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Archiv für: 2007

15.11.07

Inszenierte Expeditionen – Wissenschaft als Erlebnis

Am 15. und 16.11.2007 findet an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig (HBK) ein Symposium zum Thema Kommunikation zwischen Wissenschaft und Gesellschaft statt.

Die Notwendigkeit, Öffentlichkeit und Entscheider an wissenschaftlichen und technologischen Entwicklungen zu beteiligen („Empowerment“), ist erkannt. Damit tut sich auch für Gestalter aller Disziplinen ein hochinteressantes und gesellschaftlich relevantes Arbeitsspektrum auf - mit Zukunft!

Ein populäres Beispiel für die Verbreitung von Wissenschaft sind Science Events, die es mittlerweile in ganz Europa gibt – angefangen von Dänemark und Finnland über Belgien, Deutschland und die Tschechische Republik bis nach Italien und Spanien. Jeder Wissenschaftsbereich, besonders die Technik- und Naturwissenschaften, stellt sich der breiten Öffentlichkeit verständlich und begreifbar dar. Abstraktes Wissen wird für die Science Events als Erlebnis für jedermann inszeniert. Interaktivität und „authentische“ Erfahrung spielen dabei eine wichtige Rolle. Dass diese Form der Wissensvermittlung gut ankommt, zeigen die Besucherrekorde verschiedenster Veranstaltungen und das Entstehen immer neuer Events und Festivals.
Warum (und wo) sind Science Events ursprünglich entstanden? Wie haben sie sich entwickelt? Welchen Erkenntnisgewinn haben solche Veranstaltungen? Welche gestalterischen Präsentationsformen von Wissenschaft, Forschung und Technik gibt es? Wie werden Inhalte ansprechend dargeboten, und was davon kommt wirklich bei den Rezipienten an? Was bewirken Science Events in der Gesellschaft? Und wie wirkt diese Art der „populärwissenschaftlichen“ Vermittlung auf die Wissenschaftler zurück? Fördert sie den Austausch und die Verständigung mit den Experten? 

Mit diesen und anderen Fragen wird sich das zweitägige Symposium an der HBK Braunschweig befassen, zu dem Vertreter aus Gestaltung und Kunst, Wissenschaft und Wirtschaft eingeladen werden, ihre Erfahrungen darzulegen und darüber zu diskutieren.

Die Veranstaltung richtet sich an:
Studierende und Lehrende aus Gestaltung und Wissenschaft;
Veranstalter, Organisatoren und Experten in Sachen Science Events;
Entscheider aus (Forschungs-) Institutionen, Wirtschaft und Politik;
sowie interessierte Öffentlichkeit.

Das aktualisierte Programm können Sie sich hier als PDF-Dokument herunterladen:
inszenierte_expeditionen_Programm_(Version_vom_8.11.2007).pdf

16.10.07

SCIENCE BUSTERS


Jeden Sonntag: Wissen, Film und Rock ´n´ Roll aus Wien

Eine neue Rubrik auf der von mir seit Studientagen favorisierten Radiostation FM4 bringt Wissenschaft ins österreichische Radio und dank FM4 Podcast und Livestream in die norddeutsche Tiefebene.

Ist Bombenbasteln sehr schwer? Wie brate ich die perfekte Weihnachtsgans? Soll ich auf die Reise zum Mars eher mehr kurze oder mehr lange Hosen einpacken? Welchen Draht muss ich beim Bombenentschärfen durchzwicken, den schwarzen oder den roten? Wenn ein Außerirdischer vor meiner Tür steht, bin ich stärker? Oder soll ich ihm lieber Hausschuhe anbieten? Und wenn, wie viele?

Diese und andere Fragen werden seit der Premiere am 7.Oktober jeden Sonntag in der kurzweiligen Rubrik SCIENCE BUSTERS in der Sendung Connected beantwortet.

