Museum köpft Besucher
Das Webspecial des Rijksmuseum zur Hirst-Ausstellung

Vom 1. November bis zum 15.Dezember widmet sich das Rijksmuseum Amsterdam der Arbeit des überaus hippen britischen Künstlers Damien Hirst. „For the Love of God“ lautet der Titel der Ausstellung und des Kunstwerks in ihrem Zentrum, einem mit Diamanten besetzten Totenschädel im Wert von umgerechnet 75 Millionen €.
Begleitend zur Ausstellung hat das Rijksmuseum auf seinen Seiten ein Webspecial gelauncht, dass den polarisierenden Aspekt von Hirsts Arbeit aufgreift in dem es die Besucher zu Wort kommen lässt. Diese wurden nach dem Besuch der Ausstellung befragt, abgelichtet und bilden nun „medial enthauptet“ eine Wertungs-Matrix entlang der Pole schön oder häßlich, passend oder unpassend, Kunst oder Hype. Das ganze ist ein schöner Vorstoß in Sachen Besucherinteraktion spassig und themenbezogen umgesetzt. Einziger Wermutstropfen: als Besucher der Website hat man keine Möglichkeit sich in den Diskurs einzubringen.
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