Powered by scienceintermedia
termine

Archiv für: Juni 2006

22.06.06

Wissenschaftssommer 2006 in München


Vom 15. bis 21. Juli gastiert das Wissenschaftssfestival mit seinem umfangreichen Veranstaltungsprogramm in der bayerischen Landeshauptstadt.

Der Wissenschaftssommer von Wissenschaft im Dialog nimmt seine Besucher in diesem Jahr mit auf eine Reise in die Welt der Bits und Bytes. Über 100 Einzelaktionen bieten Gelegenheit, die Disziplin und ihre mannigfaltigen Einsatzgebiete in Wissenschaft und Alltag kennen zu lernen.
Zum Auftakt des Wissenschafts-Festivals lockt am Samstagabend eine Open Air Show zum „schlauer Lachen“. Körperkünstler, ein Rückwärtssprecher und ein weltrekordverdächtiger Kopfrechner geben wissenschaftliche Impulse und unterhalten mit kaum noch messbarem IQ. So eröffnet intelligentes Wissenschafts-Entertainment mit dem Think Theatre den Wissenschaftssommer mit einem Binär-Countdown.

Kernstück des Wissenschaftssommers ist eine große Zeltausstellung in der Münchener Innenstadt. Für eine Woche verwandelt sich der Marienhof in einen Jahrmarkt der Wissenschaften. Rund 40 Exponate, Experimente und Stände zeigen neueste Forschung und laden zum Ausprobieren und Mitmachen ein. Nicht nur aus Bayern, sondern aus ganz Deutschland und sogar aus Europa kommen die Wissenschaftler und machen Informatik zum Thema. Im Gespräch mit den Forschern erfährt man hier zum Beispiel aus erster Hand, was Feldroboter sind: elektronische Platzwarte, die den Fußballrasen mit Spezialsensoren kontrollieren und für das Spiel frei geben.

Wie Computerspiele die vormals elitäre Computertechnik für jedermann nutzbar gemacht hat, zeigen Computer und Computerspiele aus drei Jahrzehnten. An interaktiven Originalcomputern aus verschiedenen Epochen kann sich jeder Besucher spielend davon überzeugen, mit welcher Geschwindigkeit sich die Technik entwickelt hat. Wer experimentieren möchte, geht ins große Schülerlabor und erprobt sich als Forscher. Dort findet man zum Beispiel heraus, wie sich ein Schokokuss im Vakuum verhält.

Beim Wissenschafts-Filmfest im Mathäser Filmpalast erfahren jugendliche Besucher, wie viel wissenschaftliche Wahrheit in populären amerikanischen Hollywood-Produktionen steckt. Kann man ein menschliches Gehirn, wie in Minority Report, tatsächlich an einen Computer anschließen? Können sich Roboter wirklich selber weiter entwickeln, wie sie es in I, Robot tun? Könnte die Wirklichkeit eines Tages so aussehen oder ist das alles erfunden? Ein Wissenschaftler vom Fach führt vor jedem Film in die Thematik ein und beantwort nachher Fragen.

Zwei Tage der offenen Tür, ein Schülerparlament, zwei Puppentheater und ein Wissenschafts-Truck bieten Spaß und Wissen vereint für Groß und Klein. Für die, die ihre Kenntnisse vertiefen möchten, sind über 20 spannende Vorträge, Führungen und Science Cafés im Programm.

Zeitgleich zum Wissenschaftssommer führt die zweite paneuropäische Konferenz ESOF europäische Spitzenforscher und Wissenschaftskommunikatoren in München zusammen. Vom 15. bis 19. Juli wird über aktuellste Forschung berichtet und diskutiert.

Der Wissenschaftssommer ist Höhepunkt des für 2006 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung ausgerufenen Informatikjahres. Nach dem erfolgreichen Einsteinjahr steht das Jahr 2006 im Zeichen der Informatik und ihren Anwendungen: Ob Gesundheit, Mobilität, Sicherheit, Sport, Haushalt, Kommunikation oder Kultur – die Informatik spielt in alle Bereich unseres Lebens hinein und prägt unseren Alltag – viel mehr als uns bewusst ist. Das Informatikjahr wird die Faszination einer noch jungen Wissenschaft vermitteln und dazu beitragen, Menschen neugierig zu machen und sich mit Wissenschaft und ihren spannenden Ergebnissen auseinanderzusetzen.

Hier können Sie sich über das Programm informieren...

