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Archiv für: 2006

11.10.06

Wissenwerte in Bremen

Am 15./16. November 2006 findet in Bremen die Konferenz WISSENSWERTE statt. Die Konferenz ist als "special" organisiert und widmet sich ausschließlich dem Thema "Wissenschaft im TV". Prominente Referenten informieren z. B. darüber, ob Fernsehen klug macht, was wir von den Zuschauern wissen und welche Trends und Formate es im "Wissenschafts-TV" gibt. WISSENSWERTE ist Teil des von Bertelsmann Stiftung, BASF AG und VolkswagenStiftung getragenen Projektes "Qualifizierungsprogramm Wissenschaftsjournalismus" (s. www.bertelsmann-stiftung.de/wissenschaftsjournalismus).

Das Programm finden Sie ab sofort online auf www.wissenswerte-bremen.de. Die WISSENSWERTE wird u.a. von den Partnern DJV, TELI und WPK unterstützt. Konferenzteilnehmer, die Mitglied in einem dieser Verbände sind, können sich bis zum 15.10.2006 zu einem ermäßigten Preis anmelden.

12.07.06

Ansichtssache


Digitale Bilder zwischen Deutung und Wissen

Bereich Medienwissenschaft der Universität Jena lädt am 14. und 15. Juli zur Tagung "Display" ein

(idw) Es gibt kaum ein elektronisches Gerät, das heute ohne Display auskommt. Dabei mausern sich die kleinen Anzeigeeinheiten aus Leuchtdioden oder Flüssigkristallen zu immer aufwändigeren, multimedialen Bildschirmen. "Auf dem Display eines modernen Handys z. B. lassen sich nicht nur Texte lesen und schreiben sondern auch Bilder betrachten und bearbeiten", sagt PD Dr. Hans-Christian von Herrmann. "Bilder werden in der Alltagskommunikation immer wichtiger und gewinnen einen völlig neuen kulturellen Stellenwert", so der Medienwissenschaftler der Friedrich-Schiller-Universität Jena weiter.

Doch auch in der Forschungspraxis von Natur- und Lebenswissenschaften gewinnen Displays rasant an Bedeutung. Für Gehirnforscher, Astronomen oder Teilchenphysiker sind sie heute sogar die einzigen Schauplätze, auf denen ihnen ihre Forschungsobjekte begegnen. "Aber haben wir es hier noch mit Bildern im herkömmlichen Sinn des Wortes zu tun?", fragt von Herrmann. Schließlich lieferten Elektronenmikroskope, Ultraschallgeräte oder Röntgenteleskope zunächst Messergebnisse bestimmter physikalischer Größen. "Durch verschiedene Prozeduren, die Störungen und Artefakte isolieren, werden die Messergebnisse anschließend visualisiert und so erst 'lesbar' gemacht", so von Herrmann.

Wie sich "echte" Bildinhalte von dem sie umgebenden "Rauschen" unterscheiden, ist eine der Fragen, die die Teilnehmer der Tagung "Display. Die kulturelle Entfaltung digitaler Bilder" diskutieren wollen. Zu der Tagung lädt der Bereich Medienwissenschaft der Friedrich-Schiller-Universität Jena am 14. und 15. Juli 2006 ins Alte Schloss Dornburg ein. "Die Annäherung an das Thema soll aus drei Richtungen erfolgen", erklärt Tagungsorganisator Dr. von Herrmann.

Zunächst wollen die Medienwissenschaftler in Diskussionsbeiträgen versuchen, einen gemeinsamen Begriff des "digitalen Bildes" zu gewinnen. Anschließend fragen die Tagungsteilnehmer, welchen Status Bilder heute im wissenschaftlichen Umfeld haben. Dazu spricht beispielsweise am 14. Juli um 20.00 Uhr der renommierte Mathematiker Prof. Dr. Heinz-Otto Peitgen von der Universität Bremen über den "Bedeutungswandel der Bilder in der Medizin". Der Vortrag findet im Senatssaal im Universitätshauptgebäude (Fürstengraben 1) statt. "Im dritten Schwerpunkt der Tagung soll schließlich die Bildkultur der Gegenwart hinsichtlich der ihr eigenen Pragmatik in Augenschein genommen werden", so Dr. von Herrmann.

Die Tagung "Display. Die kulturelle Entfaltung digitaler Bilder" wird in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Ästhetik veranstaltet und aus Mitteln der Fritz Thyssen Stiftung finanziert. Interessierte Besucher sind zu allen Veranstaltungen herzlich eingeladen.

Weitere Informationen sowie das ausführliche Tagungsprogramm gibt es hier.....

11.07.06

Hanseaten beim Wissenschaftssommer


Die Schülerlabore des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung präsentieren Wissenschaft zum Anfassen beim Wissenschaftssommer und der ESOF2006 in München

Es ist einiges los dieser Tage auf dem Münchener Wissenschaftssommer. In zahlreichen Veranstaltungen wird Wissenschaft anschaulich und begreifbar gemacht. An dieser Stelle soll aus stadtstaatlicher Verbundenheit auf die Aktivitäten des AWI-Schülerlabors hingewiesen werden, die jetzt auf dem Münchener Wissenschaftsfest vorgestellt werden.

Das Schülerlabor des Alfred-Wegener-Instituts SEASIDE (Science & Education @ the AWI: SIngle Day Experiments) stillt den Wissensdurst von Schülern. "In spielerischer Herangehensweise unterstützen und ergänzen wir den naturwissenschaftlichen Unterricht der Schulen und begeistern die Jüngsten für die Wissenschaft", sagt Dr. Susanne Gatti, die Leiterin des Schülerlabors. Durch die Einbeziehung von außerschulischen Lernorten sollen Schüler und Lehrer von den Kompetenzen der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler profitieren und eine Vernetzung von wissenschaftlichen Einrichtungen und Schulen ermöglichen.