Frei nach dem Motto „Topwissenschaft und Spitzenhumor müssen keine Feinde sein“ präsentiert das Science Busters Team, bestehend aus FM4-Urgestein und Studienabbrecher Martin Puntigam sowie Heinz Oberhummer, Professor für theoretische Physik und Werner Gruber, Lektor für experimentelle Physik an der UNI Wien, beantwortet.

Dem Wiener Kabarett-Publikum ist das Trio bereits bestens bekannt. In loser Folge präsentieren die drei unter dem Titel „SCIENCE BUSTERS -
Wissen, Film und Rock ´n´ Roll“ im Wiener Rabenhof Theater eine bunte Mischung aus physikalische Analysen populärer Kino- und TV-Produktionen, Live – Indoor – Raketenstarts und Wiener Schmäh. Jeder Abend ist einem bestimmten Thema gewidmet etwa: „Wie sprenge ich einen Präsidenten. Von Kofferbomben und Bombenkoffern“

Die ersten zwei Episoden der Radio-Rubrik sind hier und hier Online zu begutachten. Viel Spaß dabei.

10.09.07

Lange Nacht der Wissenschaft

Die Bremer Geisteswissenschaften
bringen Licht ins Dunkel der Nacht. Am 13. Oktober laden die Jacobs
University, die Hochschule für Künste, die Universität Bremen und das
Haus der Wissenschaft nach Einbruch der Dämmerung zu einer Langen Nacht
der Geisteswissenschaften ein. Im Haus der Wissenschaft in der
Sandstraße, in der Hochschule für Künste in der Dechanatstraße und in
der Jacobs University in Bremen-Grohn gibt ein abwechslungsreiches und
attraktives Veranstaltungsangebot Einblick in das
geisteswissenschaftliche Forschungsgeschehen der Hochschulen. Die
Universität Bremen bietet zudem einen theatral inszenierten Streifzug
über den Campus, die Jacobs University eine Kinderuni. Ein kostenloser
Shuttlebus verbindet die stadtbremische Lange Nacht der
Geisteswissenschaften mit der Jacobs University und der Universität
Bremen.

Freuen Sie sich auf einen interessanten Abend mit mehr
als 50 Programmbeiträgen aus Philosophie, Pädagogik, Geschichts-,
Kommunikations- und Medien-, Musik-, Religions-, Sprach- und
Literaturwissenschaften.

Zum Ausklang, wenn die lange Nacht tief
und schwarz ist, findet ein gemeinsamer Abschluss im Café Academia in
der Hochschule für Künste in der Dechanatstraße statt.

Die Lange
Nacht der Geisteswissenschaften ist eine Veranstaltung im Rahmen des
vom Bundesministerium für Forschung und der Initiative "Wissenschaft im
Dialog" initiierten Jahres der Geisteswissenschaften. Alle
Veranstaltungen sind eintrittsfrei.


13.10.2007: 17.00 bis ca 1.00 Uhr

Hier das Programm zum Download.....



 

06.09.07

Wissensmeile in Bremen

Am 14. September findet die zweite „Wissensmeile“ in Bremen statt. Anschließend an die Kulturmeile führt die „Wissensmeile“ von der Buchtstraße Ecke Ostertorstraße circa 300 Meter durch die Sandstraße bis zum St. Petri Dom. Die „Wissensmeile“ ist eine gemeinsame Initiative von St. Petri Domgemeinde, Haus der Wissenschaft, Arbeitnehmerkammer und Stadtbibliothek und präsentiert die Wissenschaft in der
Innenstadt. Am Aktionswochenende vom 14. bis zum 16. September 2007 bieten Ihnen die Kooperationspartner der „Wissensmeile“ wieder ein spannendes Programm. Wir beginnen am Freitag,
dem 14. September um 15 Uhr mit einem bunten Bühnenprogramm auf dem Rathausplatz. Es erwarten Sie viel Musik, Wissenschaftsexperimente und die Preisverleihung des von der „Wissensmeile“ ausgerufenen Schulwettbewerbs.

