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Archiv für: 2007
06.12.07
 Ein Herz mit der Aufschrift Mutti auf dem Oberarm, ein Hirschgeweih das scheinbar aus dem Po Richtung Rücken wächst oder ein Miniaturabbild von Flipper auf dem Schulterblatt – nicht selten überziehen heutzutage Symbole, Tiere oder ganze Gemälde historischer japanischer Kriegszenen die Haut der menschlichen Spezies. Doch wie steht’s mit einem Stück DNA-Doppehelix auf dem Rücken oder dem Periodensystem der Elemente auf dem Unterarm? Ausnahmeerscheinungen einiger geschmacksverirrter Menschen sagen Sie? Keineswegs. Es gibt tatsächlich Wissenschaftler die sich so stark mit ihrem Forschungsschwerpunkt identifizieren, dass sie sich ihre geliebten Untersuchungsobjekte in die Haut ritzen lassen.
Der amerikanische Wissenschaftsjournalist und Autor Carl Zimmer ist dem Phänomen nachgegangen. Auf seinem Blog ’The Loom ’ berichtet Zimmer, wie er eines Tages auf einer Pool-Party zufällig ein Tattoo in Form eines DNA-Strangs auf der Schulter eines befreundeten Wissenschaftlers entdeckte. Der Freund, ein Genetiker der Columbia University in New York, klären ihn schließlich auf: bei seinem Tattoo handelt es sich um die Initialen des Namens seiner Frau – geschrieben im genetischen Code. Zimmer ließ diese Entdeckung nicht mehr los. Er wollte eine Antwort auf die Frage, ob Wissenschaftler ihren Körper tatsächlich häufiger mit Tattoos ihres speziellen Forschungsgebiets verzieren lassen oder ob es sich bei dem DNA-Strang um einen Einzelfall handelt. Er stellte diese Frage zuerst in seinem Blog zur Diskussion, mit der Bitte ihm, wenn möglich, Bilder von Tattoos mit wissenschaftlichen Motiven zu schicken. Die Resonanz war riesig. Viele Wissenschaftler antworteten und schickten ihm Fotos von ihren intimen Körperzeichnungen. Carl Zimmer hat nun die schönsten und verrücktesten Tattoos in einer Galerie auf der Fotoplattform Flickr zusammengestellt.
Wenn Sie also mal einen Wissenschaftler sehen wollen, der sich eine Darstellung vom Planeten Uranus auf den Bauch tätowieren lässt, besuchen Sie die Galerie von Carl Zimmer auf: http://www.flickr.com/photos/carlzimmer/sets/72157601351535771/ .
03.12.07
 ..., acht Wissenschaftsjahre! Hahaha! Zahlenphobiker aufgepasst! Das Jahr der Mathematik nähert sich mit großen Schritten. Aber halt – nicht so schnell bitte. Noch haben wir ja das Jahr der Geisteswissenschaften. Doch wird hinter den Kulissen schon wieder schwer geschuftet und organisiert. Nehmen wir uns mal die Zeit, auf die Aktivitäten des nächsten Wissenschaftsjahres hinzuweisen.
Wie wir ja (fast) alle wissen, werden die Wissenschaftsjahre seit dem Jahre 2000 alljährlich vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und der Initiative Wissenschaft im Dialog (WiD) ausgerichtet. In jedem Wissenschaftsjahr steht eine Wissenschaftsdisziplin im Mittelpunkt. Nun kommt es wie es kommen musste: der Alptraum jedes notorischen Rechenstümpers beginnt sich langsam zu manifestieren. Mit der Unterstützung der Deutschen Telekomstiftung und der Deutschen Mathematikervereinigung wird 2008 endlich die Mutter der Naturwissenschaften gefeiert. Anhand von Vorträgen, Wettbewerben, Ausstellungen, Aktionen und vielem mehr soll der kulturell und politisch interessierten Öffentlichkeit die Faszination der Mathematik näher gebracht werden. Besonders wichtig ist den Veranstaltern aber, Kinder und Jugendliche zu ermutigen, einen neuen Zugang zu dem Fach zu finden.
