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Archiv für: September 2007

21.09.07

Globaler Beipackzettel

 

 

Über Risiken und Nebenwirkungen des irdischen Daseins

Ökobewusste Grafikdesignerin entwickelte "Gebrauchsinformation für den Planeten Erde"

"Es gibt bei jedem Medikament einen Beipackzettel zur Information. Aber für unseren Planeten gibt es so etwas nicht. Daher war es meine Idee, eine Serie aus vier Beipacktexten für die Erde - unterteilt in Atmosphäre, Biosphäre, Hydrosphäre und Litho- und Pedosphäre - zu gestalten. Einerseits zum um besseren Verständnis der Menschen, und andererseits, um sie zum Sammeln der Bögen anzuregen. Diese vier Bögen sollen den Menschen Anweisungen geben, wie sie ihren Planeten besser und nachhaltiger behandeln können. Ich habe aber auf jede Art der radikalen Formulierung verzichtet - es werden keine Weltuntergangs-Szenarien beschrieben", erklärt Rattay im Interview mit dem ORF.

Wissenschaftlich begleitet wurde das Projekt vom WWF sowie vom Grazer Wegener Zentrum für Klima und globalen Wandel.
Für ihre Diplomarbeit erhielt Rattay ein Stipendium, das jährlich an zwei Studenten der Wiener Hochschule für angewandte Kunst vergeben wird. Mit der finanziellen Unterstützung will die Grafikdesignerin den Grundstein für die weitere Arbeit an dem Projekt legen.

So sollen die Beipackzettel unter anderem der Wochenbeilage einer österreichischen Tageszeitung beigelegt werden. Außerdem ist eine Edition für Kinder geplant.

Zu bewundern ist das ambitionierte Projekt unter anderem hier........


 

19.09.07

Kernspaltung im Kinderzimmer


Schräger geht’s nimmer. Hier ein Fundstück von den Seiten des Nostalgie-Anbieters AmericanMemorabilia.
Wer in Kindertagen ein Chemiebaukaten sein eigen nannte erinnert sich
vielleicht an die besorgten Blicke der Eltern ob des aufkeimenden
Forscherdrangs. Doch....Der Spieleerfinder Alfred Gilbert hatte 1951 die skurille Idee die US-amerikanischen Kinderzimmer mit kleinen Atomkraft-Labors zu bestücken. Diese aus seiner Sicht faszinierende Technologie würde die Phantasie der Kinder anregen meinte Gilbert.
Das U-238 Atomic Energy Lab, kam 1951 als Lernset für Besserverdiener-Kinder zum stolzen Preis von $49.50 auf den US-Markt.

Das Spielset umfasste unter anderem drei radiaktive Proben mit „Geringer Strahlung“ einen Geigerzähler ein Elektroskop zum messen von Radioaktivität. Das einzige was fehlte war ein Strahlenanzung.
Und was wäre ein  Atom-Labor für Kids ohne ein anständiges Atom-Energie Handbuch im Comic-Style „Wie Dankwart das Atom spaltet“ The latter was written with the  help of General Leslie Groves, director of the Manhattan Project.)

 


Kinder machen ja die verücktesten Sachen aber Nuklearphysik?
Das Spielset war nur ein Jahr auf dem Markt. Es ist nicht übermittelt ob  die Uranhaltigen-Erze gesundheitsschädliche Auswirkungen auf die wenigen „glücklichen“ Kinder hatten die eins dieser Sets ergatterten.
Aber auf den Kontakt mit dem enthaltenen Uran-Isotopen—U-238—wird unter anderem das Golfkrieg-Syndrom, Krebs, Leukämie und andere ernsthafte Erkrankungen.


Zu den Seiten von AmericaMemorabilia.....

11.09.07

Kaffeepause mit Botschaft


Wie der Klimawandel unsere Welt verändern wird wenn wir nicht rechtzeitig einlenken ist uns in jüngster Zeit so medial geballt vor Augen geführt worden wie nie zuvor. Sollte man das Gefühl haben das Thema Klimaschutz nicht den gebührenden Platz auf der öffentlichen Agenda einnehmen das kritische Bewusstsein für die globale Erderwärmung nach und nach wieder schrumpfen kann man mit der „Global Warming Mug“ ein bisschen Tiefgang in die Kaffeepause bringen.


Füllt man die Tasse mit heißem Kaffee kann man die Küstenparadiese dieser Welt im Meer versinken sehen. Frisch eingeschenkt kann man den Kollegen dann zuraunen „Denkt mal über eure CO2 Bilanz nach!“

 

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