Das Angebot des naturwissenschaftlichen Zentrums SEA (Science & Education @ the AWI) in Bremerhaven bietet seit drei Jahren einem breiten Schülerpublikum - von der Grundschule bis zur Oberstufe - die Möglichkeit, Seite an Seite mit Wissenschaftlern zu experimentieren. Neben dem Schülerlabor gibt es das Schulprojekt HIGHSEA (HIGHschool of Science & Education @ the AWI), an dem Schülerinnen und Schüler der Bremerhavener Oberstufenzentren teilnehmen. Sie erhalten an zwei Tagen pro Woche fächerübergreifenden Unterricht in Biologie, Chemie, Mathematik und Englisch im Alfred-Wegener-Institut. Dr. Susanne Gatti wird am 19. Juli um 12:30 Uhr im Profmobil der Universität Bremen einen Vortrag zum Schulprojekt halten: "HIGHSEA - Lernen auf See". Die Wissenschafts-Rikscha steht am Mittwoch auf dem Münchener Marienhof.

Weitere Informationen gibt es hier.....

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In insgesamt 18 Schülerlaboren an allen Helmholtz-Forschungszentren in ganz Deutschland haben Schüler, Schülerinnen und Lehrkräfte die Möglichkeit, selbst zu experimentieren und den naturwissenschaftlichen Unterricht zu ergänzen. Das findet großen Zuspruch: Im vergangenen Jahr kamen mehr als 40.000 Besucher in die Schülerlabore. Die Forschungszentren der Helmholtz-Gemeinschaft konzentrieren ihre wissenschaftliche Arbeit in sechs Bereichen: Energie, Erde und Umwelt, Gesundheit, Schlüsseltechnologien, Struktur der Materie, Verkehr und Weltraum. Diese Forschungsorganisation ist mit 25.000 Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen an 15 Zentren und einem Jahresbudget von rund 2,2 Milliarden Euro die größte Wissenschaftsorganisation Deutschlands.

Das Programm der Schülerlabore beim Wissenschaftssommer 2006 finden Sie hier...

06.07.06

design meets science


Am Donnerstag, dem 13.07.2006 ab 20.00 Uhr, stellt das Designlabor Bremerhaven unter dem Titel „LABORBERICHT“ der Öffentlichkeit in seinen Räumen Ansätze der Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, Technik und Design vor. Beim ersten LABORBERICHT zum Thema „Design trifft Wissenschaft“ sind unsere Gäste Thomas Brodbeck, Medienproduzent, Dr. Christian Hamm, AWI, sowie Prof. Antonia Kesel, Hochschule Bremen in diesen interdisziplinären Dialog als Referenten eingebunden. Schon seit vergangenem Jahr arbeitet das Designlabor unter der Projektleitung von Werner Aisslinger mit dem Alfred-Wegner-Institut für Polar- und Meeresforschung im Feld der Bionik zusammen. Diese innovative Projektarbeit sowie der LABORBERICHT „Design trifft Wissenschaft“ sind erste Bausteine des Bremer Design Zyklus „bionics in progress“.

Mehr infos zum Designlabor....

22.06.06

Wissenschaftssommer 2006 in München


Vom 15. bis 21. Juli gastiert das Wissenschaftssfestival mit seinem umfangreichen Veranstaltungsprogramm in der bayerischen Landeshauptstadt.

Der Wissenschaftssommer von Wissenschaft im Dialog nimmt seine Besucher in diesem Jahr mit auf eine Reise in die Welt der Bits und Bytes. Über 100 Einzelaktionen bieten Gelegenheit, die Disziplin und ihre mannigfaltigen Einsatzgebiete in Wissenschaft und Alltag kennen zu lernen.
Zum Auftakt des Wissenschafts-Festivals lockt am Samstagabend eine Open Air Show zum „schlauer Lachen“. Körperkünstler, ein Rückwärtssprecher und ein weltrekordverdächtiger Kopfrechner geben wissenschaftliche Impulse und unterhalten mit kaum noch messbarem IQ. So eröffnet intelligentes Wissenschafts-Entertainment mit dem Think Theatre den Wissenschaftssommer mit einem Binär-Countdown.

Kernstück des Wissenschaftssommers ist eine große Zeltausstellung in der Münchener Innenstadt. Für eine Woche verwandelt sich der Marienhof in einen Jahrmarkt der Wissenschaften. Rund 40 Exponate, Experimente und Stände zeigen neueste Forschung und laden zum Ausprobieren und Mitmachen ein. Nicht nur aus Bayern, sondern aus ganz Deutschland und sogar aus Europa kommen die Wissenschaftler und machen Informatik zum Thema. Im Gespräch mit den Forschern erfährt man hier zum Beispiel aus erster Hand, was Feldroboter sind: elektronische Platzwarte, die den Fußballrasen mit Spezialsensoren kontrollieren und für das Spiel frei geben.

Wie Computerspiele die vormals elitäre Computertechnik für jedermann nutzbar gemacht hat, zeigen Computer und Computerspiele aus drei Jahrzehnten. An interaktiven Originalcomputern aus verschiedenen Epochen kann sich jeder Besucher spielend davon überzeugen, mit welcher Geschwindigkeit sich die Technik entwickelt hat. Wer experimentieren möchte, geht ins große Schülerlabor und erprobt sich als Forscher. Dort findet man zum Beispiel heraus, wie sich ein Schokokuss im Vakuum verhält.

