, der Humboldt-Universität zu Berlin, des Weierstraß-Instituts Berlin und der Zuse Institute Berlin.

Weitere Informationen: www.matheon.de

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