Die Gewinner konnten mit dem "Energie-Sparbuch" punkten. Am Samstag, dem 15. September, bieten die einzelnen Einrichtungen den ganzen Tag über ein besonderes Programm für interessierte Besucher an: zum Beispiel Führungen im St. Petri Dom, in der Arbeitnehmerkammer die Veranstaltung „Wenn Sie wüssten, was Sie wissen!“, die Mitmachaktionen in der Zentralbibliothek „Ratespaß für Groß und Klein“ und im Haus der Wissenschaft „Was Knochen erzählen“.  Es können die Ausstellungen "Der Neandertaler und Joachim Neander" nebst der Kinderbilderausstellung "Kleine Patienten malen drauflos..." Kinder malen im Krankenhaus im Haus der Wissenschaft besucht werden. Es ist für jeden Geschmack etwas dabei! Am Sonntag, dem 16. September 2007, endet das Aktionswochenende mit einem Gottesdienst im St. Petri Dom zum Thema „Schöpfung und Klima“. Sie sind herzlich zu unseren Veranstaltungen eingeladen. Die Einrichtungen der „Wissensmeile“ freuen sich über Ihren Besuch. 
Der Eintritt ist überall frei



Hier finden Sie das vollständige Programm der Wissensmeile

Trierer 'Geistesblitze'


Im Jahr der Geisteswissenschaften 2007 präsentiert sich die Universität Trier vom 15. September bis zum 4. Oktober mit der Initiative "Geistesblitze". Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den Forschungsverbünden präsentieren anhand zehn- bis 15-minütiger Impulsreferate an ungewöhnlichen Orten außerhalb der Universität ihre Forschungsprojekte.

Das Besondere dabei ist, dass diese Orte jeweils einen Bezug zum Vortragsthema aufweisen, und dass es gleichzeitig Alltags-Orte sind, an denen sich Menschen während ihres normalen Tagesablaufs aufhalten. "Geistesblitze" in der Stadt soll irritieren, neugierig zu machen und zum Stehenbleiben zu bewegen.
Mehr dazu auf der Website der Universität Trier.

Mehr zum Thema finden Sie hier.....

Mainzer Wissenschaftsmarkt

„Faszination Wissenschaft“ live erleben

Zum sechsten Mal präsentieren über 100 Wissenschaftler mehr als50 Projekte, Aktionen, Workshops und RundgängeWenn Besucher zu „Molekularköchen“ werden – Kaviar und Ravioli aus dem Reagenzglas! Sprachchecker gesucht – Wie die Grenzen zwischen Mutter- und Fremdsprache überwinden? Älterwerden in Geschichte und Gegenwart – Altern Männer anders als Frauen? Arena Afrika – Wie ein Kontinent Fußball spielt! „Wissenschaft zum Anfassen und Mitmachen“ rund um den Gutenbergplatz und Tritonplatz präsentiert die Johannes Gutenberg-Universität Mainz am 8. und 9. September. Über 100 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler öffnen auf 800 Quadratmetern mit mehr als 50 Projekten und Aktionen, Workshops und Rundgängen das Tor zur faszinierenden Welt der Wissenschaften. „Zum sechsten Mal findet der Wissenschaftsmarkt in der Mainzer Innenstadt statt, und die Besucherresonanz ist Jahr für Jahr überwältigend. Wir freuen uns daher auch in diesem Jahr auf ein ausgesprochen starkes Interesse an den Forschungsprojekten und auf viele Gespräche zwischen unseren Wissenschaftlern und der Bevölkerung“, erklärt der Präsident der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Univ.-Prof. Dr. Georg Krausch, „um diesen Dialog noch weiter zu intensivieren, bieten wir in diesem Jahr erstmals ein zusätzliches Forum der Kommunikation an: Im Weblog zum Wissenschaftsmarkt 2007 können Besucher und auch Aussteller ihre Eindrücke zum Wissenschaftsmarkt selbst festhalten – in Wort, Bild und Video.“
 
Mehr zum Mainzer Wissenschaftsmarkt finden Sie hier.....

