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Archiv für: 2007

15.11.07

It's Dr. Bob Mc Donald!

 

 

Wissenschaft wird uns Deutschen meist von unserem Wissenschaftsvermittler Nr. 1 – Ranga Yogeshwar erklärt.
Auf der anderen Seite des großen Teichs, genauer gesagt im tiefsten Norden Amerikas, also in Kanada, gibt es ein ebenbürtiges, wenn nicht sogar legendäreres Pendant mit dem Namen Bob Mc Donald. Dr. Bob Mc Donald, um seinen akademischen Titel nicht zu unterschlagen, ist ebenfalls Wissenschaftsjournalist und moderiert die in Kanada sehr populäre Radio-Wissenschaftsshow Quirks & Quarks.

Vom kleinsten subatomaren Partikel bis hin zu den größten Objekten am Himmel und allem was dazwischen liegt, bringt Mc Donald seinen Hörern in knapp 60 minütiger Sendezeit leicht verdaubare Wissenschaftstrennkost bei und bekommt dabei Unterstützung von den Menschen die hinter den neusten Entdeckungen und Entwicklungen der Naturwissenschaften stehen. In seiner Sendung spricht der Wissenschafts-Philanthrop aber durchaus auch politische, soziale und ökologische Themen an und verdeutlicht, wie sich die neuen Entwicklungen aus Wissenschaft und Technologie auf den Menschen auswirken könnten.
In einem Statement auf der Website von Quirks & Quarks erklärt Bob Mc Donald, sein Programm sei für Menschen gemacht, die von der Welt über sich, unter sich und drum herum fasziniert sind. Um sie zu verstehen braucht man keinen Doktortitel zu besitzen.

Quirks & Quarks ist jedoch kein Eigengewächs Mc Donald’s. Die Sendung wird bereits seit 1975 vom Radiosender CBC im wöchentlichen Rhytmus ausgestrahlt und gewann seit ihrem Bestehen über 70 nationale und internationale Preise für Wissenschaftsjournalismus. Seit Bob Mc Donald 1992 die Sendung als dritter Moderator übernahm erfreut sie sich national einer großen Beliebtheit. Knapp 500,000 Menschen schalten wöchentlich das Radio ein oder laden sich den aktuellen Podcast herunter – wenn es wieder heißt: It’s Dr Bob Mc Donald!

Den Podcast gibt’s auf der Website von Quirks & Quarks.

17.10.07

"Nature" - unter Hitler verboten

Die bewegte Geschichte des Wissenschaftsmagazins ist jetzt online nachzulesen

(idw) Wissenschaftler der Universität Jena arbeiteten die Geschichte des renommierten Wissenschaftsjournals "Nature" im Dritten Reich auf. 1938 wurde „Nature in Nazi-Deutschland verboten.

"Diese Tatsache war nach Kriegsende völlig in Vergessenheit geraten", so Hoßfeld. Selbst die Redaktion des traditionsreichen Wissenschaftsmagazins in London war überrascht, als der Jenaer Wissenschaftler gemeinsam mit seinem Kollegen Prof. Dr. Lennart Olsson die Geschichte des Verbots in Nazi-Deutschland aufdeckte.

Mitte der 1990er stießen die Forscher im Rahmen ihrer Recherchen erstmals auf ein Dokument, das auf das Verbot der Zeitschrift hindeutete. Hoßfeld ging den Hinweisen nach und rollte den gesamten Prozess auf. Demnach begannen deutsche Politiker und Wissenschaftler bereits 1936 mit gezielten Angriffen auf das Journal. So wurde "Nature" beispielsweise in der "Zeitschrift für die gesamte Naturwissenschaft" als "jüdisches Greuelblatt" bezeichnet. Dem Korrespondenzdienst von "Nature" warf man vor, seit 1933 systematisch eine "antifaschistische Spitzel- und Spionageorganisation" aufgebaut zu haben. Der Reichsminister für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung Bernhard Rust begründete das Verbot schließlich damit, dass "Nature" unerhörte und niederträchtige Attacken gegen die deutsche Wissenschaft und den nationalsozialistischen Staat verbreite.


