
Manipuliertes Bildmaterial in wissenschaftlichen Beiträgen
Und noch ein Fundstück des umtriebigen Kollegen von wisskomm. Diesmal dreht sich alles um den schönen Schein: genauer gesagt manipuliertes Bildmaterial in wissenschaftlichen Veröffentlichungen. Bei einigen Fachzeitschriften, u.a. dem Journal of Cell Biology, nimmt man seit Jahren Fotos, die zur Veröffentlichung anstehen, unter die digitale Lupe. Bei jedem vierten Bild stieß die Redaktion auf größere Nachbearbeitungen, berichtet die New York Times heute. In diesen Fällen fragte man die Forscher nach Originalen und ließ sich die Bildbearbeitung erklären. Erlaubt sind laut Journal-Redakteurin Ira Mellman gewisse Veränderungen, die das ganze Motiv betreffen - beispielsweise Aufhellungen oder Verstärkung von Kontrasten. Wer dem Foto dagegen Teile anderer Fotos hinzufügt, überschreitet die Grenze ins Reich der Fälschung. Beispiele dafür liefert die NYT gleich mit.
Woran man Bildfälschungen erkennen kann erläutert Robert D. Fiete anhand zahlreicher Beispiele im oe-magazine.

Wissenschaftsberichterstattung gelingt nicht immer. Besonders kuriose Fundstücke werden regelmäßig im gleichnamigen Blog der „wisskomm – Gesellschaft für Wissenschaftskommunikation“ vorgestellt.
Stefan Jacobasch stieß bei seiner regelmäßigen Medienschau auf höchst amüsantes. So erfuhren die Leser der österreichischen Kronen Zeitung (dem alpenländischen Pendant der Bild-Zeitung) dieser Tage, dass der Mensch einst durch seine Ohren atmete. Grundlage dieser vermeintlichen Top-Nachricht ist ein Beitrag in Nature über die jüngsten Ergebnisse evolutionsbiologischer Untersuchungen an Fischfossilien. Die schwedischen Forscher ziehen Rückschlüsse von den seitlichen Atmungsorganen fossiler Fischschädel auf die Entwicklung des menschlichen Mittelohres. Wie man einen schlüssigen Bericht aus der Meldung macht, beweist Andreas Jahn in Die Zeit.
Seit Frank Oppenheimer 1969 mit dem Exploratorium in San Francisco das erste Science Center eröffnete sind allein in den USA über 300 Science Center gegründet worden. Erst in den 1980er Jahren entstehen europäische Science Center. Als erstes deutsches Science Center wird 1982 das Berliner Spectrum eröffnet. Neugründungen sind das Universum in Bremen, das seit September 2000 geöffnet ist, und das von Zaha Hadid entworfene Science Center Phaeno in Wolfsburg, das am 24. November 2005 eröffnet wurde. Mittlerweile gibt es weltweit mehr als 400 Science Center.
Unter der Runrik vernetzt finden Sie jetzt eine Übersicht der deutschen Science Center.
Fernsehen macht schlau – wer sich weiterbilden möchte kann dies inzwischen in immer mehr TV-Wissenschaftsmagazinen. Von Klassikern wie Galileo und Quarks & Co bis hin zu neuen Formaten à la Clever und Abenteuer Wissen: Jeden Tag zeigt das Fernsehen Wissenschaftliches und Wissenswertes.
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sciencegarden - Magazin für junge Forschung ist ein Online-Magazin, das im Jahre 2000 von Preisträgern des Deutschen Studienpreises gegründet worden ist und seit März 2001 monatlich erscheint. Die Inhalte richten sich an Schüler, Studierende, Doktoranden und wissenschaftliche Mitarbeiter. sciencegarden möchte vor allem die Community der Nachwuchsforscher stärken. Durch die Möglichkeit der Veröffentlichung, der Diskussion und Vernetzung im sciencegarden können junge Forschende stärker in der Öffentlichkeit präsent sein.
So berichten in sciencegarden nicht nur etablierte Forscher und Journalisten, sondern auch Studierende und Doktoranden. sciencegarden pflegt die Artenvielfalt und will jenseits von Fächergrenzen zur kompetenten Vermittlung von wissenschaftlichem Wissen beitragen.
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