10.07.07

Recherchepreis für Wissenschafts- und Medizinjournalismus

Erstmals vergibt die Stiftung experimentelle Biomedizin in diesem Jahr den Peter Hans Hofschneider Recherchepreis für Wissenschafts- und Medizinjournalismus. Zweck des Preises ist die
Förderung besonderer Rechercheleistungen und -projekte im
Wissenschafts- und Medizinjournalismus.

Ausgezeichnet werden journalistische Arbeiten aus den Bereichen Wissenschaft und Forschung, welche sowohl durch eine saubere Darstellung wissenschaftlicher Fakten als auch durch die Recherche politischer, wissenschaftlicher oder gesellschaftlicher Hintergründe überzeugen. Ausdrücklich erwünscht sind journalistische Beiträge, die Struktur und Funktion von Selbstkontrolle und Qualitätssicherung in der Wissenschaft in konstruktiver Weise beleuchten.

Teilnahmebedingungen
Eingereicht werden können pro Autor maximal zwei Arbeiten, die im Vorjahr oder im aktuellen Kalenderjahr in einem deutschsprachigen Medium in der Schweiz, in Österreich oder in Deutschland veröffentlich wurden. Die Arbeiten können von einem einzelnen Bewerber oder einem Rechercheteam eingereicht werden. Entscheidend ist neben der oben umschriebenen Rechercheleistung auch die allgemeinverständliche und professionelle Darstellung des Themas.

Preis
Der Peter Hans Hofschneider Recherchepreis für Wissenschafts- und Medizinjournalismus ist mit einem Betrag von CHF 20'000.00 dotiert, welcher in Form eines zweckgebundenen Recherchestipendiums (Honorar sowie Reise- und Sachkosten) ausgerichtet wird. Mit der Vergabe dieses Preises soll den Preisträgern die Möglichkeit gegeben werden, aufwändige Rechercheprojekte zu verwirklichen, die in einem allgemein üblichen Zeit- und Kostenrahmen einer Redaktion oder eines freien Journalisten nicht oder nur schwer realisiert werden könnten.

Alle weiteren Details zur Teilnahme finden Sie hier......




04.05.07

explore science 2007

Mehr als 10.000 Besucher kamen zu den ersten naturwissenschaftlichen Erlebnistagen vom 11. bis 13. Juli 2006 in den Luisenpark Mannheim. Am 10. Juli eröffnete die Klaus Tschira Stiftung die Aktionstage mit einer Wissenschaftsgala im Capitol Mannheim. Vom 11. bis 13. Juli erwartete alle Interessierte im Luisenpark Mannheim ein Feuerwerk naturwissenschaftlicher Phänomene: bei einer wissenschaftlichen Mitmachausstellung, im Schülerlabor, bei Vorträgen prominenter Wissenschaftler und in Experimentalshows konnten die Besucher täglich von 10 bis 21 Uhr Wissenswertes und Phänomenales aus der Biologie, Chemie, Astronomie, Geografie, Medizin, Technik oder Physik erkunden. An jedem Veranstaltungstag traten über 500 Schülerinnen und Schüler im Luisenpark Mannheim gegeneinander an, um mit ihren kreativen Lösungen einer der sieben Wettbewerbsaufgaben Preise zu erringen.

Viele positiven Rückmeldungen, die zu der Veranstaltung gegeben wurden, spornen die Klaus Tschira Stiftung an, explore science auch in den kommenden Jahren durchzuführen. 2007 finden die naturwissenschaftlichen Erlebnistage vom 24. bis 27. Juni statt.

Alle Informationen zur explore science 2007 gibt es hier...