Ein Jahr lang soll es an allen deutschen Universitäten, allen Volkshochschulen und besonders an allen Schulen Mathematik zu Anfassen geben. Den Anfang macht eine Auftaktgala am 23. Januar in Berlin. Es folgen der Wissenschaftssommer am 28. Juni in Leipzig und die 6. Bonner Wissenschaftsnacht am 4. Juli. Während des gesamten Jahres finden zahlreiche Schulkampagnen und Wettbewerbe statt. Eine Ausstellung zum Thema Mathematik geht Ende April auf dem Ausstellungsschiff MS Wissenschaft auf Fahrt. Die genauen Programme der einzelnen Bundesländer stehen bislang noch nicht fest.
Für die zahlreichen Aktionen suchen die Veranstalter noch engagierte Bürgerinnen und Bürger, die sich in Beruf und Alltag für Mathematik einsetzen und sich mit eigenen Ideen und Aktionen einbringen möchten.
Informieren Sie sich über das Jahr der Mathematik 2008 auf der kürzlich online gegangen Website und werden Sie Mathemacher. Hier geht’s zur Website
16.11.07
Videoclips gesucht  Das Jahr der Geisteswissenschaften geht bald zu Ende, aber das diffuse Bild, das wir von den Geisteswissenschaften haben, bleibt bestehen. Geisteswissenschaftliche Fragestellungen sind wahrscheinlich zu komplex, zu umfassend und abstrakt, um sie auf eine einfache Formel zu bringen. „Ich bin im Bilde“ schafft Abhilfe: Das Projekt, das im Jahr der Geisteswissenschaften den vom deutschen Bundesministerium für Bildung und Forschung ausgeschriebenen Förderpreis in Höhe von 15.000 Euro gewonnen hatte, zielt darauf ab die Geisteswissenschaften neu darzustellen, zu inszenieren und erfahrbar zu machen.
Vor kurzem ist nun die interaktive Website von „Ich bin im Bilde“ online gegangen und ruft alle kreativen Köpfe zum geisteswissenschaftlichen Filmwettbewerb auf. Gesucht werden spannende Filminszenierungen, die sich mit geisteswissenschaftlichen Themen auseinandersetzen. Das gute ist, jeder kann sich beteiligen und selbst gemachte Videoclips oder spannende Filminszenierungen auf der Plattform einstellen und betrachten. Der Sieger wird von einer hochkarätigen Jury deutscher Film- und Kulturschaffender ermittelt und bekommt einen Preis von 1000 Euro. Dem zweiten Sieger winkt immerhin noch eine Siegprämie von 500 Euro – die allerdings aufgrund des Zuspruchs des Publikums vergeben wird.
Mitmachen kann jeder Student, Filmprofi oder interessierte Laie – nur sollte er bereits das 18. Lebensjahr erreicht haben und nicht älter als 118 Jahre sein. Beim Wettbewerb geht es nicht um technisches Können, sondern um Kreativität und neue Ideen. Wer keine Kamera hat, muss nicht verzweifeln – er kann auf dem Portal ein Inserat aufgeben und sich mit anderen Filmfreaks zusammentun. Abzugeben ist ein bis zu vier Minuten langes Video zu einem von neun Themenfelder, die symbolisch für die vielfältigen Disziplinen und Fragekomplexe der Geisteswissenschaften stehen. Als Themen stehen zur Auswahl: Frau schreibt Geschichte, Demokratie im Wandel, Globalisierung, Kultur vs. Natur, Das Andere, Vielfalt statt Reduktion, Kriminalfall Geisteswissenschaft, Ohne Aufklärung keine Bildung und das Modell Mensch. Bewerbungsschluss ist der 31. Januar 2008. Hier geht’s zur Bewerbung und den Filmbeiträgen von „Ich bin im Bilde!“.