Beim Wissenschafts-Filmfest im Mathäser Filmpalast erfahren jugendliche Besucher, wie viel wissenschaftliche Wahrheit in populären amerikanischen Hollywood-Produktionen steckt. Kann man ein menschliches Gehirn, wie in Minority Report, tatsächlich an einen Computer anschließen? Können sich Roboter wirklich selber weiter entwickeln, wie sie es in I, Robot tun? Könnte die Wirklichkeit eines Tages so aussehen oder ist das alles erfunden? Ein Wissenschaftler vom Fach führt vor jedem Film in die Thematik ein und beantwort nachher Fragen.

Zwei Tage der offenen Tür, ein Schülerparlament, zwei Puppentheater und ein Wissenschafts-Truck bieten Spaß und Wissen vereint für Groß und Klein. Für die, die ihre Kenntnisse vertiefen möchten, sind über 20 spannende Vorträge, Führungen und Science Cafés im Programm.

Zeitgleich zum Wissenschaftssommer führt die zweite paneuropäische Konferenz ESOF europäische Spitzenforscher und Wissenschaftskommunikatoren in München zusammen. Vom 15. bis 19. Juli wird über aktuellste Forschung berichtet und diskutiert.

Der Wissenschaftssommer ist Höhepunkt des für 2006 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung ausgerufenen Informatikjahres. Nach dem erfolgreichen Einsteinjahr steht das Jahr 2006 im Zeichen der Informatik und ihren Anwendungen: Ob Gesundheit, Mobilität, Sicherheit, Sport, Haushalt, Kommunikation oder Kultur – die Informatik spielt in alle Bereich unseres Lebens hinein und prägt unseren Alltag – viel mehr als uns bewusst ist. Das Informatikjahr wird die Faszination einer noch jungen Wissenschaft vermitteln und dazu beitragen, Menschen neugierig zu machen und sich mit Wissenschaft und ihren spannenden Ergebnissen auseinanderzusetzen.

Hier können Sie sich über das Programm informieren...

07.06.06

Tipps & Tricks zum Hochschulmarketing

Tagung und WOrkshop in Oldenburg vom 29- 30. Juni 2006

Durch die Umstellung auf Bachelor- und Masterstrukturen sowie die Nutzung neuer Medien ändern sich die Angebotsstrukturen deutscher Hochschulen mehr und mehr. Mit eLearning-Angeboten und berufsbegleitenden Weiterbildungen werden neue Zielgruppen erschlossen. Die klassischen Zielgruppen müssen zudem im Zuge der Profilbildung und des verstärkten Wettbewerbs um Studierende künftig in anderer Weise angesprochen werden. Daraus ergeben sich neue Anforderungen für Marketing wie Preis- und Produktgestaltung, Kommunikationsstrategien und die Nutzung neuer Distributionswege.

Die Veranstaltung bietet HochschulmitarbeiterInnen, die mit strategischer Planung, Struktur und Innovation von Hochschulen befasst sind bzw. mit der Umsetzung von Marketingstrategien zu tun haben, die Gelegenheit, über Strukturveränderungen und die strategische Ausrichtung der Hochschulen im Marketing zu diskutieren.
Nähere Informationen und Anmeldung: CDL Oldenburg

Wissenschaftliches Schreiben


Tagung in Zürich

Das neu gegründete Forum wissenschaftliches Schreiben hält seine erste internationale Tagung am 9. und 10. Juni an der Zürcher Hochschule Winterthur (Schweiz) ab. Schwerpunkt der Tagung ist "Schreiben und Bologna Prozess". http://www.forumschreiben.ch/

Als Hauptredner sind Andrea Frank vom Schreiblabor der Universität Bielefeld und David R. Russel von der Iowa State University eingeladen. Etwa 40 Referentinnen und Referenten werden in Vorträgen und Round-Table-Gesprächen zu unterschiedlichen Themen des wissenschaftlichen Schreibens und seiner Didaktik Stellung nehme

Fachjournalisten laden zum Kongress


Der Deutsche Fachjournalisten-Verband (DFJV) lädt am 8. September 2006 erstmals zum Deutschen Fachjournalisten-Kongress nach Berlin ins Estrel Convention Center.

„Wir wollen den Deutschen Fachjournalisten-Kongress fest in der deutschen Medienlandschaft als zentralen Anlaufpunkt für Fachjournalisten etablieren, um ein Forum für den Wissens-, Erfahrungs- und Meinungsaustausch über den eigenen Berufsstand zu schaffen“, erklärt DFJV-Vorsitzende Manuela D. Fabro.

Der erste Kongress widmet sich vier Themenschwerpunkten:

1. Journalismus als Bildungsinstanz – Bildung als Berichterstattungsfeld?
2. Berufsfelder: Fachjournalismus, Fachöffentlichkeitsarbeit und Freiberuflichkeit.
3. Fachsparten: Medizin-, Wirtschafts- und Technikjournalismus.
4. Normen: Medienethik, Presserechtsschutz und Medienordnung.

Zu den knapp 50 renommierten Referenten zählen u. a.:

* Dr. Horst Avenarius (Deutscher Rat für Public Relations)
* Stefan Biskamp (Stellvertretender Chefredakteur der Wirtschaftswoche)
* Bodo Hombach (Geschäftsführer der WAZ-Mediengruppe)
* Christoph Keese (Chefredakteur der Welt am Sonntag)
* Dr. Thomas Leif (Vorsitzender des Netzwerks Recherche)
* Prof. Dr. Matthias Prinz (Anwaltssozietät Prinz - Neidhardt - Engelschall)
* Rudolf Schulze (Chefredakteur der vdi Nachrichten)
* Dr. Uwe Vorkötter (Chefredakteur der Berliner Zeitung)
* und viele andere mehr.