07.06.06

Tipps & Tricks zum Hochschulmarketing

Tagung und WOrkshop in Oldenburg vom 29- 30. Juni 2006

Durch die Umstellung auf Bachelor- und Masterstrukturen sowie die Nutzung neuer Medien ändern sich die Angebotsstrukturen deutscher Hochschulen mehr und mehr. Mit eLearning-Angeboten und berufsbegleitenden Weiterbildungen werden neue Zielgruppen erschlossen. Die klassischen Zielgruppen müssen zudem im Zuge der Profilbildung und des verstärkten Wettbewerbs um Studierende künftig in anderer Weise angesprochen werden. Daraus ergeben sich neue Anforderungen für Marketing wie Preis- und Produktgestaltung, Kommunikationsstrategien und die Nutzung neuer Distributionswege.

Die Veranstaltung bietet HochschulmitarbeiterInnen, die mit strategischer Planung, Struktur und Innovation von Hochschulen befasst sind bzw. mit der Umsetzung von Marketingstrategien zu tun haben, die Gelegenheit, über Strukturveränderungen und die strategische Ausrichtung der Hochschulen im Marketing zu diskutieren.
Nähere Informationen und Anmeldung: CDL Oldenburg

Wissenschaftliches Schreiben


Tagung in Zürich

Das neu gegründete Forum wissenschaftliches Schreiben hält seine erste internationale Tagung am 9. und 10. Juni an der Zürcher Hochschule Winterthur (Schweiz) ab. Schwerpunkt der Tagung ist "Schreiben und Bologna Prozess". http://www.forumschreiben.ch/

Als Hauptredner sind Andrea Frank vom Schreiblabor der Universität Bielefeld und David R. Russel von der Iowa State University eingeladen. Etwa 40 Referentinnen und Referenten werden in Vorträgen und Round-Table-Gesprächen zu unterschiedlichen Themen des wissenschaftlichen Schreibens und seiner Didaktik Stellung nehme

Fachjournalisten laden zum Kongress


Der Deutsche Fachjournalisten-Verband (DFJV) lädt am 8. September 2006 erstmals zum Deutschen Fachjournalisten-Kongress nach Berlin ins Estrel Convention Center.

„Wir wollen den Deutschen Fachjournalisten-Kongress fest in der deutschen Medienlandschaft als zentralen Anlaufpunkt für Fachjournalisten etablieren, um ein Forum für den Wissens-, Erfahrungs- und Meinungsaustausch über den eigenen Berufsstand zu schaffen“, erklärt DFJV-Vorsitzende Manuela D. Fabro.

Der erste Kongress widmet sich vier Themenschwerpunkten:

1. Journalismus als Bildungsinstanz – Bildung als Berichterstattungsfeld?
2. Berufsfelder: Fachjournalismus, Fachöffentlichkeitsarbeit und Freiberuflichkeit.
3. Fachsparten: Medizin-, Wirtschafts- und Technikjournalismus.
4. Normen: Medienethik, Presserechtsschutz und Medienordnung.

Zu den knapp 50 renommierten Referenten zählen u. a.:

* Dr. Horst Avenarius (Deutscher Rat für Public Relations)
* Stefan Biskamp (Stellvertretender Chefredakteur der Wirtschaftswoche)
* Bodo Hombach (Geschäftsführer der WAZ-Mediengruppe)
* Christoph Keese (Chefredakteur der Welt am Sonntag)
* Dr. Thomas Leif (Vorsitzender des Netzwerks Recherche)
* Prof. Dr. Matthias Prinz (Anwaltssozietät Prinz - Neidhardt - Engelschall)
* Rudolf Schulze (Chefredakteur der vdi Nachrichten)
* Dr. Uwe Vorkötter (Chefredakteur der Berliner Zeitung)
* und viele andere mehr.

Auf der begleitenden Fachmesse präsentieren sich Anbieter von berufsbezogenen Dienstleistungen und Produkten sowie Aus- und Weiterbildungsprogrammen. Die Kongressteilnehmer haben hier die Möglichkeit, Kontakte zu Fachverlagen, Redaktionen und Personalabteilungen zu knüpfen.

Die Eintrittskarten kosten für DFJV-Mitglieder 39 Euro, für Nicht-Mitglieder 59 Euro und für Studierende und Azubis 19 Euro für Frühbucher (bis acht Wochen vor der Veranstaltung), ansonsten jeweils 20 Euro mehr.

Information und Anmeldung: unter www.fachjournalistenkongress.de.

Powered by scienceintermedia