Wissenschaft interaktiv 2009
Eliteförderung 2.0?

Wettbewerbe sind ja von vornherein mal stimulierend – was je nach Interessenslage als positiv zu bewerten ist. Allein das Gewinnversprechen vermag da so das ein oder andere zu bewegen. Auf der anderen Seite sind Wettbewerbsbeiträge gemessen an dem doch eher reputativen Ertrag äußert Ressourcenbindend – was ähem..je nach Interessenlage als negativ zu bewerten ist. Das soll als einleitende Vorüberlegung mal reichen. Stifterverband und WID veranstalteten also in diesem Jahr bereits zum zweiten mal den Wettbewerb „Wissenschaft interaktiv“ und will damit, natürlich löblich, stimulierend auf die kommunikativen Bemühungen des Wissenschaftsbetriebes einwirken. Und das in zweierlei Hinsicht: zum einen, klar, soll, als Prämierungsgrundlage, Wissenschaft irgendwie leicht verdaulich einem Laienpublikum zugänglich gemacht werden. Zum Anderen und das ist zentrale Teilnahmebedingung soll das ganze aber in hausinterner Koproduktion zwischen Öffentlichkeitsarbeiter und Wissenschaftler entstehen. Im Grunde genommen auch dies ein löbliches Ansinnen: produktiver Culture Clash. Hier bildet sich aber von vornherein ein numerisches Missverhältnis zwischen den Gewerken generell und unter den Hochschulen im Besonderen ab. Insofern dürften die Ressourcenreicheren Häuser sich leichter tun. Wer also einen Pressesprecher zur Hand und eine gute Idee im Kopf hat klicke hier .



