Besucherinteraktion via YouTube

Auch als Anbieter individueller Softwarelösungen muss man manchmal zugeben das handgestrickte Lösungen mitunter ihren Reiz haben. In der vergangenen Woche eröffnete das Brooklyn Museum mit The Black List Project eine Ausstellung, die sich der Frage widmet was es heißt schwarz zu sein. Gezeigt werden 25 Portraits des amerikanischen Fotografen Timothy Greenfield-Sanders. Das allein klingt schon interessant. Doch besonders gelungen scheint mir der Vermittlungsansatz. Die New Yorker Ausstellungsmacher setzten auch diesmal in hohem Maße auf Besucherinteraktion. Von vornherein war klar man wollte die Stimmen der Besucher zum Thema bzw. zu ihrer eigenen Geschichte einfangen. Da man eine aufwändige Postproduktion bzw. den Erwerb kostspielieger Video-Kiosk-Software vermeiden wollte setzte man kurzerhand auf den Kurzweil-Giganten YouTube. Zwei Macbooks, zwei Webcams ein kostenloser YouTube-Channel mit Quick-Capture-Funktion und fertig ist der Video-Kiosk. Inzwischen sind 14 Videokommentare online. Hier geht’s zu den Kommentaren auf YouTube...
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