Auf der begleitenden Fachmesse präsentieren sich Anbieter von berufsbezogenen Dienstleistungen und Produkten sowie Aus- und Weiterbildungsprogrammen. Die Kongressteilnehmer haben hier die Möglichkeit, Kontakte zu Fachverlagen, Redaktionen und Personalabteilungen zu knüpfen.

Die Eintrittskarten kosten für DFJV-Mitglieder 39 Euro, für Nicht-Mitglieder 59 Euro und für Studierende und Azubis 19 Euro für Frühbucher (bis acht Wochen vor der Veranstaltung), ansonsten jeweils 20 Euro mehr.

Information und Anmeldung: unter www.fachjournalistenkongress.de.

23.05.06

"die wahr/falsch inc."


Ein interessantes Ausstellungsprojekt zum Thema Wissenschaft und Gesellschaft findet vom 2.Juni bis zum 15.Juli im Zentrum der Alpenrepublik statt. Mit „die wahr/falsch inc.“ gehen die Kuratoren der Ausstellung an mehreren Stationen in der Stadt der Frage nach, wie Wissenschaft funktioniert und in unser Leben eingreift.

In Form von Bildern, Installationen und Hörspielen, Diskussionsveranstaltungen wird Wissenschaft zur Debatte stellen. Die Wissenschaftsausstellung wurde von einem vierköpfigen Team (Michael Guggenheim, Bernd Kräftner, Judith Kröll, Alexander Martos) im Rahmen der Initiative „Innovatives Österreich“ kuratiert. Sie soll zukünftig als „Forschungsbiennale“ weitergeführt werden. Der Eintritt ist frei.

Jeweils von Mittwoch bis Sonntag, erkundet die Wissenschaftsausstellung „die
wahr/falsch inc.“, wie Forschung Menschen in ihrem Alltag berührt: Elf thematische Ausstellungsmodule, von Wachkoma über Leben auf dem Mars bis zur Artenvielfalt von Pflanzen und Tieren in Europa, verlassen Museum oder Universität und verteilen sich in Wien entlang der U-Bahnlinie U1. Diese leitet als roter Faden durch die gesamte Ausstellung. Dabei liefert „die wahr/falsch inc.“ keine Antworten, weil die Wissenschaft – wie die Kunst – immer nur neue Fragen stellt. Diese Fragen sollen, so die Initiatoren, an Orte der Stadt gebracht werden, wo sie diskutiert werden können. Wesentlich ist die Rolle der Besucher/innen, die mit ihrem Wissen und ihren Fragen Teil der „wahr/falsch inc.“ werden.

die wahr/falsch inc.: Elf kleine Ausstellungen
Auf der Donauinsel im Modul Internationalpark thematisiert eine Open-air Installation das Verhältnis von Staatsgrenzen und grenzenloser Natur. Durch die Mexikokirche schlängelt sich „Körper-Pflege & Seel-Sorge“, ein langes Bild, das den Umgang mit Wachkomapatient/-innen darstellt. Vor dem Planetarium fragt „Befleckte Erkenntnis“, eine Bild-Ton Installation, ob es Leben auf dem Mars gibt. In einem Gassenlokal an der Praterstrasse 15, hängen unter dem Titel „Wer mit Wem“ hunderte von Fotos und Interviewaussagen in Bilderrahmen, die den Umgang mit Erbkrankheiten analysieren. Vor dem Museumsquartier steht der „Ich hab was“-Spielplatz zum Thema Allergie, mit einem riesigen Zupfberg. „Wett-Lauf“ in der Künstlerhauspassage lässt Athleten gegen die Uhr antreten. Vor der Karlskirche steht der Container des „Büro für wissenschaftliches Strandgut“, der die Situation von Asyl suchenden Wissenschafter/-innen in den Blick nimmt.

Die Frage nach dem nahenden Ende des Erdöls nimmt „SPeak Oil“ auf dem Columbusplatz in einem Hörspiel auf. „Selbstbedienung“ ist ein Marktstand auf dem Viktor-Adler-Markt, in dem das Publikum Tagebücher über den Konsum unterschiedlicher Substanzen bestellen kann.„Science Traffic“ zum internationalen, wissenschaftlichen Personen- und Warenverkehr ist an allen Modulen in Form einer Sonderausgabe des Courrier International vertreten.

Mehr Infos zur Austellung gibt es hier

17.05.06

Initiative für Geist und Wissenschaft

(via wisskomm) Wo stehen die Geisteswissenschaften heute? Was haben sie der modernen Wissens anzubieten? Wie steht es um die von einigen beschworene "Krise der Geisteswissenschaften"? Oder existiert diese Krise lediglich in den Köpfen von Geisteswissenschaftlern selbst, die sich der Orientierungsaufgabe und -leistung ihrer eigenen Fächer nicht ausreichend bewusst sind? Vielleicht wird die Krise auch von jenen beschworen, die mit geisteswissenschaftlicher Praxis nicht oder nicht mehr hinreichend vertraut sind?

Die Initiative "Pro Geisteswissenschaften" hat sich zum Ziel gesetzt, Funktion, Bedeutung und Leistungsfähigkeit der Geisteswissenschaften einer breiten Öffentlichkeit zu vermitteln. Im Rahmen dieser Initiative wollen die VolkswagenStiftung, die Fritz Thyssen Stiftung, die "Zeit"-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius und der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft in einer Konferenzserie zur Standortbestimmung der Geisteswissenschaften im Verhältnis zur Gesellschaft beitragen. Die Eröffnungskonferenz am 31. Mai und am 1. Juni 2006 im Deutsche Bank-Forum in Berlin wird dabei zunächst das Themenspektrum "Geisteswissenschaften und Öffentlichkeit" in seiner Breite und Vielfalt vorstellen. Nachfolgende Konferenzen werden dann Einzelaspekte aufgreifen und vertiefen.

