Robert-Bosch-Stiftung bietet neues Programm für Wissenschaftsjournalisten
Journalisten müssen täglich eine große Informationsflut bewältigen und - gerade im Bereich Wissenschaft – richtige von falschen Meldungen unterscheiden. Damit Wissenschaftsjournalisten ihr Wissen auf einen aktuellen Stand bringen können, schreibt die Robert Bosch Stiftung erstmalig das Programm "Journalisten in der Forschung" aus. Das Programm richtet sich an fest angestellte Redakteure, die für einen begrenzten Zeitraum von max. drei Monaten ihren Redaktionsjob gegen eine Tätigkeit in einem Forschungslabor eintauschen wollen.
Die Stiftung übernimmt die Kosten für einen Ersatzredakteur und gewährt Zuschüsse für Reise- und Aufenthaltskosten. Für das Programm nimmt die Stiftung laufend Bewerbungen entgegen. "Wir sind überzeugt davon, daß ein solcher Aufenthalt für jeden Journalisten und für jede Redaktion ein großer Gewinn ist und abseits der elektronischen Recherche wieder mehr Zeit für das unmittelbare Erleben der Forschungsrealität gibt", sagt Ingrid Wünning, Leiterin des Bereichs Wissenschaft und Forschung bei der Robert Bosch Stiftung.
Die Teilnehmer sollen sich während ihres Aufenthalts mit einem selbst gewählten Thema aus der Forschung oder Forschungspolitik befassen. Das kann eine Beteiligung an einem Forschungsprojekt sein, eine Rundreise zu mehreren Forschungseinrichtungen oder eine gründliche Literaturrecherche.
Mit ihren Programmen fördert die Robert Bosch Stiftung den Dialog zwischen Wissenschaft, Forschung und der Öffentlichkeit. Dazu zählt die Förderung von Journalisten, zum Beispiel mit Reisen zu wissenschaftlichen Einrichtungen in Mittel- und Osteuropa und zu den Wissenschaftstagungen AAAS und ESOF.
Weitere Informationen: http://www.bosch-stiftung.de/jif/
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