29.10.07
BMBF und MPG werben in Indien für Forschungsstandort Deutschland  Während man in Indien gegenwärtig dank erstarkender Billigflugangebote zunehmend auf beschwerliche Zugreisen verzichtet wird Bundeskanzlerin Angela Merkel am 30.Oktober in Delhi gemeinsam mit dem indischen Premierminister Singh einen deutsch-indischen Wissenschaftszug ins rollen bringen.
Der "Science Express" soll in den kommenden sieben Monaten rund 15.000 Kilometer zurücklegen und dabei in mehr als 55 Städten in ganz Indien Station machen. Die von der Berliner Agentur ArchiMeDes realisierte Ausstellung soll junge Menschen für moderne Wissenschaft begeistern und für Studieren und Forschen in Deutschland werben. Sie soll dabei helfen, mehr junge Menschen für eine Karriere in Forschung und Entwicklung zu gewinnen.
In den Wagen des „Science Express“ durchläuft der Besucher moderne wissenschaftliche Themen - von der Suche nach den kleinsten Teilchen, über die Erforschung der Grundlagen des Lebens bis hin zur Erfassung der größten Strukturen im Universum. Moderne Multimedia-Technik und innovative Exponate zeigen, wo die Spitzenforschung heute weltweit steht. Bis Ende Mai 2008 rollt "Science Express" durch Indien und wirbt für Studium und Forschung in Deutschland. Partner des „Science Express“ sind das indische „Department of Science and Technology“ (DST), das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) sowie die Max-Planck- Gesellschaft.
Hier geht’s zu den Seiten des "Science Express"
18.10.07
 Neues Portal nimmt Blockbuster unter die Lupe
Die physikalische Auseinandersetzung mit dem Action-Kino erfreut sich ja bereits seit geraumer Zeit enormer Beliebtheit. Auch an dieser Stelle wurde schon mehrfach darüber berichtet. Für alle die nicht genug von der Analyse etwaiger Unglaubwürdigkeiten in amerikanischen Blogbustern kriegen können gibt es jetzt eine zentrale Anlaufstelle.
"CISCI - Cinema und Science" heißt eine im Januar diesen Jahres ins Leben gerufene Datenbank, in der Dutzende Film-Szenen (teils als Videoclip teils als Beschreibung) und die dazu gehörigen Auseinandersetzung mit den Firmwirklichkeiten als pdf- und doc-Download bereitstehen.
Die (pseudo-)wissenschaftliche Inhalte (aus den Bereichen Physik, Chemie, Lebenswissenschaften und Mathematik) der verschieden Spiel- und Dokumentarfilmen werde hier einer wissenschaftlich fundierten Betrachtung.
Mitunter stellt sich dabei heraus das nicht alles Schabernack ist was Drehbuchautoren, Regisseure und Special-Effect-Crews ersinnen: Spidermans Arme würden bei seinen Hochhaus-Hüpfern angesichts der hier wirkenden Kräfte zwar vermutlich flöten gehen, sein Spinnenseil hingegen wäre absolut Schwung-tauglich.
21.09.07
Über Risiken und Nebenwirkungen des irdischen Daseins
Ökobewusste Grafikdesignerin entwickelte "Gebrauchsinformation für den Planeten Erde"
"Es gibt bei jedem Medikament einen Beipackzettel zur Information. Aber für unseren Planeten gibt es so etwas nicht. Daher war es meine Idee, eine Serie aus vier Beipacktexten für die Erde - unterteilt in Atmosphäre, Biosphäre, Hydrosphäre und Litho- und Pedosphäre - zu gestalten. Einerseits zum um besseren Verständnis der Menschen, und andererseits, um sie zum Sammeln der Bögen anzuregen. Diese vier Bögen sollen den Menschen Anweisungen geben, wie sie ihren Planeten besser und nachhaltiger behandeln können. Ich habe aber auf jede Art der radikalen Formulierung verzichtet - es werden keine Weltuntergangs-Szenarien beschrieben", erklärt Rattay im Interview mit dem ORF.  Wissenschaftlich begleitet wurde das Projekt vom WWF sowie vom Grazer Wegener Zentrum für Klima und globalen Wandel. Für ihre Diplomarbeit erhielt Rattay ein Stipendium, das jährlich an zwei Studenten der Wiener Hochschule für angewandte Kunst vergeben wird. Mit der finanziellen Unterstützung will die Grafikdesignerin den Grundstein für die weitere Arbeit an dem Projekt legen.