19.04.06

Wie sich Wissenschaftler in die Haare geraten


Symposium zum Thema "Wissenswelten im Zusammenstoß"

(Quelle: wisskomm) Was heißt "wissenschaftlich anerkannt"? Wie setzen sich neue unkonventionelle Theorien durch? Wie können Konflikte zwischen religiösen, esoterischen und wissenschaftlichen Anschauungen gelöst werden? Vom 19. bis 22. April 2006 diskutieren Spitzenwissenschaftler bei einem internationalen wissenschaftlichen Symposium im Studio der Heidelberger Villa Bosch über das Thema "Clashes of Knowledge", über "Wissenswelten im Zusammenstoß". Dieses Treffen ist der Auftakt der Veranstaltungsreihe "Knowledge & Space". In halbjährlichem Abstand wird der Bildungsgeograph Prof. Dr. Peter Meusburger vom Geographischen Institut der Universität Heidelberg Wissenschaftler aus aller Welt zusammenführen. Unterstützt wird das ambitionierte Projekt von der Klaus Tschira Stiftung gGmbH.
Die Arbeitssprache der Symposien ist Englisch. Interessierte Journalisten sind willkommen.

10.04.06

Fest der Wissenschaften in Hannover

Am 22. und 23. April 2006 präsentieren Hochschulen und Forschungseinrichtungen in der niedersächsischen Landeshauptstadt Forschung und Wissenschaft zum Anfassen. Mit einem abwechslungsreichen Programm sollen allen Wissensdurstigen und Interessierten die Schwerpunkte und die große Vielfalt der Studien- und Forschungsmöglichkeiten in Hannover vorgestellt werden.

Am Wissenschaftsfest nehmen teil die Evangelische Fachhochschule Hannover (EFH), die Fachhochschule Hannover (FHH), die Fachhochschule für die Wirtschaft (FHDW), die Hochschule für Musik und Theater Hannover (HMTH), die Medizinische Hochschule Hannover (MHH), die Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover (TiHo), die Universität Hannover, die GISMA Business School, das Fraunhofer Institut für Toxikologie und Experimentelle Medizin (ITEM) und das GEOZENTRUM Hannover.

Das Fest der Wissenschaften wurde 2001 zum ersten Mal in Hannover ausgerichtet und stieß auf großes Interesse: 11.000 Besucherinnen und Besucher strömten in die Wissenschaftseinrichtungen. Ein Jahr darauf waren es knapp fast 14.000 und auch 2004 waren es annähernd wieder so viele Interessierte. Damit war allen Beteiligten klar: Dieses Fest gehört auf Dauer in den hannoverschen Veranstaltungskalender.

08.03.06

Informatikjahr auf der CeBIT


Vom 9. bis 15. März präsentiert sich das Informatikjahr auf der CeBIT 2006 in Hannover. Besucher können sich am Stand des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) im „future parc“ über die Aktivitäten des Wissenschaftsjahres und über Innovationen aus Wissenschaft und Industrie informieren (Halle 9, Stand B 40).

Am Donnerstag, 9. März, öffnet die interaktive Wanderausstellung „Jahrhundert des Computers“ in Halle 9. Bis zum 15. März sollen Exponate vom historischen Großrechner bis zum modernen Mikrochip die Faszination der Informatik von ihrer Entstehung bis heute vermitteln. Besucher treffen u.a. auf den C 64 aus den 1980er Jahren und den „Gläsernen Computer“, bei dem Gehäuse und Festplatte durchsichtig sind. Ein Chipkartenlesegerät macht die Inhalte der eigenen EC- oder Krankenkassenkarte sichtbar (Halle 9, Stand A 12).

Mehr Informationen gibt es auf der offiziellen Website zum Informatikjahr.....

CeBIT für die Ohren

Pünktlich zur CeBIT 2006 haben sich auch Podcaster aus Deutschland an die Mikrofone gesetzt und produzieren ihre Beiträge zum Thema Computer, Internet und Digital Living. Beim 2. Deutschen Podcast Thementag - unterstützt vom Verband deutschsprachiger Podcaster - zeigen Podcaster aus dem deutschsprachigen Raum, wie sie sich des Themas annehmen und wie man solche Ereignisse auch als Social-Media-Berichterstatter begleiten kann.
Die Podcasts werden vor der Messe unter www.themencast.de bereitgestellt, und zwar ab Montag, 6. März 2006. Podcaster, die auf der Messe sind, werden ebenfalls Berichte veröffentlichen. Der RSS-Feed lautet http://themencast.podspot.de/rss+all.

06.03.06

Technik entdecken in Hannover: der Ideenpark

Vom 20. bis 28. Mai 2006 präsentieren Denker und Macher auf dem Expo-Gelände in Hannover den "IdeenPark 2006". Unter dem Motto "Technik entdecken. Zukunft gestalten" zeigt ThyssenKrupp gemeinsam mit dem Land Niedersachsen und mehr als 50 Partnern, wie Innovationen entstehen. Zahlreiche Beispiele aus den Themenfeldern "Mobilität", "Leben und Umwelt" oder "Kreativität" eröffnen einen spielerischen Einblick in die Welt der Innovation. Eine Freilichtbühne mit täglichen Wissenschafts-Shows, Theatervorstellungen und Attraktionen auch für Kinder machen die Technik-Erlebnis-Welt komplett. Der Eintritt ist frei.