02.05.07

Euroscience Open Forum 2008 in Barcelona


Das Euroscience Open Forum (ESOF) findet im nächsten Jahr in Barcelona statt. Der Call für Proposals läuft seit 1. März 07 und geht noch bis 30.Juni 07.

ESOF2008 invites:

* Researchers in all disciplines from public and private institutions, universities, associations and companies, journalists, communicators, policy makers, business people and managers to submit proposals for the ESOF2008 Scientific Programme.

* Institutions, associations, researchers, businesses and individuals to submit proposals for Outreach Activities.

The Call for Proposals period is from March 1 to June 30, 2007. The Programme Committee will review and select sessions for the ESOF2008 Scientific Programme while a Local Organising Committee will review and select the proposals received for Outreach Activities.

Link zur ESOF-Seite: www.esof2008.org/

Forum zum Wissenschaftsjournalismus in Wien

Am 14. und 15. Juni findet in Wien das "Forum Wissenschaftsjournalismus 2007" statt. Das Forum ist Teil einer Initiative zur Qualitätssicherung im Wissenschaftsjournalismus und wird regelmäßig mit wechselnden thematischen Schwerpunkten stattfinden.

2007 werden erfahrene JournalistInnen von BBC, Die Zeit, Universum, Ö1, P.M., Arte oder GEO über ihre langjährigen Erfahrungen im Wissenschaftsjournalismus berichten.WissenschafterInnen wie Stephan Russ-Mohl von der Uni Lugano, Sabine Maasen von der Uni Basel, Martina Heßler von der Hochschule Offenbach oder Matthias Karmasin von der Uni Klagenfurt geben theoretischen Input und werden mit den PraktikerInnen auf mehreren Panels diskutieren.

Neben spannenden Vorträgen und Diskussionen ist das Forum eine gute Gelegenheit, die eigene Arbeit zu reflektieren und sich mit KollegInnen zu vernetzen. Die Anmeldung ist bis spätestens 25. Mai möglich. Veranstalter und Organisatoren sind "Medienhaus Wien" und der "Verein zur Qualitätssicherung für Österreichs Medien". Zahlreiche Sponsoren und vor allem die
Unterstützung durch das Wiener Zentrum für Innovation und Technologie (ZIT) ermöglichen eine niedrige Teilnahmegebühr (95 Euro).

Programm, Infos und Anmeldung:

Verein Qualitätssicherung für Österreichs Medien

Medienhaus Wien - Forschung und Weiterbildung GmbH.
Web: http://www.medienhaus-wien.at
Kontakt:
Judith Leitner (Organisation)
office@medienhaus-wien.at
00431 - 4063232

22.01.07

Science & Art Festival Phaenomenale eröffnet


Am Freitag den 12. Januar eröffnete das Kunst- und Wissenschaftsfestival Phaenomenale 2007. Das neue Festival in Wolfsburg, beleuchtet unter dem Motto 'Maschinen für alle' Schnittstellen zwischen Mensch und Maschine.

An drei Wochenenden werden verschiedene Aspekte des Themas präsentiert: Roboter (12. - 14.1.), Privatmaschinen (26. - 28.1.) und Cyborgs (9. - 11.2.). Die Veranstalter 'phaeno - die Experimentierlandschaft' und der Kunstverein Wolfsburg laden Newcomer und Koryphäen zu Performances, Vorträgen, Konzerten, Filmen und Workshops ein, um das Zusammenwirken von Kunst und Wissenschaft in der Popkultur und in ganz konkreten Anwendungen auszuloten. Eine Ausstellung ('Next Level') zeigt künstlerische Positionen zum Computerspiel.


Weitere Infos zum Festival gibt es hier...

Tag des Wissenschaftsjournalismus in Berlin

Zum dritten Mal findet in Berlin der Tag des Wissenschaftsjournalismus statt. Er wird von der FU Berlin und der WPK gemeinsam organisiert. Kommunikationswissenschaftler und Praktiker kommen zusammen, um aktuelle Problemfelder des Wissenschaftsjournalismus zu diskutieren und Erfahrungen auszutauschen. Die Veranstaltung findet statt am Freitag, 26. Januar 2007, von 10 – 19 Uhr in den Räumen der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften am Berliner Gendarmenmarkt.

Weitere Informationen gibt es hier....

Hochschulen richtig vermarkten


Marketing für Hochschulen? Für viele war die Übertragung des aus dem Konsumbereich stammenden Konzepts auf den Hochschulsektor vor einigen Jahren noch undenkbar. Doch nicht erst seit dem Inkrafttreten des Hochschulfreiheitsgesetztes in NRW sehen sich Hochschulen einem zunehmendem nationalen und internationalen Wettbewerb ausgesetzt, in dem es durch innovative Konzepte und Maßnahmen zu bestehen gilt.

Vor diesem Hintergrund veranstalteten das CHE Centrum für Hochschulentwicklung und die Wissenschaftliche Gesellschaft für Marketing und Unternehmensführung eine Tagung zum Thema "Hochschulmarketing - Herausforderungen und Erfolgsfaktoren im Wettbewerb" in der Universität Münster. Rund 170 Rektoren, Präsidenten und Marketingverantwortliche von deutschen Hochschulen diskutierten einen Tag lang mit Pionieren in Sachen Hochschulmarketing.

So machten Prof. Detlef Müller-Böling, Leiter des CHE, und Prof. Dr. Heribert Meffert, Vorstand der Wissenschaftlichen Gesellschaft und langjähriger Marketingprofessor, gleich zu Beginn der Tagung deutlich, dass sich manche Hochschulen schon sehr wohl auf die gestiegenen Anforderungen eingestellt haben. Mit einem so geschärften Profil laufen sie mittlerweile vielen Wettbewerbern den Rang ab. Dabei schaffen sie es nicht nur, junge Studierende zu gewinnen und zu binden, sondern auch Exzellenz-Cluster zu etablieren oder zusätzliche Drittmittel einzuwerben. Insbesondere kleine und ostdeutsche Hochschulen scheinen dabei schneller und flexibler zu agieren.

Prof. Dr. Dieter Lenzen, Präsident der Freien Universität Berlin, machte allen Teilnehmern im Anschluss unmissverständlich klar, dass die Einführung von Hochschulmarketing immer Chefsache sein muss. Viele Hochschulen begingen aber den Fehler, Hochschulmarketing mit der Entwicklung von Werbekonzepten zu verwechseln. Gleichwohl stelle die Identifikation mit den Zielen durch sämtliche Hochschulangehörigen eine unabdingbare Notwendigkeit für den Aufbau eines klaren Profils dar.

Dass die Universität Bremen sich längst von einer "roten Kaderschule" zur Karriereschmiede gemeistert hat, ist vielen Menschen nicht erst seit dem Erreichen der Endrunde des letzten Exzellenzwettbewerbs klar. Wie beschwerlich dieser Weg jedoch war, zeigte Prof. Dr. Wilfried Müller, Rektor der Universität Bremen. Dabei hat die Uni keineswegs auf die Entwicklung griffiger Slogans oder augenfälliger Logos gesetzt. Mit Fallturm, Technologiepark und Universum Science Center wurden vielmehr in der wissenschaftlichen Arbeit Identifikationsanker gefunden, die internen und externen Zielgruppen neue Orientierung gaben.

Ein generelles Erfolgsrezept für erfolgreiches Hochschulmarketing wurde im Laufe der Tagung nicht gefunden. Auf dem Weg zur "entfesselten Hochschule" wird das Hochschulmarketing jedoch sicherlich eine bedeutende Rolle spielen und situationsspezifisch ausgestaltet werden müssen. Der Frage, inwiefern sich die Hochschulführungen dieser Herausforderungen stellen und Veränderungsbereitschaft zeigen, wird dabei eine Schlüsselrolle zukommen.

Weitere Informationen finden Sie hier....

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