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Archiv für: Juli 2007

10.07.07

Kompaktkurse Wissenschaftskommunikation

Wissenschaft ist in
allen Medien ein Thema. Wer Wissenschaft für ein interessiertes
Laienpublikum aufarbeiten will, muss Techniken praktischer Arbeit sowie
die Strukturen des Wissenschaftssystems kennen. Die Hochschule Bremen
schult diese Fähigkeiten mit ihrem neuen Angebot, den Kompaktkursen
Wissenschaftskommunikation.


Ende August startet die Reihe einzeln buchbarer Seminare. Das
Angebot richtet sich an Wissenschaftler, Wissenschaftsjournalisten
sowie PR-Experten. Sie arbeiten für oder mit den Medien und können mit
den Kompaktkursen Wissenschaftskommunikation neue Anregungen bekommen
und ihr eigenes Tun professionalisieren. Die Seminare sind breit
gefächert: Neben praktischen Kursen zum Wissenschaftsjournalismus und
der Wissenschafts-PR gibt es Veranstaltungen zu Wissenschaftspolitik,
-organisationen und -netzwerken.

Die Kurse sind mehrmedial angelegt. Die Aufarbeitung von
Wissenschaft wird sowohl für Print, für Hörfunk als auch für das
Fernsehen trainiert. Die Kompaktkurse " Wissenschaftskommunikation"
sind ein weiteres Angebot neben dem Master-Studiengang Science
Communication. Dieser läuft seit März 2005 und bildet die Studierenden
zu Wissenschaftskommunikatoren aus. Für die Hochschule Bremen arbeiten
Dozenten, die im Bereich Wissenschaftskommunikation ausgewiesen sind.
Sie kommen aus renommierten Medien und Organisationen. Sie schreiben
zum Beispiel für die ZEIT oder den Spiegel, produzieren Hörfunk- und
Fernsehbeiträge für den Deutschlandfunk und die Deutsche Welle oder
konzeptionieren Projekte, zum Beispiel bei Wissenschaft im Dialog.


Mehr zu den einzelnen Kompaktkursen erfahren Sie hier.

"Videokommunikation in der Biotechnologie"

Zur
Förderung des Wissenstransfers in der Biotechnologie mit audiovisuellen
Medien lädt die IWF Wissen und Medien zu einer Veranstaltung am 12.
Juli 2007 ein.

Die Veranstaltung, die von 11.00 Uhr bis etwa
16.00 Uhr dauern wird, beginnt mit einem Vortrag von Volker Lange,
Gesellschaft für Wissenschaftskommunikation, Berlin, über neue Wege in
der Wissenschaftskommunikation am Beispiel des Wissenschaftsfernsehens
im Internet.

Sandra Wirsching, Leiterin der Online-Redaktion
Biotechnologie.de stellt die Probleme dar, die die Vermittlung
biotechnolgischer Forschung und Forschungsergebnisse in die breite
Öffentlichkeit bereitet.
Unter verschiedenen Blickrichtungen werden am Nachmittag in Workshops Fernsehjournalist/-innen, Öffentlichkeitsreferent/-innen und Wissenschaftler/-innen die Probleme der Berichterstattung über biotechnologische Themen im Fernsehen analysieren, Lösungsansätze skizzieren und gegenseitige Erwartungen artikulieren.

Dabei wird es unter anderem um die Frage gehen, wie schwierig es ist, ein biotechnologisches Thema "ins Bewegtbild zu setzen". Eine weitere Fragestellung wird sein, welche Rolle die Öffentlichkeitsreferent/-innen bei der Vermittlung solcher Themen spielen können und müssen. Nicht zuletzt wird diskutiert werden, weshalb viele Wissenschaftler/-innen eher misstrauisch reagieren, wenn sich Fernsehjournalist/-innen zur Berichterstattung ankündigen.

Weitere Veranstaltungen im November 2007 und Februar 2008 sollen zu einem regelmäßigen Austausch von Ergebnissen und Entwicklungen in der Biotechnologie und deren Vermittlung führen.
Weitere Informationen und Anmeldung hier.....

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