Gratulation! Im Finale um den Titel "Stadt der Wissenschaft
2009" gelang es Oldenburg, nach Jena, den Titel zu holen.
Am
Donnerstag entschied sich die Jury in Jena für Oldenburg vor den
Endrunden-Konkurrenten Lübeck und Konstanz. Der Titel und die
damit verbundenen zahlreich geplanten Veranstaltungen sollen Wissenschaft und Gesellschaft noch stärker zusammenbringen. Der Titel wird seit 2005 jährlich vom Stifterverband für die Deutsche
Wissenschaft verliehen und soll Städte dazu ermutigen, ihre Potenziale
in Wissenschaft, Forschung und Technologie optimal auszuschöpfen und
die regionale Öffentlichkeit für die Wissenschaft zu begeistern.

Nachdem ja allenthalben die mangelnde Zuwendung zu partizipativen Medienkonzepten an deutschen Universitäten konstatiert wurde und die Suche nach bloggenden Professoren mehr schlecht als recht verlief hüpft jetzt der BMBF in den Ring.
Mit seiner jüngsten Ausschreibung zum Einsatz digitaler Medien in der Aus- und Weiterbildung will der BMBF die eierlegende Wollmilchsau aka web 2.0 „in der beruflichen Bildung breiter und intensiver zum Einsatz (..) bringen und das Nutzungspotential erschließen....“
Gefördert werden vornehmlich Verbundprojekte aus Wirtschaft und Wissenschaft:
* die sich auf die Entwicklung innovativer Anwendungen und Dienste mit Pilotwirkung in der beruflichen Bildung konzentrieren,
* die Web 2.0 Technologien mit dem Ziel der verbesserten Unterstützung von Lern-, Lehr- und Qualifizierungsprozessen weiterentwickeln,
* die berufliche und soziale Gemeinschaften (Communities) mit spezifischem Potential für die berufliche Bildung untersuchen und deren Entstehung durch innovative Web 2.0 Anwendungen,
* die sich mit der Verbindung von Technik und Didaktik bzw. von Technik und sozialen Prozessen im Rahmen der beruflichen Bildung beschäftigen.
Projektskizzen können ab sofort eingereicht werden (Es gilt keine Ausschlussfrist). Alle weiteren Informationen zu den Förderichtlinien finden Sie hier.... .
Wer seine Promotion in einem der Fachgebiete Biologie, Chemie, Informatik, Mathematik, Neurowissenschaften oder Physik im Jahr 2007 erfolgreich abgeschlossen und seine Doktorarbeit auch für ein Laienpublikum verständlich geschrieben hat kann jetzt 5000 € einstreichen.
Mit KlarText, dem Klaus Tschira Preis für verständliche Wissenschaft, zeichnet die Klaus Tschira Stiftung gGmbH die allgemein verständliche Darstellung von herausragenden Ergebnissen mathematischer und naturwissenschaftlicher Forschung aus und fördert damit den Dialog zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit.
Für hervorragende Textbeiträge werden pro Jahr bis zu sechs Preise à 5.000 Euro vergeben. Zudem veröffentlicht die Zeitschrift 'bild der wissenschaft' alle preisgekrönten Texte in einem Sonderheft. Einsendeschluß ist der 29. Februar 2008.
http://www.klaus-tschira-preis.info/