
Neues Wissenschafts-Blog von der Insel
Auf dieses fabelhafte Blog haben uns die Kollegen vom ebenfalls lobenswertem SciBlog aufmerksam gemacht. Drei Londoner Wissenschaftsjournalistinnen betreiben mit "inkycircus" ein ebenso informatives wie heiteres Wissenschaftsblog. Im munteren Plauderton berichten die Autorinnen über neuartige Therapieformen gegen die tückische Erdnuss-Allergie, Vorstöße im Bereich der Hybrid-Burger und trauern um Braunbär Bruno.
Tagsüber arbeiten Katie Law, Anne Casselman und Anna Law für den BBC und den New Scientist und Nachts bereichern sie die Blogosphäre mit gelungenen Beiträgen rund um Forschung, Medizin, Ernährung und Politik.
Amüsant ist vor allem der persönliche Stil des Trios, das immer wieder Anekdoten aus seinem Alltag einfließen lassen. Ursprünglich geplant als Print-Wissenschaftsmagazin für Frauen wird mit InkyCircus das gelungene Konzept vorerst Online erprobt. Katie Law beschreibt die Philosophie von InkyCircus so:
„It is a blog were we can share our passion for science and also extend it’s definition beyond the lab coat and glasses we’re all so used to. We talk straight, don’t use jargon and never write about anything you’d need a degree to understand.“
In jedem Fall nachahmenswert!
www.inkycircus.com

Bremer Magazin für Wirtschaft und Technik feiert die zehnte Ausgabe
Was haben Gentomaten, Ferrari und australischer Rotwein gemeinsam? Ganz klar die Farbe natürlich.
In der Jubiläumsausgabe des Magazins [econ.tec] wird der mit so gegensätzlichen Assoziationen belegten Farbe ein Schwerpunkt gewidmet. Von Nahrungsmitteln über Autos bis hin zu fernen Ländern beleuchten die Studenten des Studiengangs Fachjournalistik an der Hochschule Bremen die Farbe Rot mal ganz anders, nämlich unter den Aspekten Wirtschaft und Technik. Als "Textpaten" haben Redakteure und Mitarbeiter, angefangen bei der Deutschen Presseagentur über den Spiegel bis zur Süddeutschen Zeitung, den studentischen Autoren letzte Tipps gegeben.
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[econ.tec], das Magazin für Wirtschaft und Technik, wird von Studenten des Internationalen Studiengangs Fachjournalistik der Hochschule Bremen produziert. Es erscheint halbjährlich mit jeweils wechselnden Schwerpunktthemen.
Die aktuelle gibt es hier im PDF-Format (2,9 MB)
Weitere Informationen erhalten Sie unter folgender Adresse:
Redaktion [econ.tec], Neustadtswall 30, 28199 Bremen
Ansprechpartner: Friederike Stüven (V.i.S.d.P.), Tel.: 0421/5905-3522, E-Mail: stueven@fbawg.hs-bremen.de

Comics sollen die Kommunikation unter Wissenschaftlern vereinfachen
Dem babylonischen Sprachgewirr der Wissenschaftler aus verschiedenen Disziplinen kann abgeholfen werden. Mit Hilfe von Comics können auch komplexe, schwer verständliche Sachverhalte oder Methoden auf einfachste Weise dargestellt werden. Forscher aus dem Zentralinstitut für Seelische Gesundheit in Mannheim nutzen nun diesen Weg der Kommunikation. In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Addiction Biology haben die Autoren Carles Sanchis-Segura und Rainer Spanagel erstmals Comics in einem Übersichtsartikel publiziert. Bisher wurden noch nie professionelle farbige Comics in einer wissenschaftlichen peer-reviewed Zeitschrift zur Illustration einer Methode verwendet. Die Autoren hoffen darauf, dass mit der Comicssprache die interdisziplinären Kommunikationsbarrieren abgebaut werden, dass Lehrbücher in der Schule und im Studium vereinfacht werden, und dass komplexe wissenschaftliche Sachverhalte auch einer breiten Öffentlichkeit leichter zugänglich gemacht werden können.