Der IdeenPark ist ein Gemeinschaftsprojekt. ThyssenKrupp initiiert und finanziert die Aktion. Ihre Attraktivität gewinnt sie durch das Engagement von mehr als 50 Partnern. Mit dabei sind das Land Niedersachsen, die Stadt Hannover und die Bundesregierung, die Max-Planck- und die Fraunhofer-Gesellschaft, zahlreiche Hochschulen, etwa aus Hannover, Braunschweig und Clausthal, Schulen, Lehrer, engagierte Einzelpersonen oder Initiativen wie acatech.

Für weitere Informationen bitt hier entlang....

03.03.06

Verleihung des Lead Awards in Hamburg


SZ-Wissen - Allein in den Top 100

Mit "SZ-Wissen" hat es gerade mal ein Wissenschaftsmagazin nach den Kriterien der "Lead Academy" unter die 100 besten Zeitschriftentitel 2006 geschafft (Platz 29 und 32).

Gewinner des Wettbewerbs wurde eine Ausgabe des "Spiegel", "Silber" ging an das Wirtschaftsmagazin "Brand Eins" und Bronze gab es für eine Ausgabe des "AD Architectural Digest".

Die Offizielle Preisverleihung des "Lead Awards" findet am 16. März in Hamburg statt. Anschließend kann man die ausgewählten Arbeiten bis 28. Mai 2006 in den Hamburger Deichtorhallen unter dem Titel „VisualLeader – das Beste aus deutschen Zeitschriften“ besichtigen. Die Ausstellung kommt auf eine ganz besondere Weise zustande: Eine unabhängige Fachjury durchforstet vielmehr die kompletten Jahrgänge von ca. 200 deutschen Zeitschriftentiteln und sucht preiswürdige Arbeiten heraus. Von einer prominent besetzten Hauptjury wird diese Vorauswahl dann beurteilt und bewertet.

Hier gibt es weitere Informationen....

16.02.06

Wissenschaft für Halbstarke


IUB-Kinder-Uni startet Frühjahrsstaffel am 8. März 2006

"Warum gibt es Streit und Krieg?" Mit dieser Frage einer 9-jährigen Bremer Schülerin eröffnet die IUB ihre Kinder-Uni-Saison 2006. Die Kinderfrage ist eine von vier, auf die die Vorlesungen der Frühjahrsstaffel antworten wollen. Ausgewählt wurden die Vorlesungsthemen unter rund 250 Fragen, die Bremer Kinder im Rahmen einer E-Mail-Aktion an die IUB geschickt hatten. Beginn des Kinder-Uni-Kartenvorverkaufes ist der 16. Februar.

An vier Terminen, jeweils um 15 Uhr und um 17 Uhr, sind jetzt folgende Vorlesungen geplant:

08. März 2006 - „Warum gibt es Streit und Krieg?“
15. März 2006 - „Wie entstehen Planeten?“
22. März 2006 - „Warum gibt es Strom?“
29. März 2006 - „Warum haben wir Schmerzen?“

Mehr zum Programm und den einzelnen Vorlesungen gibt es auf den Seiten der International University Bremen
Wer es nicht in den Stadtstaat schafft findet hier einen Überblick über Kinder-Unis in ganz Deutschland.

Medien, Mensch & Umwelt: Workshop in Lüneburg

Das Institut für Umweltkommunikation (INFU) der Universität Lüneburg veranstaltet vom 22.-23. Juni 2006 einen internationalen Workshop "The role of the media for human-environment interaction and sustainable development" und fordert zur Einreichung von Abstracts bis zum 15. April 2006 auf.

Die Einladung richtet sich vor allem an Kommunikations- und Umweltwissenschaftler sowie an Praktiker.

Hier die Einladung zum Download

09.02.06

Wissenschaftsfilmfestival in Bangkok


Im November diesen Jahres findet in Bangkok 2006 das zweite Wissenschaftsfilmfestival für den südostasiatischen Raum mit Beiträgen aus Thailand, Frankreich und Deutschland statt.

Veranstalter ist das Das Goethe-Institut Bangkok. Gefördert werden soll damit das thailändische Interesse an Deutschland und Europa als Quellen wissenschaftlicher Forschung und technologischer Entwicklung.

Im vergangenen Jahr wurden unter anderem LÖWENZAHN – TV (ZDF) für den besten Film in der Wissenschaftskategorie und die SENDUNG MIT DER MAUS (ARD) für den besten Lehrfilm prämiert.

Teilnehmen können Fernsehsender, Filmproduzenten, Hochschulen, Institute und Firmen. Bis zum 15. Juli können die Beiträge eingereicht werden. Gesucht werden der Wissenschaftsfilm als gelungene Unterhaltung und Information.

Weitere Informationen zum Wettbewerb und zum Festival gibt es hier

08.02.06

„The Age of Simulation“ in Linz


Wissensvermittlung mit Simulationen
Simulationen als Mittel zur Vorhersage von Klimaveränderungen, den Auswirkungen eines Hochwassers oder der Belastbarkeit eines Materials waren bisher vor allem der Forschung vorbehalten und wurden von Spezialisten erstellt. Simulationen können heute aber schon mit vergleichsweise einfachen Programmen auf einem PC durchgeführt werden und werden für viele Lebensbereiche eingesetzt.

