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wissenschaft & medien

Archiv für: 2007

12.10.07

Who is Who der Wissenschaftsgeschichte

Zehn Wissenschaftler galt es zu erraten im ToonBlog von Johannes Kretschmer. Wer sich den Spaß nicht nehmen lassen und sein fulminantes Wissen unter Beweis stellen will verdecke mit der linken den unteren Teil dieses Posts und betrachte zunächst das Gruppenbild. Wer könnte hier gemeint sein?


Für alle die immer noch unschlüssig sind kommt hier die Auflösung!

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1) Gödel : depressiv, Nickelbrille und Unvollständigkeitssatz *hüstel*
2) Röntgen: das war leicht :)
3) Marie Curie: Becquerel hat keine Brüste!
4) Schrödinger: mit seiner Katze - noch miaut sie!
5) Archimedes
6) Gauß: mit seiner Glocke… das war schwierig, ich gebs zu…
7) Pawlow: mag Glocken!
8) Newton: bekommt immer noch Äpfel auf den Kopf
9) Jenner
10) und über allem Einstein.

02.10.07

Please ensure you have your copybook at hand

 Britisches Schulfernsehen im Fokus der Satire



Auf diese bezaubernde Satiresendung der BBC haben mich die Kollegen vom sciblog aufmerksam gemacht. Wer bisher glaubte mit Bublath und Pütz oder dem Telekolleg sei das Maximum an Fremdscham erreicht werfe mit „Look arround you“ einen Blick in die britsiche Wissenschafts-TV-Historie.

Die Parodien auf das Wissenschafts- und Schulfernsehen der 70er und 80er brillieren mit einer Mischung aus Nonsens und liebevoller Hommage an das Genre. So werden unter anderem fiktionale Erfindungen vorgestellt (wie das leistungssteigernde „Gary Gum“ das als Nebenwirkung Durchfall verursacht und die Einnahme des Anti-Gary-Gums erforderlich macht) oder es werden absurde Erklärungen im Mantel der Seriosität gewndet. Etwa das Bakterien (engl. Germs) ihren Ursprung in Deutschland haben. Jede Folge beginnt dabei mit der Aufforderung das entsprechende Kapitel im (fiktionalen) begleitenden Textbuch aufzuschlagen und sich während der Sendung Notizen zu machen.

In den Episoden der zweiten Staffel stellten wöchentlich Erfinder (verköpert von der britischen Comedy-Elite) ihre neuesten und in der Regel völlig schwachsinnigen Produkte vor. In der letzten Folge der Staffel wurde dann der Award für die beste Erfindung verliehen: den Geschlechtsumwandler. Überreicht wurde der Preis durch Prinz Charles, der in einer Montage aus Archivaufnahmen ins Studio gezaubert wurde. Das ganze im klassischen Look der Zeit. Absolut Sehenswert!

Während in England und den USA bereits die beiden Staffeln von 2002 und 2005 ausgestrahlt wurden, bleibt hierzulande nur der Griff zur DVD oder man erfreue sich an den zahlreichen Episoden im Netz.

Hier geht`s zu den Episoden der Ersten Staffel...

und hier zu den Seiten der BBC

19.09.07

Video killed the science star


Ein neues Online-Video-Portal mit dem ambitionierten Untertitel „YouTube for scientists“ wurde im vergangenen Monat von der US National Science Foundation gelauncht.

SciVee lautet der Name der neuen Plattform, die es Wissenschaftlern ermöglicht Videoinhalte nebst klassischen papers ins Netz zu stellen. Wie man sich vorstellen kann sind derzeit vor allem schlichte Vorlesungsmitschnitte zu sehen. Aber vielleicht sind ja bald unterhaltsamere Filme zu sehen. Etwa das auf YouTube so beliebte Mentos-Experiment oder die Darstellung von molekularen Verbindungen durch Synchron-Schwimmer .

Eine Wissenschaft für sich
Die Macher des Services erhoffen sich vor allem folgende Vorteile, die auch als Kreislauf funktionieren sollen:
- Mehr Interesse für Wissenschaft gewinnen, indem Forschungen und Vorträge in Videos einfach und verständlich erklärt und vorgetragen werden. Ganz nach dem Motto: Lernen, entdecken, Gruppen bilden.
- Wissenschaftler, die auf Meinungen der Nutzer gespannt oder auf Hilfe der Community angewiesen sind, mit notwendigem Feedback versorgen.

Aber sollten Online-Videos künftig wirklich ein wichtiger Bestandteil des wissenschaftlichen Publikationsbetriebes werden liefe das letztlich vielleicht entgegen der Interessen der scientific community. Gerade weniger telegene oder Video-Affine Kollegen würden bei einem Wettbewerb der Bilder verlieren.