Den vollständigen Beitrag gibt es hier zur Onlinelektüre

11.09.07

Webtipp: Popsci.com

 

Von technischen Revolutionen, physischen Unmöglichkeiten und dem perfekten Nerd

Und wieder mal eine lohnenswerte Adresse im Netz. Das Blog zum gleichnamigen Magazin bietet gleichsam amüsant und fundiert tiefgründige Einblicke in die Wissenschaft des modernen Alltags. Neben der physikalischen Auseinandersetzung mit dem Action-Kino und wissenschaftlichen Zukunftsvisionen wird vora allem eine bunte und mitunter skurrille Produktschau der neuesten technologischen Errungenschaften der westlichen Welt geboten.

Außerdem: Tipps zum Heimwerken: (Wie man seinen I-Pod zum Laptop aufrüstet) – das beste aus der Wissenschaftsfotografie und die Top 20 der Nerds.

Prädikat wertvoll.

Also hier entlang bitte...........


 

10.07.07

Forschungsreiseführer Europa

 

Die Forschungslandschaft in Europa gleicht einem undurchdringlichen Dickicht: Vielfältige, mitunter vernetzte Strukturen bilden ein komplexes System, in dem sich junge Entdecker – die Forscher von morgen - nicht leicht zurechtfinden. Selig, wer hier auf Erfahrungen und Pfade eines Vorgängers zurückgreifen kann oder womöglich einen Reiseführer im Gepäck hat. Ein klarer Fall für den Lehrstuhl Wissenschaftsjournalismus, umgesetzt im Lehrfoschungsprojekt „ESOF – Forschungsreiseführer Europa“. Hier produzieren angehende Wissenschaftsjournalisten und Studierende der Journalistik gemeinsam Beiträge und stellen diese zu einem virtuellen Reiseführer zusammen – unterstützt von den Experten der Fraunhofer-Institute für Medienkommunikation sowie für Algorithmen und Wissenschaftliches Rechnen in Sankt Augustin bei Bonn. Ihr Endprodukt testen die Studierenden dann an der Zielgruppe – den so genannten jungen Erwachsenen, insbesondere auch denjenigen, welche schon studieren oder bald studieren wollen.

 

Hier gehts zum Reiseführer...

04.07.07

Wissenschaftsfilm goes Web 2.0

 

 Drei Kölner Studenten wollen mit ihrer Videocommunity Videotomie ein "Online Video Lernportal" schaffen, das Beiträge aus den Bereichen Sport, Gesundheit, Wissenschaft, Technik, Kunst und Kultur enthält.

Wie bei YouTube & Co. kann sich jedermann beteiligen. Nur geht es hier nicht darum, Funvideos online zu stellen, sondern Videos, die Wissen vermitteln. Videotomie soll sich komplett über Sponsoring, Werbung und White Labeling finanzieren.

Noch befindet sich die Plattform in der Testphase und das filmische Angebot insofern überschaubar. Wer sich jetzt schon Amateurproduktionen aus dem Laboralltag wie zB. „Der Orgonakkumulator“ oder „Ozzy Ozone“ - ein Kurzfilm für Kinder zum Thema Ozonschutz zu Gemüte führen möchte – Klickt hier....

07.05.07

Forschung zu Butterbrot- und Katzenflug


Die
Betreiber von "Katze oder Butterbrot" gehen mit gemessenem
wissenschaftlichen Ernst einer Frage nach, die laut eigener Angaben
"..die Menschheit schon seit Millionen von Jahren
beschäftigt". Es ist allseits bekannt, dass ein Butterbrot immer auf die Butterseite fällt,

wenn man es fallen lässt(Murphys Gesetz).
Ebenso ist es bekannt, dass Katzen immer auf die Füße fallen. Was passiert nun aber wenn

man eine Katze auf dem Rücken mit Butter einschmiert bzw. ein Butterbrot an ihr befestigt?

Wer
eine heimische Versuchreihe mit dem eigenen Vierbeiner starten will,
erhält hier den kompletten Versuchsaufbau sowie zahlreiche
Erfahrungsberichte anderer Nutzer. Die Macher der Seite bitten um
Unterstützung - neben Geldspenden werden Versuchstiere gesucht: "da wir
einen
hohen Verschleiß haben. Selbstverständlich senden wir ihnen die Katze
wieder zurück."

 

HIer gehts ins Online-Labor.....


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