So sollen die Beipackzettel unter anderem der Wochenbeilage einer österreichischen Tageszeitung beigelegt werden. Außerdem ist eine Edition für Kinder geplant.
Zu bewundern ist das ambitionierte Projekt unter anderem hier........
19.09.07
 Schräger geht’s nimmer. Hier ein Fundstück von den Seiten des Nostalgie-Anbieters AmericanMemorabilia. Wer in Kindertagen ein Chemiebaukaten sein eigen nannte erinnert sich vielleicht an die besorgten Blicke der Eltern ob des aufkeimenden Forscherdrangs. Doch....Der Spieleerfinder Alfred Gilbert hatte 1951 die skurille Idee die US-amerikanischen Kinderzimmer mit kleinen Atomkraft-Labors zu bestücken. Diese aus seiner Sicht faszinierende Technologie würde die Phantasie der Kinder anregen meinte Gilbert. Das U-238 Atomic Energy Lab, kam 1951 als Lernset für Besserverdiener-Kinder zum stolzen Preis von $49.50 auf den US-Markt.
Das Spielset umfasste unter anderem drei radiaktive Proben mit „Geringer Strahlung“ einen Geigerzähler ein Elektroskop zum messen von Radioaktivität. Das einzige was fehlte war ein Strahlenanzung. Und was wäre ein Atom-Labor für Kids ohne ein anständiges Atom-Energie Handbuch im Comic-Style „Wie Dankwart das Atom spaltet“ The latter was written with the help of General Leslie Groves, director of the Manhattan Project.) Kinder machen ja die verücktesten Sachen aber Nuklearphysik? Das Spielset war nur ein Jahr auf dem Markt. Es ist nicht übermittelt ob die Uranhaltigen-Erze gesundheitsschädliche Auswirkungen auf die wenigen „glücklichen“ Kinder hatten die eins dieser Sets ergatterten. Aber auf den Kontakt mit dem enthaltenen Uran-Isotopen—U-238—wird unter anderem das Golfkrieg-Syndrom, Krebs, Leukämie und andere ernsthafte Erkrankungen. Zu den Seiten von AmericaMemorabilia.....
11.09.07
Wie der Klimawandel unsere Welt verändern wird wenn wir nicht rechtzeitig einlenken ist uns in jüngster Zeit so medial geballt vor Augen geführt worden wie nie zuvor. Sollte man das Gefühl haben das Thema Klimaschutz nicht den gebührenden Platz auf der öffentlichen Agenda einnehmen das kritische Bewusstsein für die globale Erderwärmung nach und nach wieder schrumpfen kann man mit der „Global Warming Mug“ ein bisschen Tiefgang in die Kaffeepause bringen.
Füllt man die Tasse mit heißem Kaffee kann man die Küstenparadiese dieser Welt im Meer versinken sehen. Frisch eingeschenkt kann man den Kollegen dann zuraunen „Denkt mal über eure CO2 Bilanz nach!“
10.07.07
Wissenschaft ist in
allen Medien ein Thema. Wer Wissenschaft für ein interessiertes
Laienpublikum aufarbeiten will, muss Techniken praktischer Arbeit sowie
die Strukturen des Wissenschaftssystems kennen. Die Hochschule Bremen
schult diese Fähigkeiten mit ihrem neuen Angebot, den Kompaktkursen
Wissenschaftskommunikation.
Ende August startet die Reihe einzeln buchbarer Seminare. Das
Angebot richtet sich an Wissenschaftler, Wissenschaftsjournalisten
sowie PR-Experten. Sie arbeiten für oder mit den Medien und können mit
den Kompaktkursen Wissenschaftskommunikation neue Anregungen bekommen
und ihr eigenes Tun professionalisieren. Die Seminare sind breit
gefächert: Neben praktischen Kursen zum Wissenschaftsjournalismus und
der Wissenschafts-PR gibt es Veranstaltungen zu Wissenschaftspolitik,
-organisationen und -netzwerken.