Immer mehr Bedeutung, so zeigten die zahlreichen Vorträge internationaler Experten bei der Konferenz "The Age of Simulation", die von 12. bis 14. Januar am Ars Electronica Center in Linz stattgefunden hat, erhalten Simulationen in den Bereichen Spielen und Lernen. So verwenden einige Lehrer bereits kommerzielle Computerspiele wie "SimCity" oder "Civilization", um ihren Schülern Stadtentwicklung, Verkehrsströme oder die Geschichte der Zivilisation beizubringen.

Simulationslabor in Linz


Simulationen bieten neue kreative Zugänge zum Wissen und schaffen spielerische und experimentelle Freiräume für das Lernen.In einer immer komplexer werdenden Welt würden sie das erkennen und verstehen von komplizierten Zusammenhängen erleichtern, so Christopher Lindinger, Direktor für Forschung und Innovation des Ars Electronica Futurelab.

Um die neuen Möglichkeiten durch Simulationen einer breiten Masse nahe zu bringen, wurde im Ars Electronica Center ein Simulationslabor eingerichtet, in dem Besucher verschiedenste Spiele und Programme ausprobieren können. Die Ausstellung ist noch bis zum 13.August 2006 in Linz zu sehen.


AEC - Simulation Lab >>>

Konferenz und Ausstellung "The Age of Simulation" >>>

07.02.06

ESOF 2006 in München

Vom 15. bis 19. Juli 2006 wird das zweite EuroScience Open Forum
stattfinden. Damit soll die mit ESOF 2004 begonnene Veranstaltungsreihe
weitergeführt werden. Der Veranstalter, die Wissenschaftlervereinigung
Euroscience, hat nach dem erfolgreichen Auftakt in Stockholm Deutschland
als neues Gastgeberland für die alle zwei Jahre stattfindende Konferenz
ausgewählt. Wie 2004 sollen Themenschwerpunkte aus dem gesamten Spektrum
der natur- und geisteswissenschaftlichen Forschung gesetzt werden.

ESOF 2006 wird gemeinsam mit dem siebten "Wissenschaftssommer" in
München durchgeführt werden. Beide Veranstaltungen werden unter der
Trägerschaft von Wissenschaft im Dialog (WiD) - einer gemeinsamen
Einrichtung führender deutscher Wissenschaftsorganisationen -
organisiert. Vorsitzender des Lenkungsausschusses ist Wolfgang Heckl,
Direktor des Deutschen Museums München und Professor für Nanotechnologie
an der Ludwig-Maximilians-Universität München.

Das Startkapital für ESOF2006 haben die Robert Bosch Stiftung und der
Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft zur Verfügung gestellt. Die
Robert Bosch Stiftung wird zudem Reisestipendien für junge
Wissenschaftsjournalisten zum Besuch der Tagung in München ausschreiben.
Die Bewerbung ist nur nach einer Ausschreibung an die Chefredaktionen
möglich.

25.01.06

Veranstaltungen im Wissenschaftsjahr 2006


Am 17. Januar wurde in Berlin feierlich das Informatikjahr 2006 eröffnet. Das Informatikjahr ist das mittlerweile siebte in der Reihe der Wissenschaftsjahre, die das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) initiiert hat. Das Informatikjahr wird gemeinsam mit der Initiative Wissenschaft im Dialog (WiD) und der Gesellschaft für Informatik (GI) sowie zahlreichen Partnern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur durchgeführt.

Die leitende Idee auch dieses Wissenschaftsjahres ist es, auf informative, spannende und unterhaltsame Weise mit der breiten Öffentlichkeit Inhalte, Prozesse und Umsetzung von Wissenschaft zu diskutieren. Deshalb erfüllen die Aktivitäten und Maßnahmen im Informatikjahr bestimmte Kriterien: Das Thema wird auf eine auch für den Laien verständliche Weise behandelt und die Veranstaltungen sind grundsätzlich kostenfrei oder zumindest kostengünstig zugänglich.

Die Bedeutung der Informatik soll während des gesamten Jahres in zahlreichen Veranstaltungen veranschaulicht werden. Zu den Höhepunkten gehört die Reise der „MS Wissenschaft“ - eine schwimmende Ausstellung, die ab Mai vier Monate auf deutschen Wasserstraßen unterwegs sein wird. Einen eindrucksvollen Einblick in die Leistungsfähigkeit der heutigen Informatik wird im Juni die Roboterweltmeisterschaft Robocup in Bremen start geben. Eine weitere Attraktion wird im Juli der Wissenschaftssommer in München sein, der mit vielfältigen Angeboten eine breite Öffentlichkeit anziehen soll.

Hier eine Übersicht der wichtigsten Veranstaltungen:

Mensch-Technik-Interaktion – Messestand auf der CeBIT
9. bis 15. März 2006 in Hannover
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung stellt auf der CeBIT Spitzenforschung und Innovationen aus dem Bereich der Mensch-Technik-Interaktion aus, z.B. die Entwicklung und Steuerung von Robotern. Zur Webseite

„Exzellenz und Power in IT“
11. März 2006 in Hannover
Kongress im Rahmen der CeBIT zum Thema „Weibliche Führungskräfte in IT-Unternehmen als Erfolgsfaktor“. Der Verein Kompetenzzentrum – Technik – Diversity – Chancengleichheit präsentiert das Arbeitsfeld Informatik und Informationstechnik als attraktiven Arbeitsbereich für junge Leute, insbesondere für junge Frauen.
Zur Webseite