Hier gehts zum Portal......

02.05.07

STAND UP SCIENCE

Der britische Talentwettbewerb "FameLab"  gastierte erstmals in Österreich


Nicht allzu oft eilt Wissenschafterinnen und Wissenschaftern ihr Ruf in einer breiten Öffentlichkeit voraus. Um diesen sprich-wörtlich zu verbessern, bringt der British Council in, die britische „Kulturtechnik“ der stand-up-comedy für die österreichische Wissenschaftskommunikation in Stellung: Der internationale Talentwettbewerb „FameLab“ sucht nach neuen Gesichtern für die Wissenschaft.

„FameLab“ will junge WissenschafterInnen dazu ermutigen, in Interaktion mit der Öffentlichkeit zu treten und sie mit ihrem Enthusiasmus anzustecken. Dafür werden KandidatInnen zwischen 21 und 35 Jahren aus der Wissenschaft gesucht, die ein Thema der heutigen Forschung vor Live-Publikum originell und spannend präsentieren können.

Ursprünglich wurde „FameLab“ in Großbritannien wie eine TV Casting Show konzipiert, um Wissenschaft aus den Labors und Universitätsinstituten zu holen und NachwuchsforscherInnen zu fördern. Heuer bringt der British Council „FameLab“ erstmals als internationalen Talentwettbewerb in neun weitere Länder: Österreich, Aserbeidschan, Bulgarien, Griechenland, Israel, Kroatien,
Rumänien, Serbien, und Türkei.

Hier geht’s zu den österreichischen Finalisten auf den Seiten des ORF >>>

 

Und hier die offizielle FameLab Seite >>>> 


 

22.01.07

Let’s go Quantum

Dr Quantum – ein älterer Herr im Superhelden-Anzug lädt ein zu physikalischen Experimenten – genauer gesagt Quanten-pysikalischen Experimenten. Klingt albern – und ist es irgendwie auch. Doch Dr.Quantum ist zwar hierzulande noch keine relevante Größe blickt man aber über den Atlantik erfreut sich äußerster Beliebtheit. Dank YouTube können wir nun auch hierzulande mit Dr.Quantum in die Quantenwelt abtauchen.

Hier gehts in die Quantenwelt.....

Heitere Wissenschaft von der Insel


inkling magazine gelauncht

Den überaus humorigen und gleichzeitig tiefgründigen Berichten der drei Londoner Wissenschaftsjournalistinnen und Betreiberinnen des Wissenschaftsmagazins/Blogs Inkycircus wurde hier schon an anderer Stelle der allergrößte Respekt gezollt. Doch nun haben die drei gemeinsam mit einem Haufen Gleichgesinnter noch eins drauf gesetzt.

Mit dem jüngst gelaunchten Inkling Magazine kehrt eine aus meiner Sicht bisher kaum dagewesene Leichtigkeit in die Wissenschaftsberichterstattung ein, die man sich auch hierzulande wünschte.

Unter so prägnanten Rubriken wie >>Green & Crunchy<< >>Fun with Food<< >>Creature Feature<< wird mit erfreulicher Hemmungslosigkeit Wissenschaft in ihren unterschiedlichsten Ausprägungsformen auf den Grund gegangen.

Hier gehts zum neuen Magazin.....

Wissenschaft, die kommuniziert

Neues OnlineMagazin "genosphären"

Sie verbringen den Großteil des Tages im Labor und unterhalten sich über Objekte, die den meisten von uns ebenso unzugänglich scheinen wie die Sprache, in der dies erfolgt: Genomforscherinnen und Genomforscher in Österreich. Dass die Wissenschaft durchaus kommunikativ und ihr Tun höchst gesellschaftsrelevant ist, will das Österreichische Genomforschungsprogramm GENAU zeigen. Nach dem Start von bisher 23 neuen Projekten in der zweiten von drei geplanten Programm-Phasen und dem Umzug des Programmmanagements in die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) präsentiert sich eines der größten heimischen Grundlagenforschungsprogramme nun auch mit neuer Kommunikation.

Neben einem runderneuerten Auftritt im Internet unter www.gen-au.at ist dieser Tage auch eine neue Zeitschrift erschienen, die vom eigens eingerichteten „Büro für Wissenschaftskommunikation“ in Zusammenarbeit mit österreichischen Wissenschaftsjournalisten gestaltet wird. Bietet die Webpage Informationen zu den Themen „Forschen“, „Fördern“ und „Vermitteln“ in drei gleichnamigen Portalen, widmen sich „genosphären“ jeweils einem inhaltlichen Schwerpunktthema.


Weiteres erfahren Sie hier....

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