Die Kurse sind mehrmedial angelegt. Die Aufarbeitung von
Wissenschaft wird sowohl für Print, für Hörfunk als auch für das
Fernsehen trainiert. Die Kompaktkurse " Wissenschaftskommunikation"
sind ein weiteres Angebot neben dem Master-Studiengang Science
Communication. Dieser läuft seit März 2005 und bildet die Studierenden
zu Wissenschaftskommunikatoren aus. Für die Hochschule Bremen arbeiten
Dozenten, die im Bereich Wissenschaftskommunikation ausgewiesen sind.
Sie kommen aus renommierten Medien und Organisationen. Sie schreiben
zum Beispiel für die ZEIT oder den Spiegel, produzieren Hörfunk- und
Fernsehbeiträge für den Deutschlandfunk und die Deutsche Welle oder
konzeptionieren Projekte, zum Beispiel bei Wissenschaft im Dialog.
Mehr zu den einzelnen Kompaktkursen erfahren Sie hier.
Zur
Förderung des Wissenstransfers in der Biotechnologie mit audiovisuellen
Medien lädt die IWF Wissen und Medien zu einer Veranstaltung am 12.
Juli 2007 ein.
Die Veranstaltung, die von 11.00 Uhr bis etwa
16.00 Uhr dauern wird, beginnt mit einem Vortrag von Volker Lange,
Gesellschaft für Wissenschaftskommunikation, Berlin, über neue Wege in
der Wissenschaftskommunikation am Beispiel des Wissenschaftsfernsehens
im Internet.
Sandra Wirsching, Leiterin der Online-Redaktion
Biotechnologie.de stellt die Probleme dar, die die Vermittlung
biotechnolgischer Forschung und Forschungsergebnisse in die breite
Öffentlichkeit bereitet. Unter verschiedenen Blickrichtungen
werden am Nachmittag in Workshops Fernsehjournalist/-innen,
Öffentlichkeitsreferent/-innen und Wissenschaftler/-innen die Probleme
der Berichterstattung über biotechnologische Themen im Fernsehen
analysieren, Lösungsansätze skizzieren und gegenseitige Erwartungen
artikulieren.
Dabei wird es unter anderem um die Frage gehen,
wie schwierig es ist, ein biotechnologisches Thema "ins Bewegtbild zu
setzen". Eine weitere Fragestellung wird sein, welche Rolle die
Öffentlichkeitsreferent/-innen bei der Vermittlung solcher Themen
spielen können und müssen. Nicht zuletzt wird diskutiert werden,
weshalb viele Wissenschaftler/-innen eher misstrauisch reagieren, wenn
sich Fernsehjournalist/-innen zur Berichterstattung ankündigen.
Weitere
Veranstaltungen im November 2007 und Februar 2008 sollen zu einem
regelmäßigen Austausch von Ergebnissen und Entwicklungen in der
Biotechnologie und deren Vermittlung führen. Weitere Informationen und Anmeldung hier.....
14.05.07
 SAY IT ISN’T SO - Ausstellung
Seit Ende des letzten Jahrtausends sind auffällig viele Künstler von einem erneuten Interesse an den Naturwissenschaften entflammt. Sie botanisieren Pflanzen, typisieren Kuhbefleckungen, bauen Beobachtungsstationen für Insekten, versuchen in offenen Laborsituationen mit Fröschen zu kommunizieren oder bei Probanden in Experimentalanordnungen Glücksgefühle zu erwecken. Sie bedienen sich des Wissenschaftsjargons, wissenschaftlicher Illustrationsformen oder erstellen eigenwillige Modelle. Das NEUE MUSEUM WESERBURG BREMEN geht diesem aktuellen Phänomen in Form einer Ausstellung nach und grenzt sich dabei bewusst von vorausgehenden Projekten und Symposien zum Thema "Kunst und Wissenschaft" ab.