RoboCupJunior 2006
Ab Frühjahr 2006
RoboCupJunior ist eine weltweite, projektorientierte Bildungsinitiative für junge Menschen. Das Ziel besteht darin, Teams von Kindern und Jugendlichen zur kreativen Arbeit in Robotik-Projekten anzuregen. Für die RoboCup Weltmeisterschaften vom 14. bis 20. Juni 2006 in Bremen werden 1.500 Junior-Teilnehmer aus aller Welt erwartet, die sich in den Disziplinen Soccer, Dance und Rescue mit den besten Teams aus aller Welt messen. Zum RoboCupJunior gehören zahlreiche regionale Informationsveranstaltungen und Workshops, um die deutschen Teams auf die Teilnahme in Bremen vorzubereiten. Die Qualifikationswettbewerbe finden im Frühjahr 2006 an verschiedenen Orten statt. Zur Webseite

Jugendwettbewerb „Einstieg Informatik“
Ab April 2006, bundesweit
Im April 2006 startet dieser neue Wettbewerb für Jugendliche, der nahezu keine Informatik-Vorkenntnisse voraussetzt. In einer virtuellen Welt können die Teilnehmer Aufgaben lösen, Neues lernen und eigene Ideen beitragen.
Es werden regelmäßig Preise vergeben und die Besten zum Ende des Informatikjahres geehrt. Zur Webseite

Kunst Computer Werke
12. bis 21. Mai 2006 in Karlsruhe
Die Ausstellung des Zentrums für Kunst- und Medientechnologie Karlsruhe und des Fraunhofer-Instituts für Medienkommunikation verbindet digitale Medienkunst mit aktuellen Forschungsergebnissen: Kooperationspartner aus Forschung und Entwicklung führen in wissenschaftliche Aspekte der Informatik ein, die durch ausgewählte Medienkunstexponate aufgefangen und in neue überraschende Zusammenhänge überführt werden. Ergänzt wird die Werkschau durch ein breit gefächertes tägliches Abendprogramm sowie die Verleihung des „digital sparks“-Medienpreises. Zur Webseite

Ausstellungsschiff MS Wissenschaft „Sport und Informatik”
18. Mai bis 18. September 2006
Auch im Sommer 2006 ist das Erlebnisschiff von Wissenschaft im Dialog wieder auf Tour und legt in zahlreichen Städten entlang der deutschen Wasserstraßen an. Die Ausstellung an Bord des 105 Meter langen Binnenschiffs zeigt im Informatikjahr, wie die Informatik den Sport und seine Geräte verändert hat. Mitmachexponate und interaktive Simulationen laden zur spielerischen Auseinandersetzung mit Wissenschaft ein und erläutern Entwicklungen der aktuellen Forschung. Zur Webseite

Tag der Technik 2006
19. und 20. Mai 2006, bundesweit
Der Tag der Technik wird seit 2004 vom VDI⁄VDE jedes Jahr kurz vor den Sommerferien deutschlandweit durchgeführt, um der breiten Öffentlichkeit die Faszination und die gesellschaftliche Bedeutung innovativer Technik und des Ingenieurberufs näher zu bringen. Institute, Verbände und Unternehmen stellen Technik für Schüler, Studenten und Erwachsene vor. Die Teilnehmer experimentieren, beobachten und präsentieren und zeigen, wie spannend Technik und technische Berufe sein können. Zur Webseite

E-Government-Kongress „Neue Technologien für eine neue Verwaltung“
30. bis 31. Mai 2006 in Leipzig
Der von der Fraunhofer-IuK-Gruppe mitorganisierte Fachkongress „Neue Technologien für eine neue Verwaltung“ führt bereits zum sechsten Mal in Folge Partner aus Wirtschaft und öffentlicher Verwaltung zusammen. Ziel ist es, Führungskräfte und Mitarbeiter für Belange der Informationstechnologie-Sicherheit und die zunehmende Komplexität von Informationstechnologie-Systemen zu sensibilisieren, wie sie virtuelle Verwaltungsprozesse mit sich bringen. Neben Fachvorträgen, Diskussionen und Foren steht eine Fachausstellung auf dem Programm. Zur Webseite

RoboCup 2006
14. bis 20. Juni 2006 in Bremen
Parallel zur Fußball-WM findet die 10. Weltmeisterschaft der Fußball-Roboter inklusive der Endausscheidung der bundesweiten Initiative RoboCupJunior statt – eine Initiative der Universität Bremen, des Technologiezentrums Informatik und der Messe Bremen. Der RoboCup ist eine internationale Initiative zur Förderung der Forschung in den Bereichen Künstliche Intelligenz und Autonome Mobile Roboter. Zum RoboCup 2006 werden über 300 Teams und damit etwa 2.500 Teilnehmern aus 40 Ländern erwartet; dieses Turnier ist das größte und bedeutendste Robotik-Ereignis der Welt.
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Wissenschaftssommer 2006
15. bis 21. Juli 2006 in München
Der Wissenschaftssommer 2006 von Wissenschaft im Dialog widmet sich der Informatik und ihren vielfältigen Einsatzgebieten in Wissenschaft und Alltag. Eine große Zeltausstellung zeigt nicht nur, wie sich Computer und Computerspiele entwickelt haben, sondern auch, wie man treffsicher an der Dartscheibe gewinnt. Ergänzt wird das Programm durch Vorträge für Erwachsene und Schüler, ein Wissenschafts-Filmfest, ein Schülerparlament, Workshops und Experimente. Zur Webseite

EuroscienceOpenForum 2006
15. bis 19. Juli 2006 in München
Zeitgleich zum Wissenschaftssommer führt das paneuropäische Euroscience-OpenForum europäische Spitzenforscher und Wissenschaftskommunikatoren zusammen. Das hochkarätige Vortragsprogramm wird durch wissenschaftliche Exponate und Präsentationen aus europäischen Forschungseinrichtungen ergänzt, die in räumlicher Nähe des Wissenschaftssommers ebenfalls der breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Zur Webseite

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