Die zunehmende Spezialisierung in der Wissenschaft führt dazu, dass viele wissenschaftliche Disziplinen ihre eigene hoch spezialisierte Sprache entwickelt haben. Insbesondere wird in der biomedizinische Forschung die interdisziplinäre Kommunikation immer anspruchsvoller; ganz zu schweigen von dem Problem, neue biomedizinische Erkenntnisse einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Die Autoren Sanchis-Segura und Spanagel hatten die Idee, professionelle Comics zu verwenden, um in der einfachsten Weise komplizierte Verhaltensmethoden und Paradigmen im Suchtforschungsbereich zu illustrieren.
Der bekannte Comicszeichner - Walter Hollenstein aus der Schweiz - hat dies in hervorragender Weise umgesetzt.
Die Comics sind unter diesem Link abrufbar.
Helmholtz-Podcast geht auf Sendung
Ab sofort wird nun auch bei der Helmholtz-Gemeinschaft Wissenschaft hörbar. Interessierte können vier verschiedene Angebote abonnieren und auf PC, MP3-Player oder Handy das Neueste aus der Welt der Helmholtz-Wissenschaft hören.
"Wir nutzen neue technische Möglichkeiten, um mit spannender Wissenschaft in den Dialog mit der Öffentlichkeit zu gehen. Gerade junge Menschen können wir mit solchen neuen Medien gut erreichen", so Prof. Dr. Jürgen Mlynek, Präsident der Helmholtz-Gemeinschaft. Der Podcast ist eine Art Radio zum Mitnehmen. Dabei werden die einzelnen Beiträge, so genannte Episoden, über das Internet abonniert und auf MP3-Geräte überspielt. Der Hörer kann dann selbst entscheiden, wann er einen Beitrag hören möchte.
Mit dem Angebot richtet die Helmholtz-Gemeinschaft als erste deutsche Wissenschaftsorganisation einen Wissenschafts-Podcast im Internet ein und baut damit ihre Internet-Rubrik "Audio" weiter aus. Wissenschaft für die Ohren wird zukünftig auf vier Kanälen hörbar sein: Der Podcast bietet jeden Monat eine 15 Minuten lange Wissenschaftssendung. Weitere Angebote sind ein Interview, ein Schwerpunkt-Thema mit aktueller Wissenschaft und mit "Schon gewusst?" eine Rubrik, in der wissenschaftliche Fragen kurz und allgemeinverständlich erläutert werden.
Einen Überblick über die Audio-Angebote finden Sie unter diesem link.
- Mit meiner Forschung in die Medien!
Wettbewerb „WissenschafterInnen schreiben Presseaussendungen 2006“
NachwuchsforscherInnen aus den Biowissenschaften können in deutsch verfasste Pressetexte über ihre aktuellen Forschungsergebnisse bis 1. August 2006 einreichen. Voraussetzung ist, dass die beschriebenen Forschungsergebnisse zwischen Oktober 2005 und September 2006 auf einer wissenschaftlichen Veranstaltung präsentiert oder in einem Fachjournal veröffentlicht wurden bzw. werden.
Eine ExpertInnen-Jury aus den Biowissenschaften und dem Wissenschaftsjournalismus wählt aus den eingereichten Beiträgen fünf GewinnerInnen, die Ende September 2006 prämiert werden.
Veranstalter des Wettbewerbs ist dialog<>gentechnik in Kooperation mit APA-OTS Originaltext Service und mit dem Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF).
Die Gewinner des Vorjahres: http://www.ots.at/redirect.php?dg_winner05
Das Projekt wird unterstützt durch das Ministerium für Wirtschaft und Arbeit.
Kontakt:
dialog<>gentechnik
Maja Tumpej
Campus Vienna Biocenter 6/1
1030 Wien
Tel.: (++43 1) 4277-52291
E-Mail: tumpej@dialog-gentechnik.at
APA-OTS Originaltext-Service GmbH
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Business Development Manager
Laimgrubengasse 10
1060 Wien
Tel.: (++43 1) 36060-5320
E-Mail: christian.hart@apa.at
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