SAY IT ISN’T SO versteht sich als multimediale Ausstellung. Sie zeigt laborartige Installationen, Versuchsanordnungen, Archivierungen, Foto- und Videoarbeiten, in denen Kunst als Experimentalsystem, als Transformation naturwissenschaftlicher Fragestellungen, aber auch als sinnlich-ästhetisches Ereignis im Mittelpunkt steht. Begleitend zur Ausstellung findet eine Vortragsreihe statt in der Referenten aus Wissenschaft und Kunst sich den wechselseitigen Wahrnehmungs- und Darstellungsstrategien dieser beiden Referenzfelder widmen.
12.Mai bis 16. September 2007
Vortragsreihe
Wie entdecken Entdecker? Gerhard Lang Mittwoch, 30. Mai 2007, 19 Uhr
Über die Kunst, das Unbekannte zu erforschen Hans-Jörg Rheinberger Mittwoch, 6. Juni 2007, 19 Uhr
Kunst als Experiment Marcel Duchamps New Yorker Atelier als Wahrnehmungslabor Herbert Molderings Mittwoch, 13. Juni 2007, 19 Uhr
Von Rotwang bis Skynet Mad Scientists in der Filmgeschichte Karl-Heinz Schmid Mittwoch, 20. Juni 2007, 19 Uhr
Hier gehts zum Webauftritt des Neuen Museums Weserburg.....
02.05.07
Science Cubes in Braunschweig Vom 9. Mai bis zum 17. Juni wird die Braunschweiger Innenstadt um eine Attraktion reicher: die Science Cubes. In drei temporären Ausstellungsräumen werden die drei wissenschaftlichen Themenbereiche – Technik, Leben, Kultur - präsentiert. Die Idee ist gut aber nicht neu. Industriecontainer wurden auch schon im Rahmen der Wissenschaftsstadt Bremen erfolreich zur Präsentation von Wissenschaft im öffentlichen Raum eingesetzt. Das Gemeinschaftsprojekt der Hochschule für Bildende Künste und der ForschungRegion Braunschweig will Wissenschaft in die Innenstadt bringen und führende Forschungseinrichtungen aus der Region mit ihren Forschungsaktivitäten vorstellen. Darunter die Biologische Bundesanstalt für Land- und Forstwirtschaft,
das Bundesamt für Strahlenschutz, die Physikalisch-Technische Bundesanstalt, sowie das Staatliche Naturhistorische
Museum. Die Science Cubes können vom 09.05.2007 - 17.06.2007 auf dem Braunschweiger Schlossplatz und dem Kohlmarkt inspiziert werden.
Weitere Informationen zur Stadt der Wissenschaft gibt es hier....
22.01.07
RWTH-Preis für Wissenschaftsjournalismus 2007
(idw)Die Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen verleiht zum achten Mal den RWTH-Preis Wissenschaftsjournalismus. Im Mittelpunkt steht die Würdigung journalistischer Arbeiten aus Presse, Funk und Fernsehen als Transferleistungen zwischen Experten ausgewiesener Fachbereiche und einem breiten Laienpublikum. Gewürdigt wird vor allem die allgemeinverständliche und publikumswirksame Verdeutlichung komplexer Sachverhalte aus den unterschiedlichsten wissenschaftlichen Disziplinen, die an der RWTH angesiedelt sind.
Im Rahmen einer Festveranstaltung wird der RWTH-Preis gemeinsam mit dem Preis für Innovation und Technologie der Stadt und des Kreises Aachen verliehen. Seit 2005 wird der Preis in den Kategorien Presse, Hörfunk und Fernsehen mit einer Dotierung von je 1.000 Euro überreicht.
Für die Vergabe des RWTH-Preises Wissenschaftsjournalismus kommen Arbeiten von Journalisten und Wissenschaftlern in deutscher Sprache in Frage, die in den beiden vergangenen Jahren veröffentlicht worden sind. Das zuständige Auswahlgremium setzt sich aus namhaften Vertretern von Medien und Wissenschaft zusammen. Einsendeschluss ist der 9. Februar 2007.
Zusätzliche Informationen finden Sie hier....
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