Vielversprechend: Open Exhibits

Dass digitale Exponate nur langsam Einzug halten in die Ausstellungen von Museen und Science Centern hat unter anderem damit zu tun, dass:
- ihr Einsatz in der Regel hohe Entwicklungskosten erfordert,
- Interfacedesign und Interaktionskonzepte schnell überholt sind,
- die Austellungstechnik mitunter Wartungsintensiv ist
- und bislang kaum aussagefähige Studien zum Einsatz digitaler Exponate in Ausstellungen vorliegen.
Hinzu kommt, dass anders als in anderen Bereichen des Museumswesens (Ausstellungsplanung, Exponateverleih), kaum eine Vernetzung in diesem Gebiet stattfindet. Das Projekt Open Exhibits hat sich auf die Fahnen geschrieben mit dieser Tradition zu brechen und mit der Übertragung des Open Source Prinzips auf die Entwicklung und den Einsatz interaktiver Computeranwendungen in Museen, einen vielschichtigen Ausstausch anzuregen, der den Einsatz für Museen erschwinglicher machen soll. Geplant ist die Entwicklung einer Reihe erweiterbarer Softwaremodule die zur einfachen Erstellung von digitalen Exponaten dienen sollen. Die Entwickler von Open Exhibits setzen dabei auf Adobe Flash – das verbreitetste Format im interaktiver Computeranwendigen. Über die Plattform openexhibits.org soll darüber hinaus ein breiter Erfahrungsaustausch angeregt werden. Initiert wurde das Projekt von der amerikanischen Association of Science-Technology Centers (ASTC) sowie dem einschlägigen Entwickler von interaktiven Anwendungen für Museen Ideum . Man darf gespannt sein ob